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U-209 Karl Unger (Gelesen: 17231 mal)
Fabs
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #15 - 14.06.11 um 21:18:03
 
wie kommt es noch gleich das jeder neue hier im forum gleich wieder raus geekelt werden soll nur weil er der breiten masse, was dieses froum betrift nicht zustimmt?
also segler, ich fand deinen beitrag bis jetzt sehr interesant und sehr informativ, was man über manchen beitrag in hunderten anderen threads in diesem forum nicht sagen kann. er ist soweit ich mich erinnern kann der erste der bezüglich verschwundener uboote was interessantes zusagen hat. also weiter bitte!
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Ilum
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #16 - 14.06.11 um 21:26:26
 
Zitat:
wie kommt es noch gleich das jeder neue hier im forum gleich wieder raus geekelt werden soll nur weil er der breiten masse, was dieses froum betrift nicht zustimmt?


Dast doch mit der Sache an sich gar nichts zu tun,
es geht nur um die ignorante und arrogante Diskussionsführung - und das bereits seit dem ersten Beitrag.
Lies doch noch mal alles, dann wirds vielleicht deutlicher.

Segler kommt mir fast vor wie eine Auferstehungg eines Physilus oder werjos.
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Segler
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #17 - 14.06.11 um 21:34:36
 
stb schrieb am 14.06.11 um 21:16:43:
Mit Deiner Erklärung zur Hohlen Erde verspottest Du so ziemlich jedes Volk, und einige weise Menschen.


Ahh nein, das würde ich nicht so sehen.

Wenn man diese Aussagen wörtlich nimmt, dann muß es ja einen Nachweis der physischen Existenz dazu geben.
Darauf wartet man aber bislang noch vergeblich.
Auch wenn ich gerne einen Nachweis akeptieren würde, der auch nachvollziehbar ist.
Aber ohne ganz spezielle Gravitationstheorien, an die Theorie angepasster Physik und Außerachtlassung von Festigkeiten von verschiedenen Materialien ist bislang ein Nachweis einer physischen Existenz einer Hohlwelt nicht zu argumentieren.
Bestenfalls kann man damit eine Art Höhlensystem, einen Untergrund, argumentieren in dem zeitweilig Bewohner leben.

Also kann es auch andere Begründungen für diese Aussagen geben, speziell da sie sehr oft von spirituellen, religiösen oder philosophischen Vordenkern bzw. Führern gemacht wurden und werden.

Die sprechen gerne und oft in Gleichnissen.

Daher habe ich gar kein Problem etwas als Gleichnis zu verstehen, wenn ein Dalai Lama sagt, er hätte den Schlüssel zum Zugang deer inneren Erde.
Im chinesischen Kulturkreis, dort liegt ein Teil der Grundlagen dieser Aussagen, gibt es das Konzept der Hölle oder der Unterwelt als das Nachleben.
Dorthin kommen die Verstorbenen unabhängig ihres Lebenswandels und dabei sie nehmen natürlich ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit.
Wenn also jemand der an Wiedergeburt glaubt meint, daß er den Schlüssel zur inneren Welt besitzt, dann kann, das tut in diesem Fall auch, damit auch zum Ausruck kommen, daß er das Privileg besitzt sein Wissen aus der Zeit des Aufenthaltes seiner Seele in dieser Zwischenwelt zwischen den Reinkarnationen mitzunehmen.
Da der Dalai Lama sich seiner "Herde" über die Erinnerung an persönliche Dinge aus seinem vorhergegangenen Leben zu erkennen gibt, kann man das auch als den Schlüssel zur inneren Erde verstehen.
Genau das beschreibt der Dalai Lama übrigens auch.
Dazu aber brauche ich keine physische innere Erde.

Und das ist auch kein Widerspruch zu meiner Aussage.

@Fabs, ich habe damit kein Problem.
Wenn Ilum mich überzeugen kann wird er es auch tun.
Jede Theorie hat es so an sich, daß sie sich einer Überprüfung stellen muß.
Wenn sie diese besteht, dann habe ich überhaupt kein Problem damit, diese Theorie als Realität anzuerkennen.
Aber offenbar verweigert Ilum diesen Nachweis oder er kann ihn nicht bringen.
Das ist seine Herausforderung, dieser muß er sich selbst stellen....
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Segler
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #18 - 14.06.11 um 21:36:35
 
Ilum schrieb am 14.06.11 um 21:26:26:
Segler kommt mir fast vor wie eine Auferstehungg eines Physilus oder werjos. 



