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Wer ist Gott? (Gelesen: 16857 mal)
kernspecht
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #30 - 01.10.14 um 23:14:06
 
Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass die bisher angebotenen monotheistischen Religionen nur halbgebackenes Opium fürs Volk sind. Daher uninteressant!

Keine von diesen finde ich logisch oder nachvollziehbar.
Dennoch hab ich Respekt vor einem göttlichen Prinzip, welches ich nicht erklären kann.

Darf aber sagen, das ich selbst schon so etwas erlebt habe, dass man "Divine Intervention" nennen muss, und zwar mehrmals.
Jeder, der genau aufpasst kann diese im eigenen Leben ebenfalls erkennen... durch Reflexion von erlebten Ereignissen, die man manchmal in Zwiesprache mit seinem eigenen Ego in Gedanken nochmal erlebt...

So, genug Geschwafel, von einem alten Mann, mit dem sicheren Tod als treuen Begleiter, das einzige, was in dieser Welt für mich und jeden anwesenden hier als gegebener Fakt gelten kann.  Zwinkernd
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« Zuletzt geändert: 02.10.14 um 00:22:35 von kernspecht »  

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Re: Wer ist Gott?
Antwort #31 - 02.10.14 um 11:26:19
 
kernspecht schrieb am 01.10.14 um 23:14:06:
Darf aber sagen, das ich selbst schon so etwas erlebt habe, dass man "Divine Intervention" nennen muss, und zwar mehrmals.


Könntest Du da vielleicht noch etwas mehr zu sagen ?  Smiley

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kernspecht
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #32 - 02.10.14 um 11:40:08
 
Das sind recht private Erfahrungen gewesen. Möchte das eigentlich nicht in einem öffentlichen Forum ausstellen.
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #33 - 02.10.14 um 11:50:11
 
Klar, konnte mir halt unter "Divine Intervention" recht wenig vorstellen.

Falls Du damit die von Dir beschriebenen Reflexionen im Alltag meinst, weiß ich was Du meinst.
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kernspecht
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #34 - 02.10.14 um 21:34:23
 
Will mal versuchen Dir auf Deine Frage zu antworten, @stb. soweit es mir möglich ist:

"Divine Intervention" meint für mich persönlich ein erlebtes Ereignis, mit einem sicher unglücklichen Ausgang oder Ergebnis, wenn da nicht diese Intervention, oder Eingebung die ich in dem Moment plötzlich hatte, gewesen wäre.

Sicherlich könnte man dies auch einen höchst unwahrscheinlichen und glücklichen Zufall nennen.

Mich hat dieses jedoch zum grübeln gebracht und bin zu dem Schluss gekommen, dass Zufall, mir als Erklärung nicht mehr reicht.

Das sind Grenzerfahrungen, die sicher nicht jeder Mensch in solch starker Intensität erlebt... daher schiebt man es im Alltag oft beiseite und macht weiter... aber sie kommen vor, man muss bloss bereit sein sie zu erkennen, wenn sie passieren.
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« Zuletzt geändert: 02.10.14 um 22:00:07 von kernspecht »  

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Re: Wer ist Gott?
Antwort #35 - 03.10.14 um 14:06:05
 
Danke Dir für die Erklärung.

Es ist wohl immer das Einfachste alles was im Leben passiert dem Zufall zuzuschieben. Entweder halt ein glücklicher oder unglücklicher Zufall.

Je genauer man aber drauf achtet erkennt man gewisse Muster. Die Frage ist immer nur, wie Du sagst, ob man es in dem Moment erkennt.

Gerade auch das, und damit sind wir wieder bei der Ursprungsfrage, lässt mich zu dem Schluss kommen das es eine höhere Intelligenz gibt, mit der wir direkt verbunden oder gar ein Teil davon sind.
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kernspecht
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #36 - 08.10.14 um 20:34:30
 
Ja, das stimmt alles, dennoch: da es keinen klaren "Beweis" gibt, bleibt das alles spekulativ. Daher darf der Begriff "Glauben"...berechtigterweise auch angezweifelt werden. Es könnte ja in meinem Fall auch tatsächlich bloss ein besonders aussergewöhnlicher Zufall gewesen sein. Das gestehe ich wohl ein...

