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Wer ist Gott? (Gelesen: 19118 mal)
stb
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #180 - 07.12.17 um 21:38:05
 
In meinen Augen gab es weder einen Urknall noch eine Evolution wie sie uns gelehrt wird, aber sei's drum.

Und das hinter allem was es gibt, eine entsprechende Information (nennen wir es mal so) steht, >ist< kein persönlicher Glaube sondern Bedingung. Nichts, nicht mal Dein Käsebrot das es heut früh vielleicht gab, konnte enstehen ohne das es jemand erdacht / mit Energie gefüttert hatt.
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Sonix
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #181 - 07.12.17 um 21:43:41
 
stb schrieb am 07.12.17 um 21:38:05:
In meinen Augen gab es weder einen Urknall noch eine Evolution wie sie uns gelehrt wird, aber sei's drum.
Und ich gehe stark davon aus dass du weder vom einen noch vom anderen recht viel verstehst. Die Beweislage ist, vorallem bei zuletzt genannten, einfach erdrückend weil nachvollziehbar, vorhersagbar und beobachtbar.

stb schrieb am 07.12.17 um 21:38:05:
Und das hinter allem was es gibt, eine entsprechende Information (nennen wir es mal so) steht, >ist< kein persönlicher Glaube
Das kannst du natürlich bezeichnet haben wie du willst, aber doch: Es >ist< persönlicher Glaube.
Andernfalls steht es dir natürlich frei einen Beweis zu liefern. Was weder verifiziert noch untersucht werden und damit bestätigt oder falsifiziert werden kann ist immer eine Glaubensfrage, per Definition.

Dazu darfst du auch ruhig einen Duden aufschlagen.

//Edit: Ja, irgendeine 'Information' war schon immer vorhanden. Nichts kommt von nichts.
Allerdings solltest du wissen, dass niemand, allen voran kein Naturwissenschaftler / Physiker den Standpunkt vertreten würde, der Urknall wäre aus dem Nichts hervor gegangen.
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stb
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #182 - 07.12.17 um 21:55:19
 
Bei allem Respekt, mein Lieber: Es interessiert mich einen Sch...., was irgendwelche Wissenschaftler sagen oder publizieren. Ich mache mir meine eigenen Gedanken, und lasse mich von Leuten inspirieren die das ebenfalls tun.

Sonix schrieb am 07.12.17 um 21:43:41:
Andernfalls steht es dir natürlich frei einen Beweis zu liefern.
Warum muss ich das beweisen ? Ich hab Dir doch ein Beispiel gebracht, war das unverständlich ?

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Sonix
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #183 - 07.12.17 um 21:58:49
 
stb schrieb am 07.12.17 um 21:55:19:
Bei allem Respekt, mein Lieber: Es interessiert mich einen Sch...., was irgendwelche Wissenschaftler sagen oder publizieren.
Tja, dann kannst du aber eben auch nicht über den Urknall oder die Evolutionstheorie urteilen wenn du von den Inhalten, Lehren und der Befundlage keine Ahnung hast. Zwinkernd

stb schrieb am 07.12.17 um 21:55:19:
Ich mache mir meine eigenen Gedanken
Aha, na das entkräftet natürlich alle naturwissenschaftlichen, objektiv erläuterbaren Nachweise.
Na was auch sonst.

stb schrieb am 07.12.17 um 21:55:19:
Sonix schrieb am 07.12.17 um 21:43:41:
Andernfalls steht es dir natürlich frei einen Beweis zu liefern.
Warum muss ich das beweisen ?
Weil das übrliche Praxis ist: Wer eine Behauptung aufstellt liegt in der Beweispflicht.
Ansonsten kann ja jeder alles einfach behaupten.
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stb
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #184 - 07.12.17 um 22:04:40
 
Du bist mir auch so ne Befundlage... Auch Dir würde es nicht schaden hier mal eigene Gedanken zum Besten zu geben, anstatt eine Wissenschaft zu predigen die keinerlei Wissen schafft !

