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antika (Gelesen: 16612 mal)
sequencer23
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antika
06.05.11 um 02:28:21
 
vorab: in diesem thred dürft ihr mal eurer phantasie etwas freiraum lassen. kein anspruch auf belegbarkeit oder beweismittel. wer fakten hat, umso besser.
Erutan schrieb einmal: Zitat:
Laut Atra Hasis Epos wurde die Herrschaft auf der Erde lange vor der Züchtung erster Menschen durch das Los geteilt. Enlil erhielt (einstweilen) die oberirdische Erde, En.Ki erhielt das, was im Original als "Ab.Zu" bezeichnet und von einigen Übersetzern mit Süßwasserozean, von anderen mit "Unterwelt" übersetzt wird.
Tatsächlich befehligte En.Ki jene Arbeiter, die daraufhin (laut Atra Hasis) gegen die existierende Ordnung putschten und die Erschaffung eines primitiven Arbeiters (den Menschen) forderten.


wie bereits in anderen treads gepostet wurde, wäre ein mögliches vorzeitliches scenario so zu erklären,
dass eine alienrasse auf die erde kam um aus quasi affenmenschen eine hybridrasse zu schaffen, die zumindest intelligent genug sei, um als arbeiterrasse zu funktionieren.

als indiz die sumerischen keilschriften, der gilgamesh epos, griechische und auch nordische überlieferungen, kann ja jeder per suchfunktion nochmal auffrischen^^.

ich hätte lust, das ganze noch ein wenig zu beleuchten und ein wenig herum zu spekulieren, da ich die interpretationen teilweise gut nachvollziehbar finde... es gibt ja beachtliche übereinstimmungen in den überlieferungen verschiedenster und auch räumlich weit entfernter kulturen, die erstaunliche parallelen aufweisen.
vielleicht lässt sich ein je ein klares bild entwickeln, oder zumindest irgendeine weiterführende theorie. also, wenn also jemand hierzu einen interessanten punkt oder ideen hat, bitte posten. schlimmstenfalls entsteht irgendein roman daraus.^^ verschiedene blickwinkel sind immer interessant.
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Erutan
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RESISTO

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Re: antika
Antwort #1 - 06.05.11 um 16:26:07
 
Ich glaube nicht, daß die An.Unna.Ki Außerirdische waren oder sind...zumindest nicht im herkömmlichen Alien-sinne.

Ich bin die ganzen Möglichkeiten immer und immer wieder durchgegangen und denke, daß Vieles (wenn auch nicht alles) dafür spricht, daß es sich bei den "Göttern" in Wirklichkeit um eine sehr primitive Spezies handelt, die jedoch im Zusammenschluß mit Millionen ihrer Artgenossen intelligent ist und ein Bewußtsein besitzt.
Man kennt etwas Ähnliches (wenn auch nicht Gleiches) von Bakterien.

Das würde Vieles erklären, was bislang unerklärlich war, beispielsweise die scheinbare Unsterblichkeit der An.Unna.Ki, die Ähnlichkeit zum Menschen bei gleichzeitiger, teilweise massiver Abweichung davon (Fischschwänze, Stierköpfe etc.) Was die Menswchen sahen und abbildeten waren nur die befallenen Wirte.

Es spricht aber auch Einiges dagegen:
Wer waren beispielsweise die Igigi (im alten Testament Nephilim genannt), die vor der Zeit der Menschen einen Aufstand gegen Enlil anzettelten?

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/neue-wissenschaften/uralte-viren-habe...
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werjo
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Re: antika
Antwort #2 - 06.05.11 um 17:02:17
 
dazu bitte Information. Bei welchen Bakterien hat man solch einen Grad an Schwarm-Intelligenz beobachtet? Wann und Wo? Bei Ameisen, Fröschen und sogar Menschen hat man eine Art kollektives Bewusstsein beobachten können. Aber da kommt keine höhere Intelligenz bei raus. Und es ist auch nur ein Scheinbewusstsein. Hier werden stochastische Prozesse durch bestimmte Einflüsse gesteuert. Bei Ameisen beispielsweise durch Pheromone.  Damit können Kollektive bestimmte Aufgaben besser lösen. So wird allenfalls optimiert. Aber das Kollektiv wird nicht intelligenter. Genausowenig hat das Kollektiv einen eigenen Willen. Das sind alles Illusionen.
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sequencer23
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Re: antika
Antwort #3 - 07.05.11 um 01:59:47
 
die chimären darstellungen von menschen mit tierköpfen bei ägyptern kann ich im monent nicht wirklich einordnen. diese treten aber zb auch in indien auf. dort hat man darstellungen von schlangenmenschen gefunden: Nagas genannt.