Nein, ich bin kein Widergänger.
Nicht jeder, der Deine Ansichten nicht teilt verfolgt Dich auch schon.
Manche haben ganz einfach eine andere Meinung Zwinkernd
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stb
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #19 - 14.06.11 um 21:54:21
 
Segler schrieb am 14.06.11 um 21:34:36:
Und das ist auch kein Widerspruch zu meiner Aussage.


Naja, doch... Nach Deiner Theorie (die das ganze meiner Ansicht nach als "esoterischen Blödsinn" darstellen soll) ist die Hohle Erde ja die Hölle. Das ist leider doppelt verkehrt, denn wenn schon philosophisch, dann ist die Innere Welt das Paradies. (Agharta - Garten Eden)

Du betonst immer das es das auf Phantasie-Ebene wohl geben kann, aber auf physischer Ebene keine Chance hätte.
Hast Du Dich denn z.B. mit den Polöffnungen , Berichten von Menschen die dort waren, etc. mal näher beschäftigt ?
Ist Dir z.B. bekannt das die NASA Radiosignale aus dem Erdzentrum empfängt ?
Nochmal, das ganze als reines Phantasie-Gebilde abzutun ist etwas zu einfach.
Da kannst Du es niemandem verübeln wenn er auf dieser Basis keine Lust hat zu diskutieren.
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Segler
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #20 - 14.06.11 um 22:49:50
 
@stb, nein.

Die Formulierung esoterischer Blödsinn stammt von Dir.

Das chinesische Konzept der Hölle ist ein ganz anderes als das der christlichen Kulturen.
Das ist ein Konzept der Nachwelt und nicht unbedingt ein Modell nach den Visionen eines Hyronimus Bosch.
Da ist kein Widerspruch.

Was die Polöffnungen anbelangt, wo sollen die sein?
Ich bin in den vergangenen Jahren ziemlich oft über die Nordpolargegend geflogen, die liegt einfach im Bereich der ganz normalen Routen von Europa oder China nach Canada und die USA und ich habe da ziemlich oft beruflich zu tun.
Ich bin z.B. vor zwei Wochen die Strecke Beijing - Chicago geflogen, die Route geht fast genau über den Nordpol.
Das kann jeder selbst machen, es kostet nicht die Welt.
Aber da ist keine Öffnung, genausowenig wie diese auf Satellitenbildern zu finden ist.
Und ja, es gibt zumindest einen Satellit, einen sogenannten POES, der auf einer Umlaufbahn unterwegs ist die direkt über die Pole geht.
Was, auch hier, immer wieder als Polaröffnung auf den Satellitenaufnahmen interpretiert wird ergibt sich als logische Folge der zusammengesetzten Bilder der Satelliten ist aber ein "blinder Fleck" und kein Nachweis für ein Loch.
Die Images kannst Du teilweise in Echtzeit über NOAA oder US Universitäten abrufen.
Aktuell gibt es da wegen der Aschewolken ganz tolle Bilder vom Ausbruch des Grimsvötn Vulkan die auch die Polarregion umfassen.

Also wo ist diese Öffnung?
Wie groß soll die sein?
Nach den Angaben auch hier im Forum muß die ja so groß sein, daß sie auch aus dem Flugzeug unübersehbar ist.
Die üblichen Flugrouten kommerzieller Airlines gehen übrigens bis über den 75. Breitengrad hinaus, da sollte aus 10km Höhe jeder Bereich der Nordpolargegend einsehbar sein.

Blos da ist, auch bei völlig klarem Wetter, nichts zu sehen.

Entweder fliegen die also ganz bewußt um das Loch herum - große Verschwörung am Werk - oder es gibt kein Loch.
Das hat nichts mit Phantasie zu tun, das kannst Du ganz einfach mit einem Flugticket der United nachprüfen.
Kostet gerade mal so um die 1000 Euro in der Economy.

Also zu sehen ist eine Polöffnung schon mal nicht.

Was die Berichte anbelangt, OK, aber warum fehlen diesen Berichten immer die Nachweise?
Warum gibt es kein Filmmaterial, keine GPS Koordinaten und ähnliches, nachweisbares Material?
Wenn ich behaupte im Inneren der Erde gewesen zu sein würde man - mit Recht - von mir verlangen, dies auch zu beweisen.

