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Zeit (Gelesen: 8667 mal)
kernspecht
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Re: Zeit
Antwort #15 - 26.09.15 um 15:37:26
 
Hagall schrieb am 22.09.15 um 14:17:04:
stb schrieb am 18.09.15 um 16:01:58:
kernspecht schrieb am 16.09.15 um 22:41:07:
Meine Ansicht dazu wäre: Wo es keinen Betrachter gibt, da existiert auch nix. 


Siehe Quantenphysik, worum es ja wohl auch bei Schrödingers Mietze ging.


Deshalb waren also die Ötzi Leiche oder der Tote vom Untersberg so frisch. Solang sie keiner gefunden hat haben sie gar nicht existiert oder waren gar nicht tot  Zwinkernd


Ja genau! Was wenn der nicht zufällig gefunden worden wäre... hätte Ötzi dann für Dich existiert??

Er hätte für sich selbst vielleicht existiert in der alten Zeit, aber das wissen wir nur deshalb, weil wir als Beobachter da sind und ihn exhumieren konnten...

Ansonsten wäre da nichts! Er hätte eventuell für sich selbst existiert, oder eben auch nicht...

Es geht um den Bezugsrahmen oder Beobachtungsrahmen.
Schwer vorstellbar, der menschliche Intellekt ist eben begrenzt und wir können nicht alles begreifen, was im Universum so alles vor sich geht.


cheers
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stb
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Re: Zeit
Antwort #16 - 26.09.15 um 21:07:35
 
kernspecht schrieb am 26.09.15 um 15:37:26:
Ansonsten wäre da nichts! Er hätte eventuell für sich selbst existiert, oder eben auch nicht...

kernspecht schrieb am 26.09.15 um 15:37:26:
Schwer vorstellbar


Ja. Umso überraschender für mich wie sicher Du Dir bist... Ich finde es herrlich solche Gedankenspiele anzustellen, nur ist das Ergebnis für mich (leider) nicht so eindeutig...

Die Aussage "Ansonsten wäre da nix" ist natürlich gewagt, auch wenn Du sie als Fakt darstellst Zwinkernd

Ich lese gerade den Beitrag von Dir, kernspecht. Also gibt es Dich. Zumindest in einem virtuellem Forum. Das heißt dann aber noch nicht das es Dich als echten Menschen auch gibt Zwinkernd (?) Oder wie soll ich mir das vorstellen ? Ich gehe jetzt also mal davon aus das Du nicht existierst, ich kann Dich ja nicht "beobachten"... Scheint wohl um "Information" zu gehen... Augenrollen
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kernspecht
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Re: Zeit
Antwort #17 - 26.09.15 um 21:12:53
 
Ist nur meine subjektive Meinung und im Grunde völlig bedeutungslos. Ganz sicher kein Fakt...


cheers
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Re: Zeit
Antwort #18 - 26.09.15 um 21:19:28
 
Es ist Deine Meinung und damit Deine Realität, also sicher nicht bedeutungslos... zumindest für Dich nicht.

kernspecht schrieb am 26.09.15 um 21:12:53:
Ganz sicher kein Fakt...


Okay, klang so...
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kernspecht
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Re: Zeit
Antwort #19 - 26.09.15 um 21:45:33
 
Lasse das gesagte mal ein wenig sacken... sowas kann man sicherlich nicht über das Knie brechen und jedem sofort vermitteln. Bestimmte Erkenntnisse müssen erst wachsen.

Nächstes Jahr hast Du gewiss einen anderen Blickwinkel auf diese Thematik gefunden.


cheers
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Re: Zeit
Antwort #20 - 26.09.15 um 22:04:20
 
kernspecht schrieb am 26.09.15 um 21:45:33:
Nächstes Jahr hast Du gewiss einen anderen Blickwinkel auf diese Thematik gefunden.


Ich blicke schon ne ganze Weile aus diversen Winkeln auf diese Thematik, eben weil sie mich sehr interessiert... war gedanklich auch schon da wo Du grad bist, im Moment denk ich wieder anders... kommt Zeit kommt Rat... aber danke für den Tip.

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Justus
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Re: Zeit
Antwort #21 - 28.09.15 um 21:49:12
 
Wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb hat es mich in die Einsamkeit der Berge verschlagen.
Kein Autoverkehr, kein Fernsehen (selbst auferlegt) und nur Ruhe in einer Reha-Einrichtung (im eigenen Zimmer).
Trotz der Termine meiner  Freundin, verbleibt mir mehr „Zeit“ als zu Hause. 20 Minuten Gehweg den Berg rauf
und schon bist du ganz alleine. Eine Zeitlang gesessen und das Gefühl „jetzt kannst du gehen, viel zu lange Pause gemacht“
stellt sich ein. Es waren aber nur ein paar Minuten. Spielt sich die Zeit vielleicht nur „im Kopf ab“? Siehe „Lucy“?
Ich glaube schon und sollten die Begleitumstände stimmen, ist alles möglich.
Werde weiter testen.
Gruß Justus
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Re: Zeit
Antwort #22 - 28.09.15 um 22:07:45
 
Hi Justus,

ich glaube diese einfache aber treffende Aussage

Zitat:
Spielt sich die Zeit vielleicht nur „im Kopf ab“?


bringt es wirklich auf den Punkt...
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Justus
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Re: Zeit
Antwort #23 - 14.10.15 um 22:19:30
 
Ich möchte dieses Thema nicht ganz untergehen lassen. Nachdem was ich in meinem Archiv gefunden habe,
glaube ich das die ZEIT etwas mit der Wahrnehmung (unser Gehirn) zu tun hat.

