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RFID - totale Versklavung (Gelesen: 12030 mal)
Corleone
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RFID - totale Versklavung
29.02.12 um 21:23:55
 
Nabend Leute,

Wollt  euch mal wieder zu nem "neuen" Thema anstacheln. Ich bin mir sicher  das ihr bereits davon gehört habt. Ehrlich gesagt war ich schon sehr  stark verwundert  und  villeicht täsch Ich mich  aber ich hab über  die Suchfunktion nichts zum Thema gefunden.


RFID  ist schon seit  langem ein Thema  vorallem aufgefrischt durch die neuen Persos und Reisepässe in denen so ein Chip steckt. Mittlerweile , bisher  aber  eher noch selten werden die ersten RFID Chips schon Menschen via Spritze unter die Haut gejagt.

Was ist so ein Chip ?
Hier mal ein Wikipedia Ausschnitt:

Das Akronym RFID basiert auf dem englischen Begriff „radio-frequency identification“ [ˈɹeɪdɪəʊ ˈfɹiːkwənsi aɪˌdɛntɪfɪˈkeɪʃn̩]. Dies lässt sich ins Deutsche übersetzen mit „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“. RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit erheblich die Erfassung von Daten (umgangssprachlich auch Funketiketten genannt).

Ich glaub das sollte  für sich sprechen und durchaus bedenken hervorrufen.

Kurz und Knapp: Mit diesem sehr  smarten und komplexen Chip könnt und  werdet ihr geortet sowie  eure  persönlichen Daten gespeichert und  ausgelesen werden.

Gerüchte und  Theorien besagen bereits das das Teil der NWO sei und in ein paar Jahren jeder Mensch ( ob er will doer nicht) so ein Teil unter der Haut trägt. Sogar das bezahlen von Waren und co . soll dann per RFID chip  möglich bzw. notwendig sein.
Über  diese Chips  gibt es  Zahlreich zu lesen, zu schauen (youtube , dokus , ect.) und zu hören.

Bsp.

http://www.youtube.com/watch?v=NDTlHq36kVM


In unserer Bibel gibt es ähnliche andeutungen nähmlich in der sehr interessanten Johannes Offenbarung  .

Zitat:

"Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken....."

Fest halten !

Offenb. 13. 15-18 Zitat:

Und es ward ihm gegeben, daß es dem Bilde des Tiers den Geist gab, daß des Tiers Bild redete und machte, daß alle, welche nicht des Tiers Bild anbeteten, getötet würden. Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn,  daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.
  Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig. 
____________________________________________

Da ich verstand habe dachte ich nach. und  Forschte ein wenig 666 = Zahl des Tieres / des Teufels

Wo finde ich denn die 666 im Alltag ? in 99% Aller Bezahl Strichcodes: Ihr  könnt   es ruhig testen :

...

Diese 3 Striche die von allen anderen Abstehen sind fast überall zu finden. 1 langer strich = 6

überall 666.


Was  sind eure Meinungen, Nachforschungen  zu dem Thema ?
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« Zuletzt geändert: 29.02.12 um 22:02:42 von Corleone »  
 
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #1 - 01.03.12 um 11:38:04
 
Wer Angst vor RFID hat aber ein Handy mit sich rumträgt sollte mal nachsehen wie Handyortung so funktioniert. Man wird schnell feststellen das das Handy wesentlich genauere Informationen liefert als ein RFID Chip.

Auch interessant sind das Thema Reichweiten und Trennschärfen:
http://de.wikipedia.org/wiki/RFID#Reichweiten_und_typische_Anwendungen

Corleone schrieb am 29.02.12 um 21:23:55:
Kurz und Knapp: Mit diesem sehr  smarten und komplexen Chip könnt und  werdet ihr geortet sowie  eure  persönlichen Daten gespeichert und  ausgelesen werden.

Bitte oben kurz den Wikipedia-Link prüfen und nachlesen. Übrigens ist auf einem RFID Chip meist aus Kostengründen und Platzgründen nur eine Nummer gespeichert, diese muss dann mit einer Datenbank abgeglichen werden. Daraus folgt das man nur durch das Auslesen lediglich den Erkenntnisgewinn erhält wo ungefähr sich eine Nummer befindet. Man kann so zwar eine Streckenverfolgung für eine Nummer konstruieren (alle 2 Meter ein Lesegerät...), aber die Daten müssten für interessantere Informationen erst verknüpft werden. Das verhält sich mit der IP ja ähnlich.


