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Glaube (Gelesen: 1276 mal)
Azatoth
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Liebe

Beiträge: 577
Geschlecht: male
Glaube
11.12.11 um 21:12:28
 
Wer nicht glaubt, sondern sich einzig auf Wissen beruft, bezeugt sich selbst als verstorbenen oder kraftlosen Geist. Denn der Geist ist die Kraft, die im Menschen ist, aus ihm kommt, und ihn als Person ausmacht. Das Wissen welches den Glauben zu beseitigen gedenkt, tötet damít die Persönlichkeit des Menschen, und macht aus ihm nur noch das Resultat von in das menschliche Gehirn von aussen hinzugegebene Wissen. Damit ist der Mensch also nicht mehr er selbst, sondern nur noch ein Behältnis, in dem der Geist weiterlebt, der sich einst gegen den Menschen als Individium richtete. Wenn man die Linie dieses infiltrierenden Geistes zurückverfolgt, bleibt nur der Schluss, dass dieser Geist, der den Geist des Menschen beseitigte, der Geist der Welt ist, der von Angebinn der Welt die falsche Lehre des Nichtglaubens, des Zweifels und des angeblichen Wissens verbreitete.
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Quergeist
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Warum immer Warum

Beiträge: 52
Grünes Herz Deutschlands
Geschlecht: male
Re: Glaube
Antwort #1 - 12.12.11 um 10:04:42
 
ich weis jetzt nicht ob jeder für sich glauben kann, also ich kann es, aber viele sind von ihrer umgebung so sehr in die mangel genommen, daß sie sich mit ihrem glauben nicht beschäftigen können.

ich stimme dir zu das ein glaube so lange er frei und ungezwungen ist und wahrhaftig, einen menschen immer weiter bringen wird (also bei mir ziehe ich daraus viel lebensmut)

und ich für mein teil sehe es auch nicht als meine mission an andere leute zum glauben zu bringen da ich glaube das jeder sein freies recht auf glauben oder nicht glauben besitzt.

mfg

quergeist
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Condor
DEFCON 4
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Benutzer gesperrt!

Beiträge: 534
Bingen
An was glaubt ihr denn?
Antwort #2 - 12.12.11 um 20:12:30
 
Ich für meinen Teil glaube an die Sachen die ich gerne tue und die ich zu meinem Beruf machen werde auch wenn bei freiberuflicher Arbeit Geld verdienen eine Sache des eigenen Marketings ist. Was ist schon Geld? Man kann beides haben viel Geld und Spaß im Job. Man muß es nur wollen, dran glauben. Warum entweder das eine oder das andere. Man kann auch alles haben, wenn man das will und sich damit beschäftigt!
Man muß es tun, nicht immer nur dran denken.

Ich kann dazu folgendes Video empfehlen:

Das Gesetz der Resonanz
http://www.youtube.com/watch?v=YDT386dSQfw

The Secret
http://www.youtube.com/watch?v=OZguh-SVUMM

Dr. Randy Pausch "The last Lecture" (Kindheitstraum) deutsch untertitelt
http://www.youtube.com/watch?v=Ymjn89GkBPs
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The_Secret.jpg (32 KB | 49 )
The_Secret.jpg

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Belzebubi
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Beiträge: 62
waldhessen
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Re: Glaube
Antwort #3 - 27.06.12 um 15:56:22
 
GLAUBE ist WICHTIG!
wissen auch!
der glaube stützt und fördert das vertrauen.wenn aber das vertrauen einmal erschüttert ist,will mans meißtens wissen.
dann heißt es oft:glauben ist gut,kontrolle ist besser.
kontrolle-in diesem fall wissen wollen!
was mich persönlich betrifft ist dieses: ich weiß was ich glaube und glaube was ich weiß!
man könnte in diesem thread über die bibel etc debattieren,
aber auch DIESE ist eine GLAUBENSFRAGE.beweiskraft?
nichts desto trotz gibt es beweise für eine existenz gottes,die den glauben dann aber zu wissen macht.lg
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Marco7
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Beiträge: 11
Re: Glaube
Antwort #4 - 26.09.12 um 17:19:54
 
Ich bin der Meinung Glaube und Wissen ist wichtig.Jeder muss für sich selbst wissen, was er glauben und wissen möchte.
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Thagirion
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Beiträge: 203
Geschlecht: male
Re: Glaube
Antwort #5 - 26.09.12 um 20:07:51
 
Glaube ist eine wichtige Sache, mit der man viel anfangen kann, aber es ist wesentlich, in seinem Körper und Geist sein eigener Herr zu bleiben, den Glauben zu beherrschen und sich nicht von ihm beherrschen zu lassen. Das ist gar nicht so einfach; viele Menschen verlieren diesen Kampf einfach nur deshalb, weil sie sich gar nicht bewusst sind, worauf sie sich einlassen. Interessanterweise sprechen die Hochreligionen in solchen Fällen nicht von Besessenheit, obwohl es sich genau darum handelt.
Man kann Glaubenssysteme sogar nur vorübergehend annehmen und nach kurzer Zeit wieder verwerfen. Klingt vielleicht seltsam, aber genau das tut jeder beim Anschauen eines Spielfilms oder dem Lesen eines Romans. Man könnte solche Werke nicht genießen, ohne das Wissen darum, dass das alles "nur" erfunden ist, einfach auszublenden und für die Zeit des Anschauens oder Lesens durch den Glauben zu ersetzen, dass das alles real sei.
Und selbst hier gibt es mitunter Verlierer - man denke an jene Fans, die aus ihrer fantastischen Welt nicht mehr herausfinden und das alles teilweise seltsam ernst nehmen. So gibt es heute eine tatsächliche Jedi-Religion, Leute, die die Werke von Marion Zimmer-Bradley zur Religion machen u.ä.
Also Vorsicht mit dem Glauben; jeder kann ihn als ein mächtiges Werkzeug nutzen, aber dieses Werkzeug ist auch verdammt gefährlich.
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IloveUbabe
DEFCON 4
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Beiträge: 557
Re: Glaube
Antwort #6 - 28.09.12 um 17:39:02
 
Humm, da bleib ich bei Nitzsche also dem Friedrich und damit meine ich nicht seine Ringparabel.

