@ IloveUbabe
Hab ich das nicht so geschrieben?

Der erste Fehler war es, die Afrikaner nicht schrittweise auf Selbstverwaltung vorzubereiten, da hast Du völlig Recht. Mir gehts dabei weniger darum wer woran mehr Schuld hat, es geht nur darum Ursache und Wirkung zu erkennen.
Zitat:warum das von Europäern vor allem in den letzten Jahrzehnten verursacht sein soll, ist mir ein Rätsel.
Hätten die Europäer nicht bei jeder Hungersnot geholfen sondern einfach mal ein paar Leute verhungern lassen, dann hätte sich die Bevölkerung und auch das Bevölkerungswachstum schon irgendwann an die Leistungsfähigkeit der dortigen Landwirtschaft angepasst.
Es macht doch keinen Sinn, einem Kind das Leben zu retten, damit es in 20 Jahren selber wieder 5 Kinder in die Welt setzt die dann natürlich wieder alle hungern.
@ Seda33
Zitat:Einer der Hauptgründe für diese Zustände liegt m. E. auch darin, dass unsere Regierung ihre Fürsorgepflicht fast ausschließlich auf Banken und Konzerne reduziert und deren Raubrittertum toleriert, anstatt diese für das Gemeinwohl des Volkes zu aktivieren. Letztendlich werden durch diese Verantwortungslosig- und Gleichgültigkeit gegenüber der Bevölkerung immer mehr Menschen "herangezüchtet", die nicht mehr in der Lage sind, ihren Lebensalltag selbständig zu bewältigen, geschweige denn, die eigenen Kinder zu erziehen. Langeweile und Perspektivlosigkeit sind, so glaube ich, das größte Übel.
Diese unfähigen Menschen werden nicht dadurch herangezüchtet, dass der Staat sich Ihnen gegenüber gleichgültig verhält (tut er nicht, es muss keiner verhungern) sondern eben gerade durch die Unterstützung dieser Leute durch den Staat.
Wer in diesem Land arbeiten, seine Kinder vernünftig erziehen will und gleichzeitig auch noch ein wenig sparen will um fürs Alter/ für die Kinder etwas Vermögen anzuhäufen, der kann sich bei einem Durchschnittseinkommen nur 1-2 Kinder leisten. Werden es mehr muss man Abstriche machen.
Sicher, es gibt auch Grossfamilien die funktionieren ohne dass die Kinder verwahrlosen, aber das sind Einzelfälle in denen die Eltern einfach überdurchschnittlich viel leisten, der Durchschnitt bleibt dann eben lieber bei 1-2 Kindern stehen um nur ja nicht arm zu werden.
Diejenigen also, die dieses Land am Laufen halten und für sich selber und ihre Kinder eine materielle Grundlage für die Zukunft schaffen wollen bekommen eher wenige Kinder.
Wer aber schon Hartz4 ist und generell keine leistungsorientierte Einstellung zum Leben hat, für den ist ein weiteres Kind eben gerade keine Belastung und vor allem kein Armutsrisiko, weil der Staat ja für jedes weitere Kind zahlt.
Daher bekommen solche Leute mehr Kinder als die anderen. Diese Kinder wiederum sind natürlich von Anfang an gefährdet, genauso zu werden wie ihre Eltern und bei den meisten passiert das auch.
Dieser Trend verstärkt sich also immer weiter, während es in den 50ern und 60ern wohl nur relativ wenige Leute gab, die gleichzeitig arm und total unfähig waren sind es heute erschreckend viele.
Die einzige Ursache ist, dass diese Menschen keine negativen Konsequenzen mehr aus Ihrem Handeln erfahren. Einmal unten angekommen ist eben alles egal.
Die Lösung kann ja wohl nicht sein, den Menschen die arbeiten und sich nur 1-2 Kinder "leisten" Geld weg zu nehmen und es denen zu geben die erstens nichts tun und zweitens ihre Kinder nichtmal richtig erziehen. Das ist höchst ungerecht und verstärkt letzten Endes nur den Trend, weil der Staat natürlich selbst mit Unmengen von Geld nicht fähig ist, den Unfug auszugleichen, den diese Leute mit ihren Kindern treiben.
Zitat:Hilfe zur Selbsthilfe hilft mehr, als nur das Geld spenden!
Geld für Menschen in Deutschland zu spenden hat überhaupt keinen Sinn, von seltenen wirklich aussergewöhnlichen Notlagen mal abgesehen.
Bevor ich einem Obdachlosen 5 € spende lass ich ihn doch lieber für 5 € meinen Rasen mähen. Für mich ist der Vorteil, dass ich jemandem helfen konnte der Geld braucht und gleichzeitig noch etwas dafür bekomme. Für ihn ist der Vorteil, dass er Geld bekommt und gleichzeitig eine Beschäftigung hat, sich an Arbeiten gewöhnt und die Erfahrung macht, dass er tatsächlich etwas tun kann um sich selbst zu helfen, dass er tatsächlich irgendwo gebraucht wird.