Sonix schrieb am 07.12.17 um 21:58:49:
Weil das übrliche Praxis ist: Wer eine Behauptung aufstellt liegt in der Beweispflicht.
Ansonsten kann ja jeder alles einfach behaupten.
Hab ich Dir an Hand des Käsebrotes bewiesen. Das Brot wurde nach Rezept gebacken, die Butter hergestellt, der Käse ebenso. Das ging nicht so: Bumm, lauter Knall und auf dem Tellerchen liegts. Und dieses banale Beispiel kannst Du auf alles übertragen was Du magst. Aber ich fürchte das übersteigt Deinen Blickwinkel.
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Sonix
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #185 - 07.12.17 um 22:13:04
 
stb schrieb am 07.12.17 um 22:04:40:
Du bist mir auch so ne Befundlage... Auch Dir würde es nicht schaden hier mal eigene Gedanken zum Besten zu geben, anstatt eine Wissenschaft zu predigen die keinerlei Wissen schafft !
Würde Wissenschaft kein Wissen schaffen, würde es heute fast nichts, was du tagtäglich benutzt geben...
Welche Beweise betreffend der Evolutionstheorie währen dir denn recht?
Vielleicht die Entstehung neuer genetischer Informationen? Das Entstehen neuer Funktionen? Welche Mutationsmechanismen dazu führen? Kann ich alles machen.

stb schrieb am 07.12.17 um 22:04:40:
Hab ich Dir an Hand des Käsebrotes bewiesen. Das Brot wurde nach Rezept gebacken, die Butter hergestellt, der Käse ebenso.
Die Welt / das Universum ist aber kein Käsebrot.
Dass es also eine unsichtbare, hinter allem stehende Intelligenz gibt hast du mit nichten bewiesen. Du darfst es erneut versuchen.

stb schrieb am 07.12.17 um 22:04:40:
Und dieses banale Beispiel kannst Du auf alles übertragen was Du magst.
Du wurdest also nach Rezept gebacken und mit Butter hergestellt?

Wie gesagt, nochmals: Kein Wissenschaftler würde behaupten, dass irgend etwas aus dem Nichts heraus entstanden wäre.
Zumal die Regression mit deiner behaupteten unsichtbaren Intelligenz ja nicht beendet wäre, denn dann wäre die Frage: Woher kommt diese Intelligenz? Also hier dann, ganz nach eigenen Belieben, doch plötzlich 'Bumm, da' und auf dem Tisch?
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #186 - 07.12.17 um 22:22:47
 
Sonix schrieb am 07.12.17 um 22:13:04:
Dass es also eine unsichtbare, hinter allem stehende Intelligenz gibt hast du mit nichten bewiesen.
Stimmt. Es kann auch nur darum gehen sich dem Thema gedanklich anzunähern. Diese Intelligenz die hinter allem steht, ist für uns nicht greif- und erklärbar. Darum ja dieser thread. Das geht übrigens mit Schlaumeierei schonmal gar nicht.

Ich denke wir können beide mit unseren jeweiligen Weltbildern ganz gut leben, und keinem von uns beidem bringt dieses Gespräch was. In diesem Sinne.
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Sonix
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #187 - 07.12.17 um 22:33:32
 
stb schrieb am 07.12.17 um 22:22:47:
Sonix schrieb am 07.12.17 um 22:13:04:
Dass es also eine unsichtbare, hinter allem stehende Intelligenz gibt hast du mit nichten bewiesen.
Stimmt. Es kann auch nur darum gehen sich dem Thema gedanklich anzunähern. Diese Intelligenz die hinter allem steht, ist für uns nicht greif- und erklärbar.
Eben darum ist es ja auch eine Glaubensfrage, ob es diese Intelligenz gibt und wenn es sie gibt 'wie' diese ist. Ganz gleich welche Glaubensüberzeugung du dazu auch teilen magst.

Ich gebe wenigstens zu, es nicht wissen zu können.

stb schrieb am 07.12.17 um 22:22:47:
Das geht übrigens mit Schlaumeierei schonmal gar nicht.
Dann solltest du dich an deiner eigenen Nase packen, denn nicht ich bin es der 'Schlaumeiert' insofern, etwas unbeweisbares als bewiesen oder als Tatsache darzustellen.
Genau das mache ich nämlich nicht.

stb schrieb am 07.12.17 um 22:22:47:
Ich denke wir können beide mit unseren jeweiligen Weltbildern ganz gut leben
Dem entnehme ich, dass dich die Befundlage auch überhaupt nicht interessiert (betreffend der ET, nicht Gott meine ich).
Du malst einfach dein eigenes Bild, unabhängig der Faktenlage. Nun, jedem das Seine.