Corleone schrieb am 29.02.12 um 21:23:55:
Diese 3 Striche die von allen anderen Abstehen sind fast überall zu finden. 1 langer strich = 6 

Schlicht falsch:
http://www.tinohempel.de/info/mathe/ean/ean.htm

"Je zwei Schmale, nach unten etwas längere Striche dienen links und rechts als Randzeichen sowie als Trennzeichen in der Mitte."

...
Passt genau zur 6 die im Bild von dir rot markiert ist:
Strich Leer Strich Leer Leer Leer Leer
Passt aber garnicht zu den Trennlinien an den Rändern und dem Trenner in der Mitte.
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IloveUbabe
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #2 - 01.03.12 um 13:06:09
 
Zitat:
Wer Angst vor RFID hat aber ein Handy mit sich rumträgt sollte mal nachsehen wie Handyortung so funktioniert. Man wird schnell feststellen das das Handy wesentlich genauere Informationen liefert als ein RFID Chip.


Das sind zwei unerschiedliche Themen würde ich meinen.

Handy und Standort bzw. Bewegungsprofile sind eher wenig Interessant und unspezifisch, weil man nur Ort und Zeit hat, aber keinen Inhalt. Mit den Apps und der Benutzung des Internets auf den Smartphones geht es natürlich nun auch ein Stück weit mehr ins Profiling.

RFID ist sofern genug Lesegeräte verteilt und mit Internet verbunden sehr viel Auskunftsfreudiger,...  über das Einkaufsverhalten kann man Charkateristika von Personen ableiten, und sie Klassifizieren bis hin zu ihren vorlieben. Bewegungsprofile gibts noch dazu, immer wenn man an einem Empfänger vorbei kommt und die werden tendenziell nicht weniger werden. Man kann sogar über ein Ernährungsprofil körperliche Konstitution ableiten. Der Entfaltung sind da keine Grenzen gesetzt.

Es gibt/gab auf den dritten mal eine Sendung, in der eine Juri von 3 Personen anhand von 5 Titeln/Songs erraten sollten welcher Künstler gesucht wird, nur waren es nicht die Musikers sondern aus seiner Vergangenheit die Einfluss auf ihn hatten.

Wenn man also 8 Bücher in der Buchhandlung kauft , weil man denkt man wäre anonym und diese nicht bei Amazon bestellt ist doch schon klar wer man ist was man für eine Einstellung hat und wo die Reise hingeht. Ne halbe Stunde später noch den normalen Einkauf erledigen mit Kreditkarte zahlen und im Einkaufsbeutel das Buch dabei haben und schon ergeben sich Profile, wo Psychologen das Wasser im Mund zusammen läuft.
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Rinnsal
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #3 - 01.03.12 um 14:51:28
 
Ein Empfänger ohne Verbindung zurselben Datenbank wie ein anderer Empfänger weiß nicht dasselbe über den RFID Chip wie sein gegenpart. Man müsste also davon ausgehen das alle RFID Empfänger in eine Datenbank speisen, was so nicht der Fall ist.

Dazu kommt noch ein kleines unauffälliges Problem: Bulk-Käufe. Es geht nicht jedes Familienmitglied einzeln für sich einkaufen sondern meist wird mehr für mehrere Personen eingekauft, dann wird was vergessen und das bringt einem die Nachbarin mit. Dadurch wird eine nicht unerhebliche Unschärfe erzeugt, insbesondere sobald auch nur ein einziger Verkäufer einen defekten Leser an einer Kasse platziert hat, oder ein Produkt nicht auslesbar ist. Das kann leicht der Fall sein wenn man etwas metallisches kauft, dadurch wird das Feld stark beeinträchtigt.

Anders ausgedrückt: RFID ist eigentlich genauso gefährlich wie die EC Karte. Mehr aber auch nicht. Das was meist hinterherphantasiert wird ist aus unwissenheit oder verfolgungswahn entstanden. Der Aufwand um ein Bewegungs-Profil mit RFID zu erfassen ist hier das beste Beispiel.
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Corleone
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #4 - 01.03.12 um 15:42:29
 

Zitat:
Passt genau zur 6 die im Bild von dir rot markiert ist:
Strich Leer Strich Leer Leer Leer Leer
Passt aber garnicht zu den Trennlinien an den Rändern und dem Trenner in der Mitte.