Vielleicht kann man ja auch sagen: die Natur ist Gott und wir alle sind Teil davon. Denn: wenn man sich draussen mal umsieht, funktioniert dieser Planet, mit allen seinen Mikrosystemen perfekt.
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #37 - 08.10.14 um 23:19:22
 
Eben, und wie sollte sie so perfekt funktionieren wenn alles auf Zufall basieren würde...?
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Kreis
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #38 - 09.10.14 um 21:27:35
 
kernspecht schrieb am 08.10.14 um 20:34:30:
wenn man sich draussen mal umsieht, funktioniert dieser Planet, mit allen seinen Mikrosystemen perfekt.


stb schrieb am 08.10.14 um 23:19:22:
Eben, und wie sollte sie so perfekt funktionieren wenn alles auf Zufall basieren würde...?


Naja, logisch betrachtet ist es doch die einzige Möglichkeit, würde es nicht perfekt funktionieren, wären wir garnicht (oder nicht mehr) hier.

Um mich auch mal an der Diskussion zu beteiligen: In meinen Augen hat jede Religion die es vermag den Menschen Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Mitgefühl zu vermitteln und, hauptsächlich, diesen Menschen ein gutes Gefühl zu geben ihren Platz in den betroffenen Köpfen verdient, wie beknackt sie auch sein mag.
Egal wie absurd dieser Glaube für Außenstehende auch sein mag, sollte dieser es schaffen den Menschen ein Gefühl von "Erfüllung" zu geben tut er genau das richtige. Religionen die andere verletzen allerdings, gehören aufs härteste ausgemerzt. Klar, jeder Glaube liefert interpretations-Spielraum um ein Feindbild zu erschaffen aber daran tragen nur die Menschen selbst Schuld.

Wie auch immer, zu Gott:

Für mich kommen mir bei solchen Fragen die Götter im buddhistischen Weltbild in den Sinn:
Sie sind im Grunde nichts weiter als Lebewesen die leben und sterben,
es soll auch noch die "Brahmas" (oder so ähnlich? Bin in das Schöpfungsthema nie so wirklich rein) geben welche man schon eher als "Schöpfer" bezeichnen kann, doch durch ihre schiere Unsterblichkeit sind sie so alt das sie ihren Ursprung selbst vergessen haben. Ich denke jedoch das Shakjamuni Buddha das nur sagte um seine Jünger von der sinnlosen suche nach dem Ursprung von allem fern zu halten --> siehe das Gleichnis vom Vergifteten Pfeil: Du kannst dein Leben damit verschwenden nach dem Ursprung zu forschen oder du nutzt die Gelegenheit (also dein jetziges Leben) für die Praxis (vom buddhistischen Tätigkeiten, je nach Tradition. Die Schulen unterscheiden sich ja Buddhismus intern teils stärker voneinander als der Hinduismus vom Christentum^^)

Einerseits finde ich es eindrucksvoll wie beispielsweise die Entstehung der "Autobahnschwalbe" die natürliche Selektion (Evolutionstheorie) sozusagen "Live" erwiesen hat, auf der anderen Seite schließt eine Evolution die Existenz oder gar das mitwirken von Göttern oder dem einen Gott nicht aus.

Um auf die Frage dieses Threads zu antworten: Gott ist mMn ein universelles Konzept. Er reicht von primitiver Götzenverehrung über Ausbeutung und Unterdrückung bis hin zum Seelenfrieden und der geistigen Erleuchtung.
Ob als unlokalisierbares reines Bewusstsein, kollektiv oder bärtiger alte/r Mann/Frau, ist Gott der Verantwortliche und der Schöpfer von allem was wir noch nicht verstehen. Solange bis wir alles entdeckt und erforscht haben, dann sind wir entweder auf ihn gestoßen oder auch nicht.

Nebenbei: Ich denke ein physischer Kontakt zum Schöpfer würde "unschön" enden, das liegt in der Natur des Menschen...

Vielen dank fürs Lesen und schöne Grüße

Kreis
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kernspecht
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #39 - 09.10.14 um 22:47:17
 
Kreis schrieb am 09.10.14 um 21:27:35:
Naja, logisch betrachtet ist es doch die einzige Möglichkeit, würde es nicht perfekt funktionieren, wären wir garnicht (oder nicht mehr) hier.