//Edit: Kannst du mit deinen eigenen Gedanken ebenfalls erklären, wie beispielsweise der Flagellenmotor bestimmter Bakterien entstanden ist? Helfen dir deine eigenen Gedanken dabei vorher zu bestimmen, wann wo zu welchen Zeiten für wie lange eine Sonnenfinsternis zu sehen ist?
Vermutlich nicht, weil es dich einen 'Sch...' interessiert (deine Worte), trotzdem kannst du feststellen dass die Wissenschaft hier etwas leistet was du nicht kannst: Es erklären, erläutern und exakt vorhersagen. Es kann nur einfach nicht sein, was (deinem Glauben nach) nicht sein darf, gell?
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« Zuletzt geändert: 07.12.17 um 22:56:55 von Sonix »  
 
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #188 - 08.12.17 um 19:07:13
 
Sonix schrieb am 07.12.17 um 22:33:32:
Dem entnehme ich, dass dich die Befundlage auch überhaupt nicht interessiert (betreffend der ET, nicht Gott meine ich).
Du malst einfach dein eigenes Bild, unabhängig der Faktenlage. Nun, jedem das Seine.
Genau, jedem das Seine. Wenn ich in diesem Zusammenhang schon "Faktenlage" und "Befundlage" höre... Als ob sich irgend ein profaner Mensch anmaßen kann zu behaupten er kenne die "Fakten" und "Befunde" was Gott oder die Entwicklung des Lebens angehe. Warum sollte man der Wissenschaft glauben schenken, gerade in diesem Bereich ?

Und ja, auch wenn es für manchen lächerlich klingen mag: ich glaube allerdings das es einen näher an die Wahrheit führt wenn man sich eigene Fragen stellt und versucht sich diese selbst zu beantworten, als Studien zu zititieren.

Es gibt hier aber bestimmt Leser, die die "Faktenlage" und "Befundlage" eines Wissenden wie Dir sehr interessiert ! Von daher, nur zu !

Sonix schrieb am 07.12.17 um 22:33:32:
//Edit: Kannst du mit deinen eigenen Gedanken ebenfalls erklären, wie beispielsweise der Flagellenmotor bestimmter Bakterien entstanden ist? Helfen dir deine eigenen Gedanken dabei vorher zu bestimmen, wann wo zu welchen Zeiten für wie lange eine Sonnenfinsternis zu sehen ist?
Vermutlich nicht, weil es dich einen 'Sch...' interessiert (deine Worte), trotzdem kannst du feststellen dass die Wissenschaft hier etwas leistet was du nicht kannst: Es erklären, erläutern und exakt vorhersagen. Es kann nur einfach nicht sein, was (deinem Glauben nach) nicht sein darf, gell?
...ist "gell?" das neue "nicht wahr?" ? Nice, Du bist ja richtig variabel ^^
Weißt Du, ich seh das alles ein bisschen anders. Die Wissenschaft kann mir nicht erklären wie unsere Erde aufgebaut ist (kann sie zwar aber die Erklärung ist lächerlich), was sie mir über die Sonne erzählen will ist nachweislich falsch (dazu brauch mal nicht mal zu recherchieren sondern muss einfach nur mal nach oben gucken) und und und. Es geht doch nicht darum den Menschen mehr Wissen zukommen zu lassen ! Diese Idee ist lachhaft ! Die Menschheit wird nachweislich immer dümmer ! Und alles was wir ständig gezeigt und vorgebetet bekommen, ist eben genau das was wir glauben sollen, nicht mehr und nicht weniger. Die Menschheit soll arbeiten, konsumieren und glauben sie weiß alles was es zu wissen gibt, und fertig. Und das allerletzte was wir wissen sollen, ist was wir sind und wer wir sind, was wir könn(t)en wenn wir es wüssten. Es geht darum eine große Menschenmasse klein und dumm zu halten, denn nur so ist sie weiterhin manipulier- und damit regierbar. Das sind simple und logische Zusammenhänge, dazu brauche ich keine Befundlagen !  Augenrollen

Gell?

