Die Wahlen in Rußland seien manipuliert worden, so kolportieren westliche, auch deutsche, Medien vollmundig, obwohl sie darüber gar keine Klarheit haben.
Und nun hätte es einmal die historische Chance gegeben, eine echte, eine wirklich demokratische Wahl abzuhalten, die ein tatsächliches Ergebnis geliefert hätte. Ganz egal, ob dieses Ergebnis so gut oder schlecht gewesen wäre - es wäre einmal eine Demonstrion dafür gewesen, wie Wahlen abzulaufen haben, wie eine Gemeinschaft strukturiert zu sein hat bevor sie das Wort Demokratie auch nur in den Mund nehmen will.
Herausgekommen ist eine beispiellose Demonstration von Diktatur und Manipulation bei der diejenigen, die das Zepter der Macht in den Händen hielten, jede nur erdenkliche Möglichkeit ausschöpften, durch hinterhältige Tricks einer Entscheidung zu eigenen Ungunsten vorzubeugen.
Natürlich rede ich von dem FDP-Quorum.
Der dort entstandene Sumpf ist wesentlich tiefer, als die freundlichen Einheitsmedien darüber berichten. Wenn ich mich nicht irre, folgt nun ein Massenausstieg der (bisher) gutgläubigen Basis aus dieser Diktaturpartei.
Was war geschehen?
Hier ein paar wirkliche Fakten zum vermeintlichen Mitgliederentscheid:
1. Die diktatorische FDP-Spitze, die Collaborateure des Regimes also, die mit allen Mitteln verhindern wollte, daß es zu einer Abstimmung gegen die eigenen Interessen kam, riß sofort die gesamte Durchführung des Mitgliederentscheids an sich und gewährte ihrer internen Opposition nicht einmal Einblick, geschweige denn ein Mitbestimmungsrecht beim organisatorischen Ablauf.
2. Der Ablauf des Mitgliederendscheids war von vorn herein so kompliziert und unübersichtlich, daß mit einer hohen Ungültigkeit aus Formfehlern schon rein rechnerisch zu rechnen war. So mußte dem Wahlzettel, der in einen speziellen Umschlag gesteckt werden sollte, ein weiterer, ebenfalls separater Umschlag mit beigefügter, eidesstattlicher Versicherung über die Richtigkeit der Unterschrift, beigefügt werden. Ein Vorgang wie er in seiner Umständlichkeit nicht einmal bei Bundestags-Briefwahlen zum Einsatz kommt.
3. Eine, noch immer nicht genau bekannte Zahl von Basismitgliedern hat überhaupt keine Wahlunterlagen erhalten, darunter zwei aus meinem persönlichen Bekanntenkreis von denen letztendlich auch die Informationen stammen, die ich hier veröffentliche.
Gleichzeitig erhielten die Initiatoren keinen Einblick in die Betandslisten der Mitglieder mit Anschriften und email-Adressen, so daß sie weder nachvollziehen konnten, ob alle Wahlunterlagen ordnungsgemäß verschickt worden waren, noch jene Mitglieder informieren konnten, die keine Unterlagen erhalten hatten.
Auch daraus berechnete die FDP-Spitze eine gewisse Prozentzahl zu ihren Gunsten, weshalb sie auch bereits im Vorfeld bekannt gab, daß die interne Opposition nicht die benötigte Beteiligung würde erreichen können.
(Nur mal nebenbei: Wie blöde muß man eigentlich sein, um solche kriminellen Internas mehr oder weniger durch die Blume auszuposaunen? Ihr wißt jetzt, warum Rösler bereits Tage zuvor genau wußte, daß die benötigte 1/3-Beteiligung nicht erreicht werden würde.
Okay, was mich an der ganzen Sache etwas fröhlich stimmt ist das: Es gab in der FDP etwa 30.000 Mitglieder, die tatsächlich bis zu diesem Debakel noch an die offiziellen Märchen von Freiheit und Demokratie glaubten. Die haben jetzt vielleicht Augen gemacht...

Und die kommen jetzt alle zu uns, zu den pösen, pösen Verschwörungstheoretikern weil sie am eigenen Leib erlebt haben, daß die ganze Sache eine riesige Verschwörung ist, die es auszuschalten gilt.
Und NEIN, ich bin weder FDP Mitglied noch Mitglied irgendeiner anderen Trichterseite der Parteien-Diktatur.