Welche Signale die die NASA empfängt meinst Du?
Wo ist die Dokumentation?
Sind das logische Signalfolgen mit erkennbarem Inhalt oder sind das elektromagnetische Störungen die sich aus dem Aufbau des Erdinneren und der Bewegungen des magnetischen Materials ergeben?
Mir sind bislang nur Signale aus letzterer Quelle untergekommen.
Die kannst Du Dir auf einer der Websites der NASA, irgenwas mit GEOMAG, ansehen.
Die sind aber nicht intelligenten Ursprungs sondern eine natürliche Art Signation der Erde.

Ich würde ja gerne mal sehen, was an der Sache dran ist.
Aber bislang verläuft jede Nachfrage im Sand.

Ich bin gerne bereit mir diese Beweise anzusehen und mich eines Besseren belehren zu lassen.
Aber außer nachbearbeiteten Material von verschiedenen Websites habe ich bislang nichts gesehen.

Und daran, daß eine globale Verschwörung über so viele Jahrzehnte hinweg diese Daten und Informationen vollständig geheim halten kann glaube ich, angesichts meiner Erfahrungen mit öffentlichen Verwaltungen aller Art, einfach nicht mehr.
Jede noch so große, von mir aus auch geheime, Organisation hat irgendwann einmal ein paar Lecks.

Also bitte, überzeug mich, ich bin gerne bereit mir die Sache anzusehen.

Nachsatz:

Die Satellitenbilder findest Du da:
http://www.nhc.noaa.gov/satellite.shtml
Die aktuelle Lage der Satelliten findest Du da:
http://www.n2yo.com/satellites/?c=4
Da kannst Du Dir einen Satelliten aussuchen und dann zusehen ob Du auch gleich ein aktuelles Bild von dem bekommst.
Ganz einfach und direkt von der Quelle.
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stb
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #21 - 14.06.11 um 23:08:41
 
Danke für die ausführliche Antwort... Mit Beweisen ist das so eine Sache. Ich kann Dir keine hohle Erde beweisen. Will ich auch gar nicht. Es gibt aber eine Menge Hinweise die sehr stark darauf hindeuten. Hier eine, wie ich finde, gute Zusammenfassung:

http://equapio.com/fileadmin/de/dokumente/umwelt/hohle_erde/zeitenschrift_-_die_...

Gegenfrage: Warum soll sie massiv sein ? Lass mich auch gerne eines besseren belehren... Gab ja mal Zeiten da war sie ne Scheibe, was sich auch als falsch herausgestellt hat...

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Fabs
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #22 - 15.06.11 um 00:45:56
 
Zitat:
Gab ja mal Zeiten da war sie ne Scheibe, was sich auch als falsch herausgestellt hat...

damals gab es ja auch noch nicht die möglichkeit sich mit eigenen augen ein bild zu machen. Zwinkernd
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sequencer23
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #23 - 15.06.11 um 02:03:43
 
@Segler: Zitat:
Entweder fliegen die also ganz bewußt um das Loch herum - große Verschwörung am Werk - oder es gibt kein Loch.
Das hat nichts mit Phantasie zu tun, das kannst Du ganz einfach mit einem Flugticket der United nachprüfen.
Kostet gerade mal so um die 1000 Euro in der Economy.

Also zu sehen ist eine Polöffnung schon mal nicht.


hmm, zumindest scheint dich die thematik irgendwie zu interessieren, sonst würdest du nicht beim überflug mit deinen augen nach einem loch im boden prüfen... und auch hier keine beiträge zum thema posten. ;)

Segler geht nach den ihm bekannten vorliegenden fakten vor, um sich einer möglichen neuen wahrheit zu nähern, dem ist nichts vorzuwerfen. ganz im gegenteil. intuitiv vermutet er wahrscheinlich sogar auch, das da etwas dran sein könnte, oder auch nicht.
es ist eben ein rätsel und der menschliche geist versucht ständig etwa solche zu lösen... wie ein hund, der sich mit einem knochen beschäftigt, bis er ans mark kommt. alle grossen wissenschaftler mochten es, sich mit den rätseln des universums und der welt zu befassen. so ist viel neues wissen gewonnen worden.

meiner ansicht nach kann es am pol kein "loch" im herkömmlichen sinne geben, sonst würde dort längst ein holliday inn hotel am rand stehen...

möglicherweise entzieht sich der eingang der menschlichen sinneswahrnehmung, ist sehr gut getarnt, oder prinzipiell nur an bestimmten punkten in der raumzeit wahrnehmbar/betretbar.
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stb
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #24 - 15.06.11 um 07:30:18
 
sequencer23 schrieb am 15.06.11 um 02:03:43:
möglicherweise entzieht sich der eingang der menschlichen sinneswahrnehmung, ist sehr gut getarnt, oder prinzipiell nur an bestimmten punkten in der raumzeit wahrnehmbar/betretbar.