Ergänzung:

Ich hab soeben einen Artikel gefunden der mich ein wenig umtriebig macht.

http://oe1.orf.at/programm/315885
Zitat:
"Unerwarteter Atheismus" - Zur religiösen Entwicklung in Ostdeutschland nach der Wende. Gestaltung: Johannes Modeß

Am 3. Oktober werden in Deutschland die Feierlichkeiten zum "Tag der Deutschen Einheit" begangen. In den 22 Jahren seit der deutschen Wiedervereinigung sind Ost- und Westdeutschland einander in vielen Bereichen nähergekommen. Was jedoch die religiöse Lage betrifft, so klafft nach wie vor eine beträchtliche Lücke zwischen Ost und West.
Vieles hatten Forscherinnen und Forscher für die religiöse Entwicklung in Ostdeutschland nach der Wende prognostiziert: Einen Boom esoterischer Gruppen und Sekten; eine Rehabilitation der Kirchen, die mit ihrem gesellschaftspolitischen Engagement maßgeblich zum Sturz der DDR beigetragen hatten. Wenig von dem hat sich erfüllt: Schon in den Jahren nach der Wende blieb eine große Kircheneintrittswelle aus, stattdessen gingen sogar die Austrittszahlen nach oben.

Anders als in den meisten anderen Ländern des sogenannten "Ostblocks" will sich in Ostdeutschland kein Wiedererstarken der Religion einstellen. Religionssoziologinnen und Theologen rätseln, warum Ostdeutschland auch mehr als 20 Jahre nach dem Ende des real existierenden Sozialismus als eine der am meisten vom Atheismus betroffenen Gegenden Europas gilt.

Welche Möglichkeiten gibt es, die sonderbaren Entwicklungen zu beschreiben? Und was denken Menschen in Ostdeutschland heute über Religion und Kirche? Eine Bestandsaufnahme.


Sind in "Mitteldeutschland" also im Hauptteil nur Zombie's unterwegs so wie Azatoth sagt, wenn er meint: "Wer nicht glaubt, sondern sich einzig auf Wissen beruft, bezeugt sich selbst als verstorbenen oder kraftlosen Geist. ... Damit ist der Mensch also nicht mehr er selbst, sondern nur noch ein Behältnis." Oder ist in der deutschen Geschichte zum ersten mal ein Ort auf Landkarte entstanden von dem aus die Vernunft den Sigeszug in die Welt antreten wird.
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« Zuletzt geändert: 30.09.12 um 12:54:35 von IloveUbabe »  

 
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Sowilo
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Beiträge: 164
am Limes
Geschlecht: male
Re: Glaube
Antwort #7 - 02.10.12 um 15:56:34
 
Wow, das is allerdings interessant, mit den FNL.
Aber wie schon in anderen threads diskutiert: Bitte nicht Glaube mit Institutionen verwechseln!
Die "Firma" weinend Kirche z.B.!

[i]Um einen Sport auszuüben, muss man nicht Mitglied in einem Sportverein sein [i](Eigenzitat).

Aber nichtsdestotrotz bleibt tatsächlich die Frage, warum in den FNL die "Firmen" keinen Zulauf wie in den anderen ehem. Oststaaten erhalten.

Ein anderes Beispiel: Nachdem die Regierung in Kuba die Religionsfreiheit vor einigen Jahren erlaubt hatte, kam als erstes (oder auch kurz vorher) der Oberhirte, also der Papst zu Besuch um seine Firma- ganz in der Tradition der Konquistadoren, aber ohne Schwert -  mit (möglichst zahlenden) Schäfchen zu füllen.
Die Entwicklung dort lief aber erstaunlich breitgefächert; d.h., ich kenne zwar keine Zahlen, aber mit den Leuten, die ich dort so kenne und aus Eigenbeobachtungen, Gesprächen, usw.  kann ich folgendes feststellen:
Es erfolgte ein geringprozentiger Zulauf ungefähr zu gleichen Teilen an jede "Firma". Also als Beispiel von 10 Menschen, konvertierte  einer zu den Katholen, einer zu den Methodisten, einer zu den Baptisten, 7 blieben Atheisten.
Dazu muss man wissen, dass zu Zeiten des staatlich angeordneten Atheismus (und schon vorher) schon immer die Voodoo-Religion (dort santeria genannt), vor allem bei den afro-kubanern zu einem Großteil ausgeübt wurde, im Beispiel vielleicht 7 von 10 Afro-kubaneren, die auch heute immer noch dabei geblieben sind.
Das ist ein anschauliches Beispiel, was zwar gar nix mit den Verhältnissen in den FNL zu tun hat,aber eben zeigt, dass es immer verschiedene Sichtweisen gibt.
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