Ja, das stimmt. Die Frage ist nur, wie lange noch...
Die Eingriffe des Menschen in dieses an sich perfekte System werden ihre Nachwirkungen haben. Stichwort: Genmanipulation, globale Erwärmung des Planeten, Übersäuerung der Ozeane+Überfischung, Knappheit von Anbauflächen und damit einhergehender exzessiver Einsatz von Pestiziden (Glyphosat). Globale Ressourcenknappheit, Trinkwasser.

Aus Sicht des Planeten ist die menschliche Spezies eigentlich eine Plage, und wird sich selbst bereinigen...

Kreis schrieb am 09.10.14 um 21:27:35:
Nebenbei: Ich denke ein physischer Kontakt zum Schöpfer würde "unschön" enden, das liegt in der Natur des Menschen...


Das sehe ich auch so. Das wäre, als würde jemand versuchen sein Smartphone an einer Hochspannungsleitung zu laden.

Darum sind nicht wenige Kabbalisten, die bei ihren Versuchen sich Gott immer weiter zu nähern einfach völlig durchgedreht/verrückt geworden.
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Seda33
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #40 - 26.10.14 um 12:31:51
 
kernspecht schrieb am 09.10.14 um 22:47:17:
Das sehe ich auch so. Das wäre, als würde jemand versuchen sein Smartphone an einer Hochspannungsleitung zu laden.

Darum sind nicht wenige Kabbalisten, die bei ihren Versuchen sich Gott immer weiter zu nähern einfach völlig durchgedreht/verrückt geworden.
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Für mich eine sehr treffende Beschreibung. Vor allem in älteren Büchern haben schon mehrere Autoren ähnliche interessante Theorien aufgestellt, die ich vollkommen nachvollziehen kann. Demnach können die Menschen, je tiefer sie in der Materie verwoben sind, Gott nicht "unverdünnt" ertragen, sondern benötigen quasi eine Art "Zwischeninstanz" als Mittler. Das könnte z. B. die Engel und Meister erklären, die ja auch so eine Art Verbindungsfunktion ausführen, je nachdem wie sie interpretiert werden. Dieser Theorie nach, kann der Mensch sich dann immer mehr geistig "veredeln", um sich dann schrittweise Gott wieder anzunähern.

Leider haben hier die meisten Religionen eigene Leute als "Zwischeninstanz" installiert (Päpste, Priester, Rabbis, Vorbeter usw.), die leider meistens die Menschen eher von Gott trennen als umgekehrt. Die typischen Pharisäer eben ...

Es wird nicht umsonst vom leichtsinnigen Umgang mit Magie gewarnt, denn im Grunde ist das ein und das selbe Thema. Wer nicht mit diesen Energien umgehen kann, läuft Gefahr, in der Klapse zu landen.
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kernspecht
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #41 - 26.10.14 um 23:40:52
 
Kreis schrieb am 09.10.14 um 21:27:35:
Egal wie absurd dieser Glaube für Außenstehende auch sein mag, sollte dieser es schaffen den Menschen ein Gefühl von "Erfüllung" zu geben tut er genau das richtige.


Ja. Wenn es nichts mehr gibt, in dieser bitteren Welt, an das man sich halten kann, hilft Religion vielleicht einigen. Es kann Hoffnung spenden und erstmal für Seelenfrieden sorgen.

...dennoch beinhalten alle 3 grossen abrahamischen Religionen immer auch eine Funktion um Menschen zu fernsteuern... je nach Bedarf. Daher nix für mich...

Seda33 schrieb am 26.10.14 um 12:31:51:
Es wird nicht umsonst vom leichtsinnigen Umgang mit Magie gewarnt, denn im Grunde ist das ein und das selbe Thema. Wer nicht mit diesen Energien umgehen kann, läuft Gefahr, in der Klapse zu landen.


Das dürfte stimmen. Nicht umsonst wird bei den Rabbis empfohlen, die Kabbalah nicht vor dem Alter von 40 Jahren zu studieren (dann sind Leute meisstens bereits gesetzt und haben ein konkretes Weltbild)... und verheiratet zu sein (sozusagen um einen festen Anker in dieser Welt zu haben).

Edit: seeigel89, da Du diesen Thread aufgemacht hast... was denkst du denn zu diesem Thema?
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« Zuletzt geändert: 27.10.14 um 02:27:00 von kernspecht »  

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Re: Wer ist Gott?
Antwort #42 - 24.11.14 um 21:18:38
 
kernspecht schrieb am 09.10.14 um 22:47:17:
Darum sind nicht wenige Kabbalisten, die bei ihren Versuchen sich Gott immer weiter zu nähern einfach völlig durchgedreht/verrückt geworden.