Danke  für deine Meinung und deine kritischen nachforschungen aber ich versteh nicht ganz was du mir sagen willst mit dem Strichcode.Es kann ja  sein das die langen Striche Trennstriche sind  aber trotzdem stehen sie doch für die Zahl 6 oder nicht  hä??
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #5 - 01.03.12 um 15:51:23
 
Nein, die stehen für Trennstriche oder Randzeichen. Das stellt keine Zahl dar bzw. hat mit der Kodierten 6 nichts zu tun. Siehe Tabelle die zwei unteren Codierungen, Rand und Trennzeichen. Die sind auch 2 Codestellen schmaler (5 statt 7 Zeichen).

Beispiele im Anhang (man beachte die vielen Leerstellen für die 6 im rechten Teil, die fehlen komplett bei den Trennstrichen und die sind deswegen keine 6en)

Hier zum selber erstellen auf EAN klicken:
http://barcode.tec-it.com/?LANG=de
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barcode_1.gif (2 KB | 168 )
barcode_1.gif
barcode_6.gif (2 KB | 164 )
barcode_6.gif
 
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #6 - 01.03.12 um 22:37:11
 
Corleone schrieb am 01.03.12 um 15:42:29:
Es kann ja  sein das die langen Striche Trennstriche sind  aber trotzdem stehen sie doch für die Zahl 6 oder nicht  ?


Das ist alles nur Zufall, genau wie die Bundesadler die auf nem umgedrehten Kreuz sitzen (Perso)... Laut lachend

Ob das nun drei 6en sind oder nicht, der Strichcode ist schon ne tolle Sache... Fast so schön wie dieser tolle neue Barcode, der schon aussieht wie ein Krebsgeschwür...

http://handylearn-projects.de/uploads/pics/qr-demo-handylearn-de-300x300.png

Zum Thema: Total versklavt sind wir alle schon längst, da gibts auch kein zurück mehr.
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #7 - 02.03.12 um 00:15:43
 
Corleone schrieb am 29.02.12 um 21:23:55:
hrlich gesagt war ich schon sehrstark verwundertundvilleicht täsch Ich michaber ich hab überdie Suchfunktion nichts zum Thema gefunden.


Also das kann ich mir nun beim besten Willen nicht vorstellen. Ich werde hier nicht die etlichen Postings verlinken, die zu dem Thema bereits gemacht wurden, aber einfach mal "Barcode 666" ins Suchfeld eingeben, als Suchzeitraum "von Anfang an" wählen, suchen und staunen.
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IloveUbabe
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #8 - 02.03.12 um 08:37:34
 
Zitat:
Dazu kommt noch ein kleines unauffälliges Problem: Bulk-Käufe. Es geht nicht jedes Familienmitglied einzeln für sich einkaufen sondern meist wird mehr für mehrere Personen eingekauft, dann wird was vergessen und das bringt einem die Nachbarin mit. Dadurch wird eine nicht unerhebliche Unschärfe erzeugt, insbesondere sobald auch nur ein einziger Verkäufer einen defekten Leser an einer Kasse platziert hat, oder ein Produkt nicht auslesbar ist. Das kann leicht der Fall sein wenn man etwas metallisches kauft, dadurch wird das Feld stark beeinträchtigt.

Anders ausgedrückt: RFID ist eigentlich genauso gefährlich wie die EC Karte. Mehr aber auch nicht. Das was meist hinterherphantasiert wird ist aus unwissenheit oder verfolgungswahn entstanden. Der Aufwand um ein Bewegungs-Profil mit RFID zu erfassen ist hier das beste Beispiel. 


Die Unschärfe wird elemeniert durch Suchalgorhytmen in der Relation zu anderen Datenbanken. Wer glaubt alle Datenbanken dieser Welt seien datenschutztechnisch alleinstehen, glaubt auch, dass die Welt eine Scheibe ist. Nachrichtendienste und jedem dem es nützt werden Zugriff dazu bekommen und die Daten verknüpfen, wenn es für Sinn macht, mal davon ab, dass es genug hirnbefreite gibt, die bereitwillig ihr Leben in Datenbanken einpflegen.