PS. Wenn Du so gebildet bist denn erklär uns all diese Dinge anstatt ständig Fragen zu stellen !
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Thagirion
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #189 - 08.12.17 um 19:56:20
 
Um auf den Urknall zurückzukommen - ist Dir eigentlich klar, stb, dass der in ein Schöpfungs-Weltbild hervorragend hineinpasst bzw. geradewegs daraus stammt? Das ist der kabbalistische Lebensbaum, 1:1 in die wissenschaftliche Kosmologie übernommen. Es ist ganz sicher kein Zufall, dass diese Theorie von einem Theologen aufgebracht wurde.
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stb
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #190 - 08.12.17 um 20:35:58
 
Thagirion schrieb am 08.12.17 um 19:56:20:
Um auf den Urknall zurückzukommen - ist Dir eigentlich klar, stb, dass der in ein Schöpfungs-Weltbild hervorragend hineinpasst bzw. geradewegs daraus stammt?
Zweifellos...! Dummerweise bin ich mir gar nicht mehr sicher ob dieses ganze "unendlich großer Weltraum mit seinen Galaxien...etc." Ding so überhaupt stimmt... bzw. wenn es diesen Raum so geben sollte, er für uns be-greif-bar ist... vielleicht ist das wo wir leben und das was wir sehen wenn wir in den Himmel schauen was völlig anderes als wir glauben. Hat aber nix mit diesem thread zu tun...

Sicherlich hat es irgendwann mal einen "Start" gegeben, klar. Durch was der ausgelöst wurde und wie er verlaufen ist, wer weiß...
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Sonix
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #191 - 08.12.17 um 23:41:16
 
stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Wenn ich in diesem Zusammenhang schon "Faktenlage" und "Befundlage" höre...
Ja wa?
Fakten blendest du einfach naiv aus, ignorierst sie und füllst deine enormen Wissenslücken einfach mit dümmlich wirkenden tranzestenten Geschwafel... Durchgedreht

stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Als ob sich irgend ein profaner Mensch anmaßen kann zu behaupten er kenne die "Fakten" und "Befunde" was Gott oder die Entwicklung des Lebens angehe.
Welcher Mensch behauptet denn, er kenne die Fakten und Befunde was Gott angeht? Also einen Wissenschaftler gibt es sicherlich keinen einzigen der das behaupten würde, der eine oder andere an Gott glaubende mit wahnhaften Selbstüberschätzungen, die in der Regel tatsächlich ziemliche Kleingeister sind, fallen mir spontan mehrere ein.

Die Entwicklung des Lebens, also die Evolutionstheorie, ist jedoch gesichert. Ob dir das am Ende schmeckt oder nicht ist dabei ja völlig irrelevant, denn Tatsachen richtigen sich eben nicht nach den ausgemalten Vorstellungen irgendwelcher Pseudo-Fanatiker dessen Bildungsstand dazu gleich Null ist.

Welche Belege der Evolutionstheorie willst du denn haben? Schließlich gibt es einige hunderte.
Sind dir Transitionalfossilien recht? Chronologische Altersdatierungen? Genetische Nachweise über z.B. die Verwandschaftsgrade?
Oder Beobachtungen aus der freien Natur sowie einiger Experimente?

Man kann über fossile Funde sehr gut die Entwicklungen über jahrmillionen verfolgen und beobachten. Hier eins meiner Lieblingsbeispiele, die Entwicklung vom Reptil zum Vogel:
Der Archaeopterix zeigt, wie es von einer solchen Transitionalform zu erwarten ist, zahlreiche Eigenschaften, die eindeutig den Vögeln zuzuordnen sind (z.B. Federn, einen opponierbaren Hallux oder das verlängerte, nach hinten gerichtete Schambein), zahlreiche Eigenschaften, die eindeutig den Coelurosauriern zuzuordnen sind (z.B. eine Reptilienschnauze ohne Keratin [auf Deutsch: keinen Schnabel] und mit Zähnen, einen Halsansatz hinten am Kopf, einen langen, knochigen Schwanz oder freie Mittelfußknochen [im Gegensatz zu den verschmolzenen der Vögel]) und einige Eigenschaften, die einen Zwischenschritt zwischen Coelurosaurus- und Vogeleigenschaften zeigen (z.B. pneumatische Knochen oder die teilweise verschmolzenen Schlüßelbeine). Unnötig zu erwähnen, dass diese Eigenschaften nicht innerhalb einer normalen Variationsbreite liegen, weder der von Vögeln noch der von Coelurosauriern. Ebenfalls unnötig zu erwähnen, dass alle acht bekannten Archaeopterixfossilien diese Eigenschaften aufweisen, sonst aber niemand.
Dazu kommt, dass Archaeopterix anatomisch und zeitlich genau in eine fast lückenlose Ahnenreihe der Vögel passt.