Es gibt durchaus bekannte Warnungen die einem anreget sich gut zu überlegen wirklich einen solchen Weg zu gehen. Eine der Bekanntesten ist von Eliphas Levi aus seinem Buch "Dogma und Rituale der hohen Magie" ; darin heißt es:

~

"Keiner wage es, den Pfad der geheimen Wissenschaften dreist zu betreten; denn wer einmal diesen Weg beschritten hat, muß ihn bis zum bitteren Ende gehen, sonst ist er verloren.
Wenn dich auf diesem Weg der Zweifel überkommt, wenn du zögerst, verlierst du den Verstand. Dann wirst du fallen, und wenn du zurückschreckst, wirst du in bodenlose Tiefen stürzen.
Du, der du begonnen hast in diesem Buch zu lesen, wirst - wenn Du diesen Inhalt begreifst - zum Herrscher werden oder dem Wahnsinn verfallen. Doch was du auch immer damit beginnen magst, du wirst es niemals verachten noch jemals vergessen. Wenn du rein bist, wird es dir als Fackel voraus gehen, wenn du stark bist, wird es zur Waffe in deiner Hand. Und wenn du weise bist, wird es dich alle Weisheit lehren. Bist du aber verdorben, so wird dieses Buch in dir alle Feuer der Hölle entfachen. Es wird deine Seele wie ein scharfer Dolch durchdringen und dein Gewissen mit Reue und Unrast beschweren die kein Ende nimmt."

~

Aus meiner Sicht ist es so, daß sich die Wege zur Selbsterkenntnis die Einjeder geht, quasi beschleunigen lassen. So wie in der Alchemie der Weg vom Blei zum Gold als Analogie verwendet wird um seine eigene Entwickelung zu beschleunigen, so gibt es noch andere Wege die eine gleiche Funktion erfüllen können um sich Selbst zu veredeln und ein Meister zu werden.

So wie Aristoteles einmal sagte:

"Wie der Mensch in seiner Vollendung das Edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das Schlimmste von allen."


Zitat:
Ja, das stimmt alles, dennoch: da es keinen klaren "Beweis" gibt, bleibt das alles spekulativ. Daher darf der Begriff "Glauben"...berechtigterweise auch angezweifelt werden. Es könnte ja in meinem Fall auch tatsächlich bloss ein besonders aussergewöhnlicher Zufall gewesen sein. Das gestehe ich wohl ein...

Vielleicht kann man ja auch sagen: die Natur ist Gott und wir alle sind Teil davon. Denn: wenn man sich draussen mal umsieht, funktioniert dieser Planet, mit allen seinen Mikrosystemen perfekt.


So ähnlich. Wenn wir ein Teil der Natur sind, dann sind wir natürlich auch die Natur selbst , und so sind wir dann auch der Makrokosmos obwohl wir intensive Erfahrungen als mikrokosmisches lebendiges Wesen machen.

Den Lehren der Hermetik folgend die Aufteilung der Elemente:

~

Gottheit - Makrokosmos: 

1. Akasha - Ätherprinzip, Urprinzip   

2. Feuer: Allmacht, Wille 
3. Luft: Allwissenheit, Weisheit 
4. Wasser: Liebe, Leben, Unsterblichkeit 
5. Erde: Allgegenwertigkeit, Kosmisches Ich-Bewußtsein 

Menschlicher Geist - Mikrokosmos: 

1. Akasha - Ätherprinzip, Urprinzip 

2. Feuer: Wille 
3. Luft: Intellekt, Verstand (Denken) 
4. Wasser: Liebe, Leben (Gefühl) 
5. Erde: Ich- oder Selbstbewußtsein (Realempfinden)

~

Wenn Du jetzt eine Möglichkeit suchen solltest Deiner Göttlichkeit zu begegnen, dann gibt es da ein Werkzeug names Ritual.

Über Systeme wie etwa echtem Yoga oder ZaZEN , kannst Du dieses Ziel durch ernsthaftes üben erreichen.

Wichtig dabei ist, daß man lernt sozusagen wie ein leeres Gefäß zu sein, so daß unsere Göttlichkeit zu uns kommen kann, denn es  gibt Keinen direkten Weg dorthin !!!