Es soll so sein, daß das Gehirn den „Moment“ mit einer kurzen Verzögerung wahrnimmt.

Ich zitiere mal -die Quelle werde ich noch nachliefern/finden- :

„Das Gehirn muss erst entscheiden, welche Informationen es aus der gigantischen Flut von Eindrücken,
die uns unsere Sinne vermitteln, auch wirklich bis an unser Bewusstsein weiterleitet. Vergleichen wir
diese Flut an Eindrücken mit den Niagara-Fällen, so erreicht unser Bewusstsein gerade mal so viel, wie ein
tropfender Wasserhahn von sich gibt. Aus dieser dann immer noch unvorstellbar großen Anzahl
an Einzelinformationen entscheidet unser Gehirn dann schließlich noch, welche davon im Ultrakurzzeitgedächtnis,
welche im Kurzzeit- und welche im Langzeitgedächtnis abgelegt werden, wobei diese unterschiedliche
Funktionsweisen besitzen.“

weiterhin Zitat:

„Wenn wir unsere Realität also nur verzögert wahrnehmen, wann findet dann der Moment statt - also das,
was wir eigentlich als „Gegenwart“ bezeichnen? Gibt es die Gegenwart überhaupt? Kaum ist sie da,
scheint sie auch schon Vergangenheit geworden zu sein. Kann man eigentlich von „Gegenwart“ sprechen,
wenn niemand weiß wie lange sie dauert und wann sie wirklich stattfindet? Sehen wir die Gegenwart vereinfacht
als Punkt auf unserer Zeitlinie der sich in Richtung Zukunft bewegt und sich exakt zwischen Vergangenheit und
Zukunft befindet, ergibt sich ein weiteres Problem: Was ist Vergangenheit? Da weder die Vergangenheit noch die
Zukunft zu irgendeinem erlebten Zeitpunkt existent ist, könnten wir die Vergangenheit als eine Ansammlung von
Informationen in unserem Kopf sehen, die sich aus der bereits erlebten Gegenwart ergab. Ein Paradoxon,
da wir ja immer noch auf der Suche nach einer Erklärung für den Begriff „Gegenwart“ sind. Mit der Zukunft
verhält es sich noch komplizierter. Sie ist lediglich eine logische Schlussfolgerung daraus, dass Vergangenheit und
Gegenwart eine Zukunft erfordern. Außerdem ist sie verbunden mit Erfahrungswerten. Wir können davon ausgehen,
dass wir irgendwann sterben müssen, da dies bei allen Menschen schon immer so war. Die Wahrscheinlichkeit ist
deshalb sehr hoch, dass es uns auch einmal so ergehen wird. Also muss es eine Zukunft geben. Nur greifbar ist sie nie“.
Zitat Ende


Genau das habe ich nie verstanden: Wo lebe ich denn nun? Sind diese Begriffe (Gegenwart/Vergangenheit/Zukunft)
richtig definiert im normalen Leben.

Gruß Justus
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Seda33
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Re: Zeit
Antwort #24 - 21.10.15 um 13:02:11
 
Ein echt schwieriges Thema. Wenn man über die Zeit nachdenkt, kommt man irgendwie zu keinem Ergebnis. Lt. spiritueller Literatur gibt es immer nur die Gegenwart. Aber wie soll man sich das mit unseren begrenzten Sinnen vorstellen?

Ein Versuch, das zu erklären, fand ich in den Büchern "Gespräche mit Gott". Obwohl ich bei weitem nicht alles, was da drin steht, gut finde. Trotzdem fand ich den Vergleich nicht schlecht:

Man muss sich eine unendlich große Halle vorstellen, deren Wände mit den Bildern aller Dinge und Möglichkeiten des Lebens versehen sind. Uns bleibt es selbst überlassen, welche Dinge wir uns anschauen und wie lange wir vor jedem Bild verweilen. Nur weil wir bereits an einigen Bildern vorbeigelaufen sind, heißt es nicht, dass sie nicht mehr vorhanden oder in der "Vergangenheit" sind. Genauso ist es mit den Bildern, die wir noch nicht gesehen haben (die Zukunft). Sie sind genau so da wie die, an denen wir schon vorbeigelaufen sind. Manche Dinge suchen wir, aber wir finden sie nicht und manche interessieren uns nicht, deshalb (erleben) sehen wir nicht alles. Alles auf einmal würde uns auch überfordern und jeder schaut sich (ähnlich wie in einem Museum) nur das an, was er sehen (erleben) will.

Ist zwar nur ein kläglicher Versuch, aber so ähnlich könnte es doch sein oder?