Eben, das ist eine Möglichkeit.

sequencer23 schrieb am 15.06.11 um 02:03:43:
sonst würde dort längst ein holliday inn hotel am rand stehen...


Naja, ein Hotel dort ist mir zwar nicht bekannt... Aber allein die Tatsache das sämtliche große Nationen dort Truppen stationiert haben, und dort absolute Sperrzone ist, wo erstmal geschossen und dann gefragt wird, stimmt nachdenklich... Wenn da nichts wäre, warum dann die Panik ?
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #25 - 15.06.11 um 14:59:04
 
sequencer23 schrieb am 15.06.11 um 02:03:43:
zumindest scheint dich die thematik irgendwie zu interessieren


Klar tut es das, noch dazu wenn ich 12 Stunden lang im Flugzeug nicht viel mehr machen kann als entweder zu schlafen oder beim Fenster hinauszusehen.

Natürlich faszinieren mich so manche Geschichten und deren Hintergrund bzw. Herkunft.
Nur versuche ich dabei das Ergebnis meiner Überlegungen bzw. Nachforschungen offen zu halten und an mir erkennbaren und erklärbaren Fakten orientieren.

Bislang, das ist sicher auch meiner Ausbildung geschuldet, bin ich halt zu dem Schluß gekommen, daß da nicht viel dran ist.
Aber ich lasse mich gerne weiter vom Gegenteil überzeugen.

Ein Hotel am Rande des Lochs wäre natürlich ganz gut Zwinkernd

Natürlich würe dann auch ein Angebot für einen Tagesausflug ins Innere ganz OK.
Aber wir werden ja sehen.

stb schrieb am 15.06.11 um 07:30:18:
Aber allein die Tatsache das sämtliche große Nationen dort Truppen stationiert haben, und dort absolute Sperrzone ist, wo erstmal geschossen und dann gefragt wird, stimmt nachdenklich


OK, das ist, nach meiner sonstigen Vorgangsweise, zumindest auch ganz konventionell erklärbar.
Die kürzeste Strecke für einen Angriff von der USA auf die UdSSR oder umgekehrt war/ist nunmal über den Nordpol.
Das ist einfach die kürzeste Route.
Da ist es nur logisch, daß in den Zeiten des kalten Krieges jede Militärmacht einen strategisch sinnvollen Stützpunkt im Bereich der wahrscheinlichen Einflugschneise eingerichtet hat.
Militärische Stützpunkte haben es nunmal so an sich, daß die nicht wie ein Park jederzeit von jedem besucht werden können.
Speziell wenn auf dem Stützpunkt auch Nuklearwaffen herumliegen.
BTW, der Luftraum über fast jeder militärischen Anlage ist Sperrzone.
Auch das ist nichts ungewöhnliches.
Wenn man sich die Website oder den Wiki Eintrag für die Thule AFB ansieht (die ist so geheim, die kann man sich im Detail auf Google Earth oder per Satellitenbild ansehen http://maps.google.com/maps?ll=76.531111,-68.703333&spn=0.03,0.03&t=m&lci=org.wi... ) dann haben die dort logischerweise jede Menge Abfangjäger (gegen die Angreifer aus der UdSSR), Langstreckenbomber (für den Gegenschlag/Angriff) und Luftbetankung stationiert.
Das macht militärisch Sinn wenn der Angreifer über den Pol und aus der Luft kommt.
Wäre der Angreifer aus der Erde würden mir, aber ich bin da kein Spezialist, die Bodentruppen und die Marine fehlen.

Ob da wirklich Panik oder ganz einfach nur militärstrategische Planung aus dem kalten Krieg die Grundlage ist, kann ich nicht sagen.
Aber für mich ist das nicht unsinniger als z.B. die britische Basis in Gibraltar oder auf Diego Garcia.
Und die schützen auch nicht gerade vor einem Angriff des Leviathan aus Atlantis.

Vermutlich wäre es sinnvoll der Sache selbst vor Ort nachzugehen.
Aber dazu fehlt mir der Antrieb und die Zeit.

stb schrieb am 14.06.11 um 23:08:41:
Gegenfrage: Warum soll sie massiv sein ?