Wichtig hier: Diese Fossilfunde passen nicht nur anhand der dargelegten Anatomie perfekt zueinander, sodass die Reihe als Ganzes eine Entwicklung darlegt, sondern diese wird davon unabhängig auch durch Altersdatierungen bestätigt, durch die geologische Verteilung und bei jüngeren Funden auch durch genetische Untersuchungen der Verwandschaftsgrade zueinander.

Die Beweislage ist einfach, wie bereits erklärt, erdrückend. Da tun sich tausende Nachweise auf, die sich in der Regel trotz unabhängiger Forschungsgebiete (Geologie, Panthäologie, Archäologie, Biologie usw. usw....) gegenseitig stützen.
Selbst unabhängig von Arten-Trennungen weitergreifend auf einzelne Klassen (Säugetiere, Vögel, Reptilien) ist die Evolutionstheorie in sich stimmig, alleine millionen von fossilen Funden passend immer und immer wieder exakt ins Bild und/oder bestätigen gemachte Vorhersagen. Zu Zeiten (sowie der gesamte Zeitraum davor!) der Dinosaurier gibt es nicht nur keinen Fund von Menschen, sondern auch keinen Fund von Vögel, Säugetieren usw. überhaupt.
Umgekehrt lassen sich innerhalb des gigantischen Fossilberichts haufenweise einzelner Entwicklungen darlegen und veranschaulichen; so auch die Entwicklung von Reptil/Dinosaurier zu Vogel. Bei solchen Transitionalfossilien haben wir immer folgendes vorliegen: Es gibt ein Tier. Einige Zeit später (geologisch gesehen) taucht ein Tier auf, dass haargenau so aufgebaut ist, wie das erste – mit einem kleinen Unterschied. Wiederum etwas später taucht ein Tier auf, das diesem exakt gleicht – wiederum mit einem kleinen Unterschied. Und so weiter. Wir können also ganze Entwicklungen feststellen und ansehen, die außerdem auch genau so sind wie sie zu erwarten wären, wenn denn die ET richtig ist. Es gibt kein einziges Fossil, das nicht absolut stimmig passt.

Oder Genetik: Einer der Gründe, aus denen der genetische Evolutionsbeweis so schön und wichtig ist, ist die Tatsache, dass die Evolutionstheorie hier etwas leistete, das für wissenschaftliche Theorien ohnehin mehr als bedeutsam ist: Sie machte korrekte Vorhersagen.
Zu Charles Darwins Zeiten war Genetik im heutigen Sinne noch Zukunftsmusik, doch aus seiner Theorie ging klar hervor, dass alle Lebewesen auf diesem Planeten untereinander verwandt sein müssten. Über Homologien und Transitionalfossilien ließen sich auch genauere Verwandtschaftsgrade ermitteln. Als sich dann herausstellte, dass Moleküle sich evolutionär parallel zu Körperstrukturen wandeln, war klar, dass man die durch die Evolutionstheorie vorhergesagten Verwandtschaftsgrade testen konnte. Und siehe da: Es kam genau das heraus, womit man gerechnet hatte…

stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Warum sollte man der Wissenschaft glauben schenken, gerade in diesem Bereich ?
Habe ich dir bereits erläutert, kannst du nicht lesen?

Kannst du mit deinen eigenen Gedanken ebenfalls erklären, wie beispielsweise der Flagellenmotor bestimmter Bakterien entstanden ist? Helfen dir deine eigenen Gedanken dabei vorher zu bestimmen, wann wo zu welchen Zeiten für wie lange eine Sonnenfinsternis zu sehen ist?
Vermutlich nicht, weil es dich einen 'Sch...' interessiert (deine Worte), trotzdem kannst du feststellen dass die Wissenschaft hier etwas leistet was du nicht kannst: Es erklären, erläutern und exakt vorhersagen.

stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Und ja, auch wenn es für manchen lächerlich klingen mag: ich glaube allerdings das es einen näher an die Wahrheit führt wenn man sich eigene Fragen stellt und versucht sich diese selbst zu beantworten
Das mag sein, das passiert dann aber mittels Forschung, aber auch von der Objektivität wissenschaftlicher Methodik hast du ja offensichtlich nicht den Hauch einer Ahnung. Du bist nicht ergebnisoffen, sondern verblendet und ignorierst alles was dir nicht schmeckt weil du deine selbst gebastelten Antworten, die du alle mit nichts belegen kannst, bereits einzementiert hast und dich daran klammerst.