Ich weiß daß klingt erstmal merkwürdig und natürlich kann sich nicht jeder dazu überwinden, aber Loslassen zu können ist unersetzbar.

Wegen dem wieso und weshalb, kannst Du beispielsweise in Arthur Schopenhauer´s philosophischem Werk "Die Welt als Wille und Vorstellung" nachschlagen, wo er sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt.

Auch Jesus sagte ja wir sollen uns kein Bild , also keine Vorstellung vom Vater machen - weil wir es nicht können. - Die eigene Individualität muß ersteinmal aufgegeben werden um in Kontakt mit der Göttlichkeit kommen zu können.

~

Dogen Zenji :

"Den Buddha-Weg erfahren bedeutet, sich selbst erfahren. Sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen - in allen Dingen.
Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört: von Leib und Geist, von mir selbst und von den andern. So verschwinden die Spuren der Erleuchtung, und zugleich ist sie da,
jederzeit und überall, ohne dass wir daran denken."

~

Linji = Rinzai :

"Wenn ihr frei sein wollt, erkennt eurer wahres Selbst. Es hat keine
Form, keine Erscheinung, keine Wurzel, keine Grundlage, keinen Ort,
aber es ist munter und voller Leben. Es reagiert flink und gewandt,
doch wo es wirkt, ist nicht zu sagen ? Sucht ihr es, so entfernt
ihr euch vom ihm, wollt ihr es erlangen, so wendet ihr euch nur
immer mehr von ihm ab."
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Seda33
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #43 - 25.11.14 um 10:56:03
 
@ Uranus

Ich lese gerade die Werke von Bardon und beschäftige mich gerade mit diesen Themen. Ich denke, für uns normale Menschen ist dieser Weg wahrscheinlich unmöglich zu gehen. Das einzige, was für uns vielleicht erreichbar und erstrebenswert sein mag ist, die Selbsterkenntnis/Selbstveredelung zu versuchen. Das kann man ganz gut mit den ersten Stufen von Bardons "Der Weg zum wahren Adepten" erreichen. Alles, was darüber hinaus geht, scheint mir doch ziemlich gefährlich. Hast du schon mal Erfahrungen mit Evokationen gemacht?
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kernspecht
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Re: Wer ist Gott?
Antwort #44 - 28.11.14 um 01:41:20
 
Zitat:
Aus meiner Sicht ist es so, daß sich die Wege zur Selbsterkenntnis die Einjeder geht, quasi beschleunigen lassen. So wie in der Alchemie der Weg vom Blei zum Gold als Analogie verwendet wird um seine eigene Entwickelung zu beschleunigen, so gibt es noch andere Wege die eine gleiche Funktion erfüllen können um sich Selbst zu veredeln und ein Meister zu werden.


Also ich persönlich habe nicht die Absicht ein Meister von irgendwas zu werden. Mein persönlicher Ansatz ist mehr die Erforschung dessen, was noch als unbekannt und als unvorstellbar gilt.
Selbstverständlich: wenn sich Möglichkeiten ergeben, sich selbst und seine eigenen Einstellungen zu hinterfragen und anzupassen, kann man durchaus auch wie Du sagst, sich selbst etwas veredeln.

Jedes menschliche Wesen will eigentlich sich verbessern und lernen und sich selbst und die Welt erkennen/verstehen. Das muss man immer unterstützen und fördern, so gut es geht.


Zitat:
So wie Aristoteles einmal sagte:

"Wie der Mensch in seiner Vollendung das Edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das Schlimmste von allen."


Ja, diese Bandbreite ist schon manchmal erschreckend gross.


Zitat:
Auch Jesus sagte ja wir sollen uns kein Bild , also keine Vorstellung vom Vater machen - weil wir es nicht können. - Die eigene Individualität muß ersteinmal aufgegeben werden um in Kontakt mit der Göttlichkeit kommen zu können.


Das ist korrekt, werden wir hier in der westlichen Welt doch sehr stark auf das genaue Gegenteil dessen geprägt, von Kindheit an, nämlich darauf, uns permanent auf uns selbst zu konzentrieren, und auf die Bedürfnisse unseres kleinen dummen Egos.
Diese Prägung macht es uns schwer sein eigenes Ego in den Griff zu bekommen, und nicht jedem unnötigen aufzucken von belanglosen Regungen sofort nachzugehen. Selbstbeobachtung, Disziplin und Klarheit der Gedanken können da helfen.
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