von minotauren(stiermenschen) berichten die griechen.

wenn immerwieder knochenfunde gemacht werden, die von riesigen lebewesen stammen und uns als dinosaurier verkauft werden, komm ich ins grübeln. da kommt mir immerwieder die sache mit den reptos in den sinn.

ein wesen dieser grösse, welches sich ggf artikulieren kann und herrschaftsansprüche stellt, dürfte alleine durch ihre präsenz von einer wieauchimmer entwickelten kultur sicherlich ehrfürchtig als gottwesen betrachtet werden.
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Erutan
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RESISTO

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Re: antika
Antwort #4 - 07.05.11 um 02:08:03
 
Zitat:
dazu bitte Information. Bei welchen Bakterien hat man solch einen Grad an Schwarm-Intelligenz beobachtet?


Einen Ansatz aus der Welt der Hohlbirnen findest du u.a. hier: http://www.heise.de/tp/artikel/2/2364/2.html

Es wird jedoch eine erneute Abkehr von dieser Hohlbirnenwelt brauchen, um das Thema wirklich ausloten zu können.

Zitat:
Bei Ameisen, Fröschen und sogar Menschen hat man eine Art kollektives Bewusstsein beobachten können.


Das sind aber keine Bakterien. Und was da als "Intelligenz" bezeichnet wird, sollte man vielleicht noch mal abklopfen. Es ist zumindest nicht das, was ich meine. Es ist ein anderes, sehr interessantes Thema, wenn es um herdenähnliches Verhalten bei Menschen geht, wenn beispielsweise ein Möchtegern-Musiker mal wieder ein neues Undin g auf den Markt schmeioßt und seltsamerweise (fast) alle das soooo toll finden. Aber das hat mit dem momentanen Thema nicht viel zu tun.
Nach meiner Einschätzung sind Individuen, die selbst viel einfacher aufgebaut sind, im Kollektiv viel erfolgreicher, als das, was die verkehrte Welt der Schmonzbacken als "höher entwickelt" bezeichnet.

Als Beispiel dafür könnten vielleicht die Schleimpilze dienen. Bei der Nahrungssuche finden sie zielischer den kürzesten Weg durch ein Labyrinth.
http://www.heise.de/tp/artikel/8/8813/1.html

Eigentlich sind wir Menschen auch nichts anderes, als ein bloßer Zusammenschluß primitiver Zellen. Praktisch jeder Teil unseres Körpers wird früher oder später auf zellulärer Ebene ausgewechselt. Im Gegesatz zu dem, zuvor beschriebenen Zusammenschluß von Bakterien oder noch einfacheren Formen, haben unsere Zellen jedoch festgelegte Aufgaben und einen festgelegten Ort im Körper. Das allein unterscheidet uns von den beschriebenen "Kollektivintelligenzen" - und allein das macht uns auch andererseits schwach und anfällig. Ansonsten funktioniert auch unser physischer Körper lediglich auf dem Wege elektrischer Reize und chemischer Botenstoffe.

U.a. von Staatenquallen ist bekannt, daß die Bausteine eines Kollektivwesens nicht zwingend einen vorgegebenen Platz und eine vorgegebene Aufgabe einnehmen müssen und dennoch innerhalb des Kollektivs spezielle Aufgaben erfüllen. Es gibt also zwischen mehr oder weniger "sinnlosen" Ansammlungen von Bausteinen und der festgelegten, von Geburt bis Tod gültigen Ansammlung von Bausteinen diverse Zwischenformen, die aufgrund der leichten Auswechselbarkeit ihrer Bausteine in ihrer Gesamtheit, also als Kollektivwesen praktisch unsterblich sind.

Nun müssen wir praktisch nur noch behaupten, daß erlangtes Wissen bei solchen Wesen abgespeichert werden und somit erhalten bleiben kann.
Die Schmonzbacken behaupten, unser Wissen sei Teil unseres ZNS. Da dieses jedoch - wie all unsere Zellen - im Laufe unseres Lebens auf zellulärer Ebene immer wieder erneuert wird, müssen Zellen ihr Wissen vererben können wenn wir etwas, das wir in der Kindheit erlernt haben, im Alter noch beherrschen wollen. Eine weitere Möglichkeit wäre Redundanz.