Hast du schon Spektralanalsysen vorgenommen? Wenn nicht, kannst du weder bestreiten dass Sterne einschließlich unserer Sonne aus dem bestehen was uns allen (außer dir natürlich) bekannt ist noch überprüfen aus was sie sonst bestehen sollten.
Hast du bereits genetisches Material im Labor analysiert? Wenn nicht, kannst du auch darüber weder urteilen noch Antworten herbei zaubern. Denn das, das wirkt wirklich arg lächerlich.

stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Die Wissenschaft kann mir nicht erklären wie unsere Erde aufgebaut ist
Sie kann es nicht nur erklären, sie kann es auch im Detail erläutern und nachweisen. Dass du zu doof dazu bist, die Details zu kennen und nicht fähig bist die Nachweise zu prüfen, dann ist das ja alleine dein Problem. Deine Unfähigkeit tangiert diese nämlich in keinster Weise.

stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Dwas sie mir über die Sonne erzählen will ist nachweislich falsch
Haha, du bist lustig. Du redest immer von Nachweisen, doch tatsächlich kannst du überhaupt nichts nachweisen. Nur weil die Faktenlage nicht in dein absurdes Flache-Erde-Bild passt wird diese durch selbige weder entkräftet noch sonst wie in Mitleidenschaft gezogen.

Wie gesagt, im letzten Beitrag: Die Wissenschaft kann nicht nur im Detail erläutern wie die Sonne aufgebaut ist, wie groß sie ist, wie heiß sie ist, wie weit entfernt sie ist sondern sie kann es auch beweisen. Und diese Ergebnisse können von unabhängigen überprüft werden, stell dir vor.
Was kannst du? Nichts kannst du, du kannst nur Jammern wie groß diese Lügen alle sind. Kannst du etwas erklären? Nein. Kannst du etwas vorhersagen (wie z.B. wann/wo/wie lange eine Sonnenfinsternis)? Nein, denn dazu müsstest du dich auf die Berechnungen der Wissenschaftler verlassen, denn selbst bist du völlig unfähig.

Kurz: Du kannst nichts von alledem. Von sämtlichen Ergebnissen jedweder Naturwissenschaft kannst du keinerlei Urteil bilden, weil du weder die Prämissen der jeweiligen Forschungsarbeiten kennst, noch die Methoden oder ähnliches.
Das willst du aber nicht wahrhaben, denn dazu müsstest du dir ja eingestehen, tatsächlich überhaupt keine Ahnung zu haben. Und das geht ja nicht, schließlich arbeitest du schon seit Jahren bemüht und zeitintensiv auf deine fantasievollen Antworten hin... wie soll das gehen, sie einfach loslassen nur weil sie Unsinn sind? Durchgedreht

stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Es geht doch nicht darum den Menschen mehr Wissen zukommen zu lassen !
Oh doch, genau deshalb entscheiden sich millionen von Menschen auch in ihren unterschiedlichsten Fachbereichen selbst zu forschen und zu untersuchen, dessen Ergebnisse dann veröffentlicht werden.

stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Die Menschheit wird nachweislich immer dümmer !
Nun, mit einem Paradebeispiel dafür, dass deine Aussage zumindest teilweise richtig ist, schreibe ich gerade. Sag mal, hast du überhaupt einen Schulabschluss oder eine Arbeit?
Menschen wie du, die überall nur irgendwelche erdachten Übermächte meinen erkennen zu können und auch sonst allen Menschen, die ihren Forschungsarbeiten unter objektiven und überprüfbaren, damit also intersubjektiven Methoden nachgehen Lügen zu unterstellen sind oft ziemliche Versager im wirklichen Leben die nichts nennenswertes erreicht haben. Vermutlich hältst du dich sogar für überdurchschnittlich klug, weil du dir einredest, so viele Dinge entlarvt und als falsch erkannt zu haben wie es auf den Großteil nicht zutrifft, gell? Smiley

Jaja, mach dir nur was vor. Natürlich gehöre ich als Biologe automatisch zu dieser Sippe und meine Forschungen, Arbeiten und Ergebnisse die ich selbst geplant, durchgeführt und erreicht habe dienen dazu, weil 'wir' irgendwelche Menschenmassen klein und dumm halten möchten. Natürlich, was auch sonst. o.O

stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Es geht darum eine große Menschenmasse klein und dumm zu halten
Womit du meine oberen Vermutungen nur bestätigst. Du bist echt süß, weißt du das?
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« Zuletzt geändert: 09.12.17 um 00:18:17 von Sonix »  
 