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stb
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Re: Zeit
Antwort #25 - 22.10.15 um 22:28:45
 
Ich finde dieses Bild gar nicht mal so schlecht. Je länger man darüber nachdenkt je weniger kommt es einem unlogisch vor...

Da wir in der Materie gefangen sind haben wir wohl dieses begrenzte Zeitverständnis bestehend aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...

Ich hatte mir mal ein Buch über Astralreisen zugelegt, da mich außerkörperliche Erfahrungen sehr interessieren - bin allerdings schon an den ersten Meditations - Übungen kläglich gescheitert...unentschlossen
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Seda33
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Re: Zeit
Antwort #26 - 24.10.15 um 13:11:53
 
Das Thema hat mich auch immer schon interessiert. Aber genau wie du habe ich Probleme damit, bei den Meditationen am Ball zu bleiben.

Ich frage mich aber oft, ob unser Bewusstsein während des Schlafs den Körper verlässt. Bei manchen Träumen habe ich schon den Eindruck.  hä? Während wir träumen, spielt Zeit eigentlich auch keine Rolle und wir vermissen sie nicht einmal. Ich treffe im Traum oft meinen verstorbenen Vater und jedes Mal bekomme ich gesagt, du weißt doch, dass er nicht tot ist. Während des Traums ist mir das auch völlig klar und ich frage mich dann, wieso ich im Wachzustand nicht daran glaube. Auf die Frage, wo er denn die ganze Zeit über ist, bekomme ich aber nie eine Antwort. Andere Verstorbene sehe ich zwar auch, nehme sie aber nie als "verstorben" wahr. Irgendwie seltsam. Die materielle Psychologie fände sicher eine "wissenschaftlich-logische" Erklärung dafür, aber ich spüre selbst, dass mehr dahinter steckt, aber ohne zu wissen, was genau es ist.
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Re: Zeit
Antwort #27 - 26.10.15 um 17:20:22
 
Es heißt ja das die Seele im Schlaf auf Reisen geht, aber stets über die sogenannte Silberschnur mit dem Körper verbunden bleibt.

Träume sind schon was Rätselhaftes...
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IloveUbabe
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Re: Zeit
Antwort #28 - 26.10.15 um 23:09:17
 
Seda33 schrieb am 24.10.15 um 13:11:53:
Das Thema hat mich auch immer schon interessiert. Aber genau wie du habe ich Probleme damit, bei den Meditationen am Ball zu bleiben. 

Das Buch fand ich ganz interessant und hat auch ne Anleitung drin zum meditieren. Wurde mir vor ein paar Jahren mal durch ne Arbeitskollegin zu Lesen gegeben. http://www.amazon.de/Buddha-die-Wissenschaft-vom-Gl%C3%BCck/dp/3442217792/ref=sr... Und wenn nicht ist es auch so unterhaltsam für ein paar Stunden.
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Re: Zeit
Antwort #29 - 08.12.15 um 02:42:30
 
Das Herz der Kolibris ist im Verhältnis zum Körper sehr groß und schlägt 400- bis 500-mal pro Minute, ihre Atemfrequenz liegt bei bis zu 250 Zügen pro Minute.

Der Sauerstoffverbrauch der Kolibris erreicht einen sehr hohen Wert und liegt selbst beim ruhenden Tier fünf bis zehn Mal höher als bei Finkenvögeln.

Das Weibchen legt im Abstand von zwei Tagen zwei Eier. Die Brut dauert 14 bis 19 Tage. Die Jungen werden anschließend 3–4 Wochen bis zu 140-mal! am Tag gefüttert.

Ein leben im Zeitraffer, wenn man so will... Lebensdauer, 3-5 Jahre.

Die Lebenserwartung ist von Art zu Art sehr unterschiedlich: Die Grannenkiefer soll über 4000 Jahre alt werden bei Bartwürmern schätzt man bis zu 250 Jahre, Riesenschildkröten gelten mit 200 Jahren als langlebigste Wirbeltiere. Das Säugetier mit der höchsten Lebenserwartung ist mittlerweile der Mensch - bis Mitte des 20. Jahrhunderts war es der Elefant  mit 70 Jahren.

Wie nimmt der Kolibri eine Schildkröte wahr? aus seiner Sicht bewegte sich dieses wesen kaum.

Aus Sicht der Schildkröte... wäre der Kolibri wahrscheinlich viel zu schnell, um dessen Bewegungen zu erfassen. Möglicherweise erkennen sich diese Spezies nichtmal gegenseitig , da sie sich in unterschiedlich schnell verlaufenden Zeitfrequenzen aufhalten.

Die Lebensdauer von Planeten, wenn man diese mal als lebende Organismen annimmt wäre noch phänomenal länger, beinahe unfassbar für unsere menschlichen Begriffe und somit auch deren Stoffwechselprozesse.

Schwer zu beobachten, aus unserer begrenzten Perspektive mit einem individuellen Lebensalter von durchschnittlich nur 80 Jahren.

Zeit ist relativ, sie hängt vom Beobachter oder vom Standpunkt ab, in den man sich grade reinversetzt.

...nur mal zu Refelxion.


cheers
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