Beides wäre auch bei Kollektivwesen nicht unmöglich und wenn man sich vor Augen hält, daß solche Wesen extrem lange, wenn nicht sogar ewig, existieren, kann man gar nicht ermessen, welches Wissen dort möglicherweise gespeichert ist
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RESISTO

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Re: antika
Antwort #5 - 07.05.11 um 02:34:36
 
sequencer23 schrieb am 07.05.11 um 01:59:47:
die chimären darstellungen von menschen mit tierköpfen bei ägyptern kann ich im monent nicht wirklich einordnen. diese treten aber zb auch in indien auf. dort hat man darstellungen von schlangenmenschen gefunden: Nagas genannt.

von minotauren(stiermenschen) berichten die griechen.

wenn immerwieder knochenfunde gemacht werden, die von riesigen lebewesen stammen und uns als dinosaurier verkauft werden, komm ich ins grübeln. da kommt mir immerwieder die sache mit den reptos in den sinn.

ein wesen dieser grösse, welches sich ggf artikulieren kann und herrschaftsansprüche stellt, dürfte alleine durch ihre präsenz von einer wieauchimmer entwickelten kultur sicherlich ehrfürchtig als gottwesen betrachtet werden.


Obwohl reichlich diskutiert und wahrscheinlich auch mit großer Anhängerschaft behaftet, halte ich die Repto-Thematik für unrealistisch. Es gibt viel zu wenig tatsächliche Hinweise darauf. Tatsächlich wurden die "Götter" in den meisten Fällen als menschlich oder sehr menschenähnlich dargestellt und/oder beschrieben - nicht zuletzt ja auch in der jüngsten Kopie antiker Texte (a.T.), die zwar (wahrscheinlich später) abgewandelt wurde, also nicht den Sinn der Ausgangstexte enthält, jedoch deutliche Parallelen aufweist, insbesondere in den ältesten Teilen.
Auch dort erschufen die "Elohim" (übersetzt: die Mächtigen) den Menschen ihnen ähnlich. Hätte es sich um Reptiloiden gehandelt, wäre demzufolge auch der Mensch reptilienähnlich.

Ich gebe zu, daß auch meine Theorie des Kollektivwesens relativ weit hergeholt ist, doch fernab davon gibt es ja noch andere Möglichkeiten.
Eine davon besagt, daß es bereits mindestens eine Hochkultur auf der Erde gab, die lange vor der Zeit des Homo Sapiens existierte. Da ich nicht glaube, daß die Natur auf ein und demselben Planeten sooo unterschiedliche Lebewesen hervorbringt, ist es denkbar, daß auch diese Wesen sehr menschenähnlich oder zumindest Säugetiere waren....zumindest dann, wenn zu jener Zeit ähnliche Bedingungen herrschten wie heute.
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Re: antika
Antwort #6 - 07.05.11 um 12:05:58
 
Erutan schrieb am 06.05.11 um 16:26:07:
Es spricht aber auch Einiges dagegen:
Wer waren beispielsweise die Igigi (im alten Testament Nephilim genannt), die vor der Zeit der Menschen einen Aufstand gegen Enlil anzettelten?

Was haben diese Igigi/Igigu denn mit den Nephilim der Bibel gemeinsam, dass man sie gleich setzt ?
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Re: antika
Antwort #7 - 07.05.11 um 16:59:37
 
Hast recht. Eine Verwechslung meinerseits. Die Nephilim sind die, die aus Verbindungen zwischen "Göttern" und Menschen hervor gingen.
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Re: antika
Antwort #8 - 07.05.11 um 18:28:29
 
Die waren auch schon vorher da.
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Re: antika
Antwort #9 - 08.05.11 um 23:45:44
 
Ein möglicher Ausweg aus dem oben beschriebenen Dilemma wäre u.U. die Option, daß es sich bei den Igigi um eine der vormenschlichen Rassen gehandelt hat, die von den (nach diese Theorie bakterienähnlichen) An.Unna.Ki befallen wurden und eines Tages die Arbeit verweigerten.
Es wurden dann nach mehreren mesopotamischen Schöpfungsgeschichten der Mensch erschaffen, der den Göttern (den befallenen Urmenschen?) ähnlich war und fortan die Arbeit leisten sollte.