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Sonix
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #192 - 09.12.17 um 00:10:33
 
Noch etwas:
Geld und Aufsehen gibt es für >neue< Theorien, für das Umstürzen alter Weltbilder. Jeder Wissenschaftler träumt davon, eine neue Idee zu etablieren. Und er kann es.
Denn neue Theorien, so sie gut belegt sind, setzen sich rasend schnell durch. Beispiele für neue, Weltbilder umstürzende Theorien, die aufgrund zahlreicher Beweise eingeschlagen haben wären die Theorie von der Plattentektonik, die Urknalltheorie und natürlich die Evolutionstheorie. Wo war denn deine 'Wissenschaftsmafia', als es galt, die vorherrschenden Hypothesen von der expandierenden oder der statischen Erde oder der Schöpfung zu verteidigen?

Auch kluge Köpfe können sich irren. Albert Einstein zum Beispiel hat bis kurz vor seinem Tod daran gezweifelt dass es den Zufall als solchen gibt (mit "Gott würfelt nicht" zielte er genau darauf ab), er ging die meiste Zeit seines Lebens davon aus dass jedes Ereignis determiniert ist (also durch vorausgehende Ereignisse, ergo einer Ursache, festgelegt ist). Da hat er sich getäuscht, und die mittlerweile ebenfalls bestens gesicherte Quantenmechanik hat das bestätigt, es gibt den Zufall.

Und weil mir noch eingefallen ist gestern beiläufig genetische Beispiele und Mutationsmechanismen erwähnte will ich die noch kurz anschneiden, auf Details dazu kann ich aber ebenfalls gerne eingehen.
- Der Anstieg genetischer Variation in einer isolierten Population? Beobachtet, z.B. in den Lenski-Experimenten.
- Die Entstehung ganz neuen genetischen Materials? Beobachtet, z.B. in den Knox-Experimenten.
- Das Auftauchen neuer gen-gesteuerter Fähigkeiten? Beobachtet z.B. bei Pseudomonas aeruginosa.

Selbst in freier Wildbahn konnte beobachtet werden, wie Strumpfbandnattern eine Immunität gegen ein höchst tödliches Toxin entwickelten und sich diese Mutation rasch durchsetzte. Es konnte sogar festgestellt werden, welche Mutationen ganz konkret abgelaufen sind und welche dadurch hervorgerufenen Änderungen dazu führten.
Genduplikationen und Punktmutationen führen zwangsläufig zu Veränderungen des genetischen Materials und auch zur Informationszunahme. Dass für das Individuum benachteiligende Mutationen aufgrund der geringeren Überlebens- und / oder Fortpflanzungsrate sehr schnell wieder verschwinden während sich vorteilhafte Mutationen aufgrund des Prinzips der Vererbung durchsetzen sollte selbst dir logisch einleuchten.

Und nun sogar noch etwas zur Gravitation:
Ist dir klar, dass alles gleich schnell fällt? Eine 5kg Blei-Kugel fällt weder langsamer noch schneller zu Boden als eine Feder mit nur 2g. Ja noch nicht mal langsamer oder schneller als Rauch oder Luft. Das nur dazu, weil du im anderen Thread irgendwie auf dem Standpunkt herumgeeiert bist wir würden deshalb zu Boden fallen weil wir schwerer sind als Luft.
Das kann ebenfalls jeder selbst überprüfen, indem er beispielsweise das Deutsche Museum in München besucht oder eine entsprechende Acryl-Röhre selbst herstellt in welcher ein Vakuum hergestellt werden kann. Die Alternative wäre sich einen Parabelflug zu gönnen, in dem praktisch die Schwerelosigkeit durch einen annähernden Sturzflug simuliert wird: Alles fällt gleich schnell, weil alles 'schwebt' und auch Wasser formt sich schwebend zu Kügelchen.

Die Luft ist also nicht dafür verantwortlich, dass wir fallen. Das ist nämlich die Gravitation.
Die Luft ist umgekehrt nur dafür verantwortlich, dass wir nicht so schnell, also langsamer fallen als wir es ohne ihr tun würden. Siehe Vakuum-Beispiel, siehe Luftwiederstand....
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