Ja es ist ähnlich dem Zusammenhang der Kreditkarten, aber ein nicht unerheblicher Teil der Gesellschaft bevorzugt "zum Glück" noch das Geld als Tauschobjekt und die konnte man bisher nicht zuordnen. Darüber hinaus ist eine totale Überwachung auf alle Einzelpersonen nicht möglich und zum Teil nicht nötig aus Sicht der Informationsgewinnung. Was wichtig ist, ist was unten raus kommt (H. Kohlzitat wie ich mich dafür schäme), also wenn es ein Interesse gibt eine Person und ihre öffentliche Wahrnehmung aus welchem Grund auch immer zu beeinträchtigen. Klar macht RFID erstmal wenig Probleme, aber man darf nicht den Zusammenhang verachten.

Am besten wird das an einem Beispiel deutlich, was nur konstruiert ist:
Jemand der zum Beispiel in einem hohen Amt sich gegen das System ausspricht ist Staatsfeind und muss diskreditiert werden, bevor er seiner Stellung enthoben werden kann, sonst kommt der öffentliche "Unmut". Und es wird erst sichtbar aus der Perspektive von ganz weit oben.
Als die Menschheit anfing nicht mehr rumzuziehen und urban zu werden, tat sie das aus dem Grund, weil es bequemer war, allerding ergab sich dadurch eine örtliche Bestimmtheit von Gütern zu deutsch Reichtum. Der wurde in Folge geschützt erst vor der Natur indem man Häuser baute um Korn drin aufzubewahren. Später mit Mauern um die Gemeinden damit der Besitz vor Neidern anderer Gemeinschaften sicher war (der Mensch ist dem Mensch sein ...). Der Zuspruch des Besitzes erzeugte Eigentum und begründet die Herrschaft, aus der Formalität heraus, dass jemand kurzfristig entscheiden muss, wie man sich schützt (Verteilungskampf beginnt spontan und kann nicht mit Gremien ewig lang ausdiskutiert werden, vor allem in Notsituationen, wenn es zum Beispiel die Verteilung von Lebensmitteln betrifft). Eigentum zu schützen ist also zivilisatorisch ein Bedürfnis für Gemeinschaften der Moderne die Sesshaft zusammen Leben. Im Umkehrschluss ist das Recht auf Eigentum defakto ein Vertrag innerhalb der Gemeinschaft, den sich niemand traut zu brechen ohne sich der Gefahr auszusetzen aus der Gemeisnchaft ausgeschlossen zu werden. Um also jemand hart ans Bein zu pinkeln muss man ihm so zu sagen am besten Nachweisen, das er gegen die gemeinschaftliche Konvention des Eigentums verstößt, den dass kann auch ein Primitivling nachempfinden.
Dafür nimmt man zum Beispiel aktuell ACTA um nachzuweisen, dass er Urheberrechtliches Material sich angeeignet hat. Nun war derjenige im hohen Amt aber "klug" genug augenscheinlich kein solches Vergehen sich nachweisen zu lassen. Also sind elektronsiche Fakten die leicht zu erhaschen im "Verbogenen" sind mal ausgeschlossen. Infolge dessen muss man also auf etwas physisches hinaus. Wenn derjenige also seine Transaktionen nicht mit elektronischem Geld zum Tausch gegen Güter macht, braucht man eine indirekte Variante über den Nachweis von Geld und damit Eigentumsverteilung/übergang zu verfolgen.
Kauft derjenige also nicht mit der EC-Karte seine Kernseife und sein Reinigungsprodukt oder den Kunstdünger für seine kleine autarke Parcelle, muss man ihm den Kauf andersweitig nachweisen, soll er zum Terrorist gemacht werden. Hierfür ist nun RFID im Sinne der Verfolgung des Warenstroms ein schickes Hilfsmittel, weil es den physischen Warenstrom abbildet und in elktronischer Sprache in Datenbanken hinterlegbar macht und damit algorhytmisch auswertbar. Würde er über externe Quellen etwa Geld bekommen und dieses nicht versteuern, jedoch über einen Zeitraum mehr Geld ausgeben durch Warenkauf als er eigentlich öffentlich sichtbar verdient, kann man sugerieren er würde "krumme" Geschäfte machen. Oder er würde Steuern hinterziehen.