Gute Frage, die sich aber wohl aus der Gravitation der Erde erklären läßt.
Die Wirkung der Erde auf nahegelegene Planeten oder den Mond ist bekannt und in Einklang mit den gängigen Theorien und Rechenmodellen der Astronomie.
Ich würde also einfach davon ausgehen, daß die ausreichend stimmen um als grobe Grundlage zu dienen.
Auf die paar Nachnachkommastellen soll es nicht ankommen.
Das spezifische Gewicht, eigentlich Masse, der Erde liegt bei 5.5 kg / dm³.
http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/factsheet/earthfact.html
Das passt mit der Gravitation der Erde auf der Basis ihres Volumens zusammen.
Egal ob hohle oder volle/massive Kugel.
Nachdem die Erde aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt ist, sollte das spezifische Gewicht der Erde auch nahe am spezifischen Gewicht der Hauptbestandteile liegen.
Soweit bekannt ist besteht die Erde hauptsächlich aus Eisen (32%), Sauerstoff (30%), Silizium (15%), Magnesium (14%), Schwefel (3%), Nickel (2%) und ein paar anderen Elementen.
Wenn man die spezifischen Gewichte dieser Elemente und ihrer hauptsächlichen Verbindungen (zumeist Oxide) im Verhältnis ihres Vorkommens nimmt, dann kommt man damit auf den oben genannten Durchschnittswert von rund 5.5 kg / cm³.
Rein rechnerisch, ganz ohne Tricks geht sich damit also eine volle Kugel aus.
Zumindest diese Rechnung spricht für eine volle / massive Kugel auch wenn sie natürlich nur eine überschlagsmäßige grobe Rechnung ist.

So weit so gut.

Wenn nun das Modell einer hohlen Erde auf der Basis dieser gemessenen Werte passen soll, braucht es schon einige Kopfstände um das hinzubekommen.
Schließlich muß am Ende ja auch dasselbe Gravitationsverhalten der hohel Erde hinkommen, damit der hohle Planet argumentierbar bleibt.
Es kann ja nicht sein, daß die hohle Erde zwar besteht, aber die Meßwert auf der Außenseite nicht zum Modell passen.
Die bestehende Gravitation, also die Außenwirkung, muß ja irgendwo herkommen.

Wenn dabei die hohle Erde nur zur Hälfte aus Luft oder Vakuum besteht bekommen wir aber mit der Zusammensetzung des hohlen Planeten ein Problem.
Dann brauchen wir, abgesehen von der Festigkeit des Material, eine ganz andere Zusammensetzung und vor allem viel mehr schwere Elemente die es aber in dem Ausmaß auf der Erde nicht nachgewiesen gibt.
Daran würde auch eine kleine Sonne, wie sie hier immer wieder genannt wird, im Inneren der hohlen Erde nichts ändern, die würde es möglicherweise noch schwerer machen, da die Sonne des Sonnensystems ein spezifisches Gewicht von nur rund 1.4 kg / cm³ hat.

Irgendwie passen die Eckdaten der hohlen Erde für mich also nicht zusammen um ein funktionierende Modell zu ergeben.

Aber wie gesagt, für mich ist die Idee und das philosophische Modell der hohlen Erde deshalb nicht von der Hand zu weisen.
Ich sehe die Idee und das Konzept der hohlen Erde eben in einer anderen, nicht physischen, Form.
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IloveUbabe
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #26 - 15.06.11 um 16:52:56
 
Segler schrieb am 15.06.11 um 14:59:04:
OK, das ist, nach meiner sonstigen Vorgangsweise, zumindest auch ganz konventionell erklärbar.
Die kürzeste Strecke für einen Angriff von der USA auf die UdSSR oder umgekehrt war/ist nunmal über den Nordpol.
Das ist einfach die kürzeste Route.


Die aufgeworfene Frage bezieht sich wohl eher auf den Südpol und die dortigen Stützpunkte.