Möglicherweise hatte das jedoch ganz pragmatische Gründe. Vielleicht war die Rasse, die die An.Unna.Ki zunächst befielen bzw. infizierten, nicht so gut geeignet für die Ziele der An.Unna.Ki

Die Sichtweise, daß Menschen von irgendwelchen "Mächten" befallen werden ist uralt und hat sich bis heute sogar noch im Christentum erhalten. Dabei dürfen wir nicht vergessen, daß die heutigen Religionen Ableger aus dieser Zeit sind, die wir hier diskutieren.

Zwar stellt sich die Kirche einen solchen Befall nicht als bakterielle Infektion vor, doch erstens dienen Bakterien hier ja nur als Beispiel und zweitens stammen diese christlichen Sichtweisen aus einer Zeit wo noch weniger Wissen um den Mikrokosmos herrschte als heute.

Ich will auch gar nicht unbedingt auf Bakterien herumreiten. Möglicherweise sind Bakterien auch schon viel zu hoch entwickelt, um dieser Theorie gerecht zu werden.
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Re: antika
Antwort #10 - 09.05.11 um 13:46:25
 
Der Zusammenhang mit dem Christentum ist durchaus interessant, aber auch ganz anders als es zunächst scheint.

Du sprichst sicher die bösen Geister und Dämonen an. Nach kirchlichem Verständis, scheint es irgendwo einen Aufbewahrungsort zu geben, von dem aus diese persönlichen Mächte in den Menschen hineindringen und dort wirken. Das ist aber nicht das was die Bibel sagt. Die Bibel sagt eindeutig, dass das Böse von Grund auf im Menschen existiert, und der Mensch in die eine oder andere Richtung tendieren kann.

Dieser Infiltrationsmythos, den die Kirche lehrt, lehrt sie deswegen, weil sie nicht die wahre Botschaft der Schrift verkündigt, sondern heidnisches Gedankengut mit dem Bibeltext vermischt, mit der vorgeblichen Idee, dass dadurch die Heiden leichter ins Christentum integriert werden können.

Bei sämtlichen Ritualen wurden einfach nur heidnische Bräuche genommen, und durch biblische Namen ausgetauscht.
Der Marienkult z.B. ist nichts anderes als die Verehrung der sumerischen Göttin Istar, welche in der Bibel auch Himmelskönigin genannt wird.
In Babylon gehörte sie zu den wichtigsten Gottheiten. Und überhaupt ist die alte Götterwelt Babylons die tatsächliche Grundlage der Kirche. Interessant, dass Rom (römisch katholische Kirche) in der Offenbarung als Hure Babylon bezeichnet wird.
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Re: antika
Antwort #11 - 09.05.11 um 14:52:39
 
Im Zusammenhang mit dem Christentum habe ich ja schon mehrfach in älteren Postings darauf hingewiesen, daß es sich in meinen Augen um einen "unseligen" Zusammenschluß aus Enlilitentum und Enkitentum, also um den, zu diesem Zeitpunkt sicherlich schon entwickelten jüdischen Monotheismus und mindestens einem römisch heidnischen Kult (ich tippe auf Mithras) handelt. In meinen Augen ist das auch einer der Gründe für die zahlreichen unterschiedlichen Abspaltungen, die es schon relativ früh und dann später noch mehrfach im Christentum gegeben hat.
Viele dieser Abspaltungen haben einen viel größeren Bezug zum Enlilitentum als die römisch Katholische Kirche, die ich hier als "Musterbeispiel" für das betrachte, was nach dem Willen römischer Planer das Christentum darstellen sollte.

Wenn wir uns beispielsweise einige protestantische Sekten, wie etwa die Amish, die Baptisten etc. betrachten, dann finden wir dort häufig - wenn auch nicht immer - eine deutlichere Bezugnahme auf rein monotheistische Eigenschaften, als im Katholizismus. Anders ausgedrückt: In diesen Gruppierungen wurde das Enkitentum verdrängt.

Doch das führt uns nun vom eigentlichen Thema weg. Die Frage war ja: Kann es sein, daß die "Besessenheit" der Christen möglicherweise etwas mit einer parasitären Infektion zu tun hat.