In dem Sinne ist RFID nur ein weiteres Mittel also einer der vielen Wege die nach Rom führt. Nur verdeckt durchs Hintertürchen und nicht ersichtlich, weil seinem konkreten Zusammenhang in der realen Welt durch Digitalisierung beraubt.
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Rinnsal
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #9 - 02.03.12 um 11:06:36
 
Wenn unternehmen im gleichen Umfeld arbeiten dann dürfte eine Datenbankkooperation aus Marketinggesichtspunkten so abwegig sein wie  nur irgend möglich. Ich glaube kaum das Facebook Zugriff auf die Google+ Datenbank bekommt und umgekehrt. Gleich dürfte das sich mit den Supermarktketten darstellen. Ich glaube Nicht das Aldi die Lidl-Datenbank und umgekehrt verwendet. Würden würden sie gerne, aber nur solange der andere nicht auf die eigene zugreifen darf.
IloveUbabe schrieb am 02.03.12 um 08:37:34:
Wer glaubt alle Datenbanken dieser Welt seien datenschutztechnisch alleinstehen, glaubt auch, dass die Welt eine Scheibe ist. 

Du wirst es nicht glauben, sehr viele Datenbanken die im täglichen Leben vorkommen sind nicht miteinander verknüpft, zum Beispiel die der Versicherer, Banken oder die der Supermarktketten.

IloveUbabe schrieb am 02.03.12 um 08:37:34:
Würde er über externe Quellen etwa Geld bekommen und dieses nicht versteuern, jedoch über einen Zeitraum mehr Geld ausgeben durch Warenkauf als er eigentlich öffentlich sichtbar verdient, kann man sugerieren er würde "krumme" Geschäfte machen. Oder er würde Steuern hinterziehen.
Oder einen Kredit bei einem Freund aufnehmen. Oder bei einer Bank. Oder bei mehreren Banken. Oder bei den Eltern. Geld von der Oma bekommen. Eine Brieftasche finden. Geld in einer alten Jacke finden. Im Lotto gewinnen, im Wettbüro wetten abschließen. Ins Casino gehen. Du konstrusierst hier übrigens einen Fall der eine wertbezogene Grundordnung hat. Richtiger wäre ein Fall bei dem es nicht um Werte geht. Zum Beispiel wenn das Finanzamt nachfragen würde. Da kann man dir jetzt die Frage stellen: Soll das Finanzamt noch nach Steuersündern suchen oder nicht? Ist dir das DEIN Geld wert?

Mit RFID kann man viele Dinge machen. Das kann man mit dem Küchenmesser aber auch, genauso mit dem Gasherd oder dem Fußball. Nur das RFID eine Reichweite von 3 Metern hat.

IloveUbabe schrieb am 02.03.12 um 08:37:34:
Eigentum zu schützen ist also zivilisatorisch ein Bedürfnis für Gemeinschaften der Moderne die Sesshaft zusammen Leben. 

Schon als Jäger und Sammler vor der Sesshaftigkeit gab es Besitz. Der wurde auch mit dem Speer verteidigt. Oder eben durch einen Speer von einem weggenommen. Der Besitz war nur kleiner und bezog sich auf die Frauen, Schnitzereien, Nahrungsmittel, Waffen, Werkzeuge und Kleidung.  (Mit RFID könnte man hier einen Täter übrigens überführen der dir deine Kleidung gestohlen hat, sofern er in zwei Metern Entfernung an einem Lesegerät vorbeigeht das mit der Kriminalamtsdatenbank verknüpft ist)
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #10 - 05.03.12 um 01:02:04
 
vor RFID braucht sich keiner fürchten.

mit nanotech also auf molekül_ebene scheint solch ein chip eher lächerlich...
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #11 - 05.03.12 um 08:38:39
 
Zitat:
Wenn unternehmen im gleichen Umfeld arbeiten dann dürfte eine Datenbankkooperation aus Marketinggesichtspunkten so abwegig sein wienur irgend möglich. Ich glaube kaum das Facebook Zugriff auf die Google+ Datenbank bekommt und umgekehrt. Gleich dürfte das sich mit den Supermarktketten darstellen. Ich glaube Nicht das Aldi die Lidl-Datenbank und umgekehrt verwendet. Würden würden sie gerne, aber nur solange der andere nicht auf die eigene zugreifen darf. 
Du wirst es nicht glauben, sehr viele Datenbanken die im täglichen Leben vorkommen sind nicht miteinander verknüpft, zum Beispiel die der Versicherer, Banken oder die der Supermarktketten.