Segler schrieb am 15.06.11 um 14:59:04:
Nachdem die Erde aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt ist, sollte das spezifische Gewicht der Erde auch nahe am spezifischen Gewicht der Hauptbestandteile liegen.
Soweit bekannt ist besteht die Erde hauptsächlich aus Eisen (32%), Sauerstoff (30%), Silizium (15%), Magnesium (14%), Schwefel (3%), Nickel (2%) und ein paar anderen Elementen.
Wenn man die spezifischen Gewichte dieser Elemente und ihrer hauptsächlichen Verbindungen (zumeist Oxide) im Verhältnis ihres Vorkommens nimmt, dann kommt man damit auf den oben genannten Durchschnittswert von rund 5.5 kg / cm³.
Rein rechnerisch, ganz ohne Tricks geht sich damit also eine volle Kugel aus.
Zumindest diese Rechnung spricht für eine volle / massive Kugel auch wenn sie natürlich nur eine überschlagsmäßige grobe Rechnung ist.

Das ist ein Scheinargument. Auf den ersten Blick wirkt es solide, aber wie tief haben wir Menschen gebohrt. 12km und die Erde hat einen Durchmesser von über 12*10³km. Wir kennen also auf einer Strecke quer durch die Erde 1 Promille dessen was in unserer Erde sein könnte von einem Standort aus gesehen. Ich habe auch meine Probleme mit der HE aber zu wissen was im Erdinneren vorgeht ist solange niemand dort war ein Schuß ins blaue, egal welches Konstrukt man als Erklärung darum aufbaut.

dazu sollstest du vielleicht das hier komplett durchlesen
http://www.final-frontier.ch/Erdexpansion
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #27 - 15.06.11 um 20:19:18
 
Segler, mal was Grundsätzliches. Du verfügst ganz offensichtlich über fundierte Kenntnisse, die Du sehr gut rüberbringen kannst. Ist, so wie Du das schreibst, auch alles gut und schön. Allerdings baut alles was Du schreibst, auf der Schul- bzw. Lehrmeinung auf, auf gängige Annahmen.
Anders ausgedrückt, auf das was zwar niemand genau weiß, aber worauf man sich mal geeinigt hat und jetzt als unumstößlichen Fakt lehrt  Zwinkernd Damit steht man immer erstmal gut da, da es ja als wissenschaftlich gesichert gilt und man das ja in der Schule so gelernt hat.
Wenn jetzt jemand daherkommt der plötzlich was anderes behauptet, wird der erst mal in ne Verschwörungs- oder sonst irgend ne Ecke gedrängt, und hat es mit seiner Argumentation immer schwer, da es ja nicht wissenschaftlich bestätigt ist, und die Verschwörungstheoretiker und Esotheriker die das in Ihren Büchern geschrieben haben sowieso erstmal unglaubwürdig sind...
Verstehst Du worauf ich hinaus will...?
Als ich vor einiger Zeit das erste mal von einer hohlen Erde gelesen habe, dachte ich auch als Erstes, ja genau, hohle Erde...
Aber dann hab ich mal alles beiseite gestellt was ich so in der Schule gelernt und gehört hab, und mir meine eigenen Gedanken gemacht. Z.B. Wie soll es gehen, das ein Planet, der sich seit Millionen von Jahren dreht, in der Mitte am schwersten ist ? Ziemlich unlogisch, da reicht schon die Vorstellungskraft eines simplen Kaufmanns im Einzelhandel wie mir, um zu erkennen, das die Materie immer nach außen gedrängt wird und sich in der Mitte ein Hohlraum bildet. Siehe Waschmaschine, Betonmischer, und und und...
Dann gibt es da das (logisch nachvollziehbare) kosmische Gesetz "Wie im Großen so im Kleinen". Wenn man sich mal irgendeine simple Zelle anschaut, und dann überlegt das Planeten auch nur "Zellen" eines größeren Organismus sein müssen, macht ein Planet der aufgebaut ist wie ein mit Beton gefüllter Fußball ebenfalls wenig Sinn.
Oder das Phänomen der Polarlichter, wo ich die "wissenschaftliche Erklärung" auch etwas dürftig finde.
Oder die Augenzeugenberichte und Indizien. Das alles als "Hirngespinste" abzutun wäre ziemlich arrogant.
Lange Rede kurzer Sinn, die Schulmeinung präsentiert dem Pöbel äähh dem Volk eine fertige Meinung, die es zu übernehmen gilt ohne Fragen zu stellen.
Und: Wenn ich die vielen vielen Indizien, die für die Existenz einer inneren Erde sprechen, mit den "Beweisen" vergleiche, die ja die Vollkugelerde so zweifelsfrei beweisen soll, (welche waren das eigentlich grad noch...???) muss ich sagen, da kann man schon mal ins Grübeln kommen... Zwinkernd

Grüße
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #28 - 15.06.11 um 22:59:25
 
IloveUbabe schrieb am 15.06.11 um 16:52:56:
Die aufgeworfene Frage bezieht sich wohl eher auf den Südpol und die dortigen Stützpunkte.