In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch interessant, daß es diese Sichtweise nicht nur im Christentum gibt, sondern daß sie auch bei anderen Religionen, so etwa auch dem Judentum und dem Islam, bekannt ist.
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Re: antika
Antwort #12 - 11.05.11 um 01:24:52
 
@ Erutan: Zitat:
...Repto-Thematik für unrealistisch. Es gibt viel zu wenig tatsächliche Hinweise darauf.


als oberbegriff findet man durchaus einige beispiele. schlangen sind doch reptilien, oder?

-adam&eva/sündenfall
-nagas (indien)
-medusa (griechenland)
-apophis (ägypten): http://www.khemet.de/goetter/info/apophis.html
-drachenverehrung in asien Zitat:

-wie alt dieses maya relief ist, konnte ich nicht herausfinden (Mexico):
http://www.kessler-medien.de/catalog/popup_image.php?pID=2429
http://www.indianerwww.de/indian/astronomie_maya.htm
-nicht zuletzt gibt es in europa auch überlieferungen, in denen tapfere recken sich den drachen gestellt haben, die ihrerseits beträchtliche schätze "gehortet" hatten. welcher art diese schätze waren... bleibt offen.

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Re: antika
Antwort #13 - 11.05.11 um 13:40:26
 
Zitat:
als oberbegriff findet man durchaus einige beispiele. schlangen sind doch reptilien, oder


In vielen Kulturen wurden den "Göttern" Planeten und Tiere zugeordnet.

Zu Enki gehört die Schlange und der Fisch wie zu Enlil der Stier und zu Inanna das Pferd.

Zu En.Ki gehört der Neptun, zu Enlil der Jupiter, zu Inanna die Venus u.s.w.

Daher die vielen Schlangen in der Mythologie nehme ich an.
Würde man daraus aber folgern, daß die An.Unna.Ki Reptos waren....warum waren sie keine Stiere oder Pferde? Die meisten "Götter" waren keine Reptilien und sie alle waren untereinander verwandt.

Hier zwei Beispiele:

... ...

Während Enki im ersten Bild mit Schlangenkörper dargestellt wird, wird der gleiche Mann im zweiten Bild als normaler Mensch dargestellt. Lediglich die Fische zeigen sein Tier an und die Hörnerkrone seine "göttliche" Abstammung.
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RESISTO

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Re: antika
Antwort #14 - 11.05.11 um 14:11:51
 
Mal was zu den Religionen allgemein bzw. meiner Sichtweise dazu:

Vor ungefähr 20 Jahren war ich eifriger Perry Rhodan-Leser. Für diejenigen, die die Romane nicht kennen: Die Serie ist in sog. "Zyklen" eingeteilt, die immer über 100 Romane gehen. Am Ende steht häufig eine Auflösung der Ereignisse. Der damalige Zyklus hieß (soweit ich mich erinnere) Abruse-Zyklus.

Perry Rodan und seine Freunde entdeckten zahlreiche Planeten entlang der sog. "großen Leere", auf denen seltsamen, völlig sinnlose, Gebräuche gepflegt wurden. So wurden auf einem Planeten beispielsweise seltsame Wettstreite abgehalten, auf anderen wurden Maschinen betrieben, die praktisch nichts erzeugten u.s.w.

Am Ende stellte sich dann heraus, daß es vor unvorstellbar langer Zeit in diesem Gebiet des Universums ein bestimmtes Ereignis gegeben hat und das seltsame Verhalten zum Zeitpunkt des Ereignisses durchaus einen Sinn machten.
Nur hatten die Bewohner der Planeten allesamt das Ereignis vergessen. Nur noch die äußere Form - gleich religiösen Ritualen - war erhalten geblieben und von Generation zu Generation weitergegeben worden.

So ähnlich sehe ich auch die heutigen religiösen Sichtweisen und Rituale (etwa Opferungen).
Es muß in ferner Vergangenheit einmal ein gewaltiges Ereignis gegeben haben, von dem heute niemand mehr etwas weiß. Die Religionen selber haben ironischerweise dafür gesorgt, daß es einen regelrechten Bruch in der Geschichte gab.
Heute existiert diese nur noch in Form von Legenden und man kann nur anhand derer und bruchstückhafter Funde zu rekonstruieren versuchen, was wirklich geschah.
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