Industrie-Spionage ist das Zauberwort. Es geht nicht um das "Nicht-erlaubte" verknüpfen, sondern um das unerlaubte trozdem zu machen. Beklagen kann man sich hinterher. Würde man 10 Jahre von den Daten lang profitieren ist eine Kosten/Leistungs gegenüberstellung wohl idR positiv.


Zitat:
Oder einen Kredit bei einem Freund aufnehmen. Oder bei einer Bank. Oder bei mehreren Banken. Oder bei den Eltern. Geld von der Oma bekommen. Eine Brieftasche finden. Geld in einer alten Jacke finden. Im Lotto gewinnen, im Wettbüro wetten abschließen. Ins Casino gehen. Du konstrusierst hier übrigens einen Fall der eine wertbezogene Grundordnung hat. Richtiger wäre ein Fall bei dem es nicht um Werte geht. Zum Beispiel wenn das Finanzamt nachfragen würde. Da kann man dir jetzt die Frage stellen: Soll das Finanzamt noch nach Steuersündern suchen oder nicht? Ist dir das DEIN Geld wert? 

Die Finanzumverteilungs-GmbH ist nur in soweit relevant, als das man etwas braucht um öffentlich gegen Personen vorzugehen. Macht erhält sich nicht durch Rechtschaffenheit, sondern durch den Willen alles zu tun um sie zu behalten. Je mehr Möglichkeiten es gibt umso einfacher den Gegner aus dem Rennen zu werfen.


Zitat:
Mit RFID kann man viele Dinge machen. Das kann man mit dem Küchenmesser aber auch, genauso mit dem Gasherd oder dem Fußball. Nur das RFID eine Reichweite von 3 Metern hat.

Erstens wird jeder durch die Schleusen an den Kassen gewunken und zweitens gibt es Handscanner zum skimming. Argumentativ ist die Reichweite irrelevant, zumal die Quellen zur Lokalisierung nicht konstant in ihrer Menge bleiben, sondern stetig zunehmen. Für RFID gilt das selbe wie mit Handymasten oder WLan Spots. Über die Zeit wird es flächendeckend.

Zitat:
Schon als Jäger und Sammler vor der Sesshaftigkeit gab es Besitz. Der wurde auch mit dem Speer verteidigt. Oder eben durch einen Speer von einem weggenommen. Der Besitz war nur kleiner und bezog sich auf die Frauen, Schnitzereien, Nahrungsmittel, Waffen, Werkzeuge und Kleidung.(Mit RFID könnte man hier einen Täter übrigens überführen der dir deine Kleidung gestohlen hat, sofern er in zwei Metern Entfernung an einem Lesegerät vorbeigeht das mit der Kriminalamtsdatenbank verknüpft ist) 

Du argumentierst am Punkt vorbei. Es geht um Eigentum vs. Reichtum. Reichtum ist per definition ein Überschuß an Eigentum im Vergleich zu Anderen. In der Präsesshaftigkeit gab es keine ständige Machtpräsens die gegen die Gemeinschaft gerichtet war, weil die Gruppengröße zu klein war, als dass man hätte sich gegenseitig des Eigentums wegen töten können. Mit der Urbanisierung und gleichzeitigen !Produktivitätssteigerung! ist es erst ermöglicht geworden aggressiv als Machthabende gegen die Untergebenen vorzugehen. Wer Jagd kann nicht Krieg führen, weil er sonst kein Essen mehr hat. Mit Kornkamern kann man Kriege führen bis sie alle sind. Mit Geldspeichern kann man Korn kaufen bis das Geld alle ist. Mit Schuldgeld kann man solange Inflationieren, bis niemand mehr Waren dagegen eintauscht. Mal davon ab ging es um die Herleitung des starken Bedürfniss nach Schutz des Eigentums physisch wie geistig (wobie ich zweiteres im Sinne des Fortschritts für nicht schützenswert halte) und der darauf aufbauenden Strategie zur Unterminierung eines Rufs von Personen, die man als Gegner seiner eigenen Macht beseitigen will, jedoch es nicht so lange kann, wie sie noch einen guten öffentlichen Leumund haben.
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #12 - 05.03.12 um 10:45:57
 