Da muß ich, zumindest aus eigener Ansicht, passen, weiter als bis Neuseeland und Patagonien bin ich noch nicht im Süden gewesen.
Was mich aber immer wieder fasziniert sind die vielen Geschichten über die militärischen Aktionen in der Antarktis.
Die geben ja nicht nur literarische Vorlagen ab, die sind ja auch zum Teil erstaunlich.
Soweit ich mich erinnere, ohne jetzt nachzusehen, gibt es seit Anfang der 1960er Jahre ein Antarctic Treaty welches von der UNO gesponsert ist und jegliche militärische Nutzung der Antarktis verbietet.
Zwar ist mir bekannt, daß es natürlich eine Unmenge militärischer Logistikunterstützung in der Antarktis gibt, da fliegen die US Navy, die US Coast Guard, die australische und neuseeländische und sicher auch die argentinische Luftwaffe Material und Personal ein und aus, aber das macht ja noch keinen Militärstützpunkt aus.
Die Logistik durch die Militärs macht ja Sinn, schließlich haben die das notwendige Fluggerät.
Da würde mich zuerst interessieren, ob diese Basen überhaupt existieren bevor die Diskussion sinnvoll erscheint.
McMurdo z.B. wird zwar durch die US Navy logistisch betreut ist aber explizit keine US Militäreinrichtung.
Die ist ja auch nicht gerade sehr geheim und kann auch per Google Earth eingesehen werden http://maps.google.com/maps?ll=-77.848101,166.69693&spn=0.011509,0.090551&t=h&z=... .
Ich glaube da sollten wir zuerst ein paar Dinge gesichert in Erfahrung bringen.

IloveUbabe schrieb am 15.06.11 um 16:52:56:
Scheinargument


Das würde ich nicht so hart formulieren.
Natürlich wissen wir, ich jedenfalls, nicht wie der genaue Aufbau des Erdinneren ist, aber ein paar Dinge lassen sich schon auch ohne die entsprechenden Bohrungen halbwegs seriös annehmen.

Die Masse der Erde, und damit die spezifische Masse, kann aus der gemessenen Gravitation, den geometrischen Abmaßen und den Auswirkungen auf z.B. den Mond errechnet werden.
Und egal ob die Erde hohl oder massiv ist, das hat auf die Masse keinen Einfluß, nur auf die Dichte.
Bleibt die Frage der Verteilung und die Materialien.
Da bin ich, gelernter Techniker, einfach auch Pragmatiker.

Masse hat nunmal die Angewohnheit in Richtung des Schwerpunktes einer Gravitationseinheit zu wandern.
Also sammeln sich die schweren Anteile näher am Schwerpunkt als die leichten Anteile.
Das ist ein einfachvollziehbares Modell der Gravitation.
Deshalb müßten sich, auch in der hohlen Erde die schweren Anteil in der Mitte - im Gravitationsschwerpunkt - und nicht in den Außenzonen, also im angenommenen Mantel, sammeln.

Dem könnte man zwar durch Fliehkraft, entstanden durch Rotation, entgegenwirken.
Dann müßten wir aber auch der Oberfläche auch ein Pronlem bekommen.
Denn die Kraft die die Massen von unten in die Schale drückt, drückt auch und von der Oberfläche weg.
Ganz zu schweigen, daß dieses Modell nur am Äquator funktioniert und nicht im Bereich des Restes der Kugelschale.

Bleibt die Idee der expandierenden Kugel.
Da frage ich mich halt, wer oder was bläst die Kugel denn dann auf?

Ich kann es mir, auf der Basis der Physik die ich gelernt habe, einfach nicht sinnvoll vorstellen.