IloveUbabe schrieb am 05.03.12 um 08:38:39:
Erstens wird jeder durch die Schleusen an den Kassen gewunken und zweitens gibt es Handscanner zum skimming. Argumentativ ist die Reichweite irrelevant, zumal die Quellen zur Lokalisierung nicht konstant in ihrer Menge bleiben, sondern stetig zunehmen. Für RFID gilt das selbe wie mit Handymasten oder WLan Spots. Über die Zeit wird es flächendeckend.


Die Fläche von Deutschland beträgt 357.111.000.000 qm. 1 Leser deckt 4qm ab. Macht 8.927.775.000 lesegeräte notwendig. Wenn ein Lesegerät 10€ kostet dann macht das eine summe von 89 Mrd. Euro. Wir sprechen hier aber von UHF RFID, da kostet das billigste gerät schlappe 1000€. Macht also lediglich eine Summe von 8.927.775.000.000€. das sind 8927 Mrd. Euro.
Selbst wenn man nur ein Zehntel der Leser aufstellen würde wäre man bei fast 900 Mrd. €. Und da hat man noch keinen Cent in die Verkabelung bzw. Infrastruktur zum Verarbeiten der Daten investiert.
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #13 - 05.03.12 um 15:44:52
 
Zitat:
Die Fläche von Deutschland beträgt 357.111.000.000 qm. 1 Leser deckt 4qm ab. Macht 8.927.775.000 lesegeräte notwendig. Wenn ein Lesegerät 10€ kostet dann macht das eine summe von 89 Mrd. Euro. Wir sprechen hier aber von UHF RFID, da kostet das billigste gerät schlappe 1000€. Macht also lediglich eine Summe von 8.927.775.000.000€. das sind 8927 Mrd. Euro.
Selbst wenn man nur ein Zehntel der Leser aufstellen würde wäre man bei fast 900 Mrd. €. Und da hat man noch keinen Cent in die Verkabelung bzw. Infrastruktur zum Verarbeiten der Daten investiert. 


natürlich macht es nur Sinn in besiedeltem Raum.. Und selbst wenn man die Fläche einer Stadt in Realtion setzt zur Fläche der Geschäfte ist es nur ein Bruchteil. Die Rechnung da oben ist was für Milchmädchen. Natürlich ist es ein Investitionsaufwand, nur wird RFID über kurz oder lang wegen der traceability sowie im Produktionsprozess den Barcode ersetzen, also ist es auf der Produktseite eh schon gegeben und kommt auch so beim Endverbraucher an. Das sich darauf aufbauend neue Geschäftsideen ergeben/Ideen um Kunden ein Bonus zu verschafen und so Kundenbindung zu erreichen. Alla kauf Milch ein sagt dein Kühlschrank und du hast die Milch vergessen in den Wagen zu packen an der Kasse wirst du drayn erinnertr ist ebenso selbstredend.
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Re: RFID - totale Versklavung
Antwort #14 - 05.03.12 um 15:53:19
 
Natürlich ist das was für Milchmädchen. Jedes Hochhaus, damit meine ich Gebäude mit mehr als einem Stockwerk sowie einem Keller, hätte auf die Fläche gerechnet ja je Stockwerk dieselbe Anzahl an Lesegeräten unterzubringen da die Höhe eben jener unberücksichtigt blieb. Und das man an die "Fehlenden Einkäufe" erinnert wird, das höre ich schon seit 10 Jahren, aber scheinbar setzt sich das nichtmal im Ansatz durch. Ist wohl ein Kostenfaktor ob ein Kühlschrank jetzt 1000€ mehr kostet oder weniger...

Und das mit der Kundenbindung: Bist du schon ein einziges mal wohin gegangen weil du dort "mehr payback punkte" (oder ähnliche Abstrusitäten) bekommst? Ich kenn keinen einzigen, das liegt auch daran das man nicht 50% sondern 0,1% Bonus zu bekommen scheint. (bei diesen dingern kenn ich mich nicht aus)
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