Bestenfalls dann, wenn die Geschichte der Erde stimmt, wie sie im Hitchhikers Guide to the Galaxy erklärt wird und die Erde eine Sonderanfertigung für die Mäuse ist.
Das würde dann aber auch den Termin für das Ende der Welt erklären, dann kommen am 21. 12. 2012 eben die Vogonen und bauen eine hyperspatiale Umfahrung wofür sie die Erde eben sprengen müssen  Laut lachend
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Re: U-209 Karl Unger
Antwort #29 - 15.06.11 um 22:59:53
 

@stb

Ganz so eng sehe ich das nicht.
Ich habe zwar den "Fluch" der sehr guten und ausführlichen Bildung im technischen Bereich und dann auch noch einen Job in dem ich diese Kenntnisse täglich anwende, deshalb sehe ich aber nicht jede abweichende Meinung gleich als Esotherik oder Verschwörungstheorie.
Hätte ich so manches erlernte geistige Rüstzeug nicht würde ich sicherlich viele Dinge auch nur schwer erklären können.
Andererseits hat jede Theorie, und darauf bauen sich ja die Grundlagen des "Schulwissens" auf, nur so lange Bestand solange sie nicht widerlegt wird.
Und da tut sich eine ganze Menge, gerade in meinem Feld.

Aber dennoch ist es mir wichtig genau zu trennen, zwischen Dingen die sich von vornherein ausschließen lassen weil eben die Grundlagen der Aussage in keiner Weise passen können - wie eben ein längst untergangenes U-Boot - und jenen Dingen für die ich zwar keine Erklärung habe, die aber nachvollziehbar sind.

Mein Kriterium ist damit die Nachvollziehbarkeit, nicht unbedingt die Erklärbarkeit.

Da hilft es mir natürlich, daß ich ein paar Sprachen neben Deutsch spreche und immer wieder in der Lage bin auch Originaltexte zu lesen.
Ich dabei, offenbar im Gegensatz zu Dir, zum Schluß gekommen, daß die zumeist einfachste Erklärung eine rein mechanische ist.

Z.B. die Sache mit den Verschwörungstheorien.
Klar mag ich die, es gibt nicht viel besseres als sich die Zeit damit zu vertreiben eine Verschwörungstheorie zu spinnen.

Im richtigen Leben aber habe ich die Erfahrung gemacht, daß die meisten dieser "Verschwörungen" gar nicht funktionieren würden da sie an den Akteuren scheitern würden.
Je komplexer und je umfangreicher eine solche Verschwörung sein müßte um den gewünschten Effekt zu erzielen desto wahrscheinlicher ist es, daß da irgendwo ein Beteiligter seine Rolle nicht richtig spielt oder die Koordination einfach nicht funktioniert.
Und schon würde die schönste Verschwörung platzen.
Spätestens bei der notwendigen Dokumentation oder Finanzierung platzen die meisten komplexen Systeme oder entwickeln ziemliche Schwachstellen.

Ich kann aus der Erfahrung von vielen Projektfinanzierungen dazu mehr als ein Lied singen.

Daher habe ich es mir angewöhnt zuerst nur Originalinformationen zu suchen und zu verwenden.
Dann sehe ich mir das Umfeld an und suche nach Widersprüchen.

Die eigentliche Aussage kann ich mir dann immer noch ansehen wenn alles andere plausibel ist.
Dazu kommt es aber oft nicht mehr weil irgendetwas nicht passt.

Mein liebstes Beispiel dazu sind die Geschichten über die Mindlandungs Hoaxes.
Jeder der ein wenig Zeit, Lust und Laune hat kann sich davon vergewissern, daß es zumindest die von den Astronauten ausgesetzten Reflektoren an den Landeplätzen der Apollo Missionen gibt.
Dazu braucht es nicht viel, einen halbwegs starken handelsüblichen Laser, ein Teleskop, die Empfängerzelle einer Lichtschranke und einen Zeitmesser.
Damit peilt man die gewünschte Landestelle an, sendet einen Laserstrahl dorthin und wartet auf das reflektierte Licht.
Das kommt auch genau nach der berechneten Laufzeit zurück.
Das funktioniert an genau drei Stellen auf dem Mond, genau dort wo die Sonden sein sollen.
Wir haben das in der Schule gemacht.
Wenn man nach den gängigen Verschwörungstheorien geht, dürfte da aber nicht zurückkommen, schließlich gab es ja keine Apollo Mondlandungen...

Genauso versuche ich auch sonst vorzugehen, wenn ich mir eine Meinung über eine Aussage bilde.
Und da bin ich mir mit der hohlen Erde noch lange nicht im Klaren darüber, wie ich die erklären sollte.

Das ist einfach eine Frage der Herangehensweise und in der unterscheiden wir uns eben ziemlich.

Ich versuche eben keine Theorie oder Grundlage zu verwerfen bevor ich einen passenden Ersatz habe.
Auch wenn es nur ein Hobby von mir ist, so tierisch ernst nehme ich die Sache nicht...

Cheers
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