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Der Mensch als einsame Existenz im Raum!? (Gelesen: 3084 mal)
kernspecht
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Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
30.11.15 um 04:09:00
 
Anbetracht der Tatsache, dass es millionen von Sternen mit eventuell bewohnbaren Planeten in unserer Galaxie gibt.

Anbetracht der Tatsache, dass es wiederum millionen von Galaxien wie diese eine hier, da draussen im Universum gibt. Millionen mal millionen Möglichkeiten...

Wie unwahrscheinlich ist es denn, dass unter diesen vielen Möglichkeiten dort draussen, sich irgendwo auch intelligentes Leben entwickelt hat? 10.000 Jahre vor uns. 100.000 Jahre vor uns?

Was wenn die unseren Planeten bereits vor langer Zeit entdeckt haben und beobachten?
Was wenn die unsere törichten "Glaubenskriege" und "Profitkriege" sehen?

Wir meinen, so schlau zu sein.
Wir meinen, einzigartig zu sein, die Krone der Schöpfung.

Tatsächlich sind wir Menschen eher dumm und gierig und abergläubisch oder besonders gläubig einem  bestimmten, eingebildeten Gott gegenüber und bringen uns deswegen gegenseitig um.

Wir beuten den Planeten aus, auf dem wir leben, bis zum Erschöpfen, bis alle Rohstoffe weg sind und nichts als Plastikmüll und giftige Luft übrig bleibt.

Wie schlau sind wir denn eigentlich wirklich?
Wie lange soll man das so weiter machen?

Was kümmern uns zukünftige Generationen?
Wir leben hier und jetzt und wollen es selber grade möglichst gut haben, nicht wahr!?
Was kümmern uns zukünftige Generationen?

Wir sind die Krone der Schöpfung!?


cheers
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« Zuletzt geändert: 01.12.15 um 11:05:42 von kernspecht »  

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Thagirion
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Re: Die eingebildete Existenz
Antwort #1 - 30.11.15 um 07:55:28
 
Naja, es gibt auch die Idee, dass außerirdische Zivilisationen doch viel seltener sind, als man annehmen könnte, weil sie sozusagen eine hohe Kindersterblichkeit haben. Vielleicht löschen sich die meisten Zivilisationen in dem Stadium aus, in dem sie ganz einfach die technischen Möglichkeiten dazu haben, und es bleiben nur sehr wenige übrig, die sich darüber hinaus entwickeln.
Dass Außerirdische irgendwie besser sein müssten als wir, ist nur eine Wunschvorstellung.
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kernspecht
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Der Mesch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #2 - 30.11.15 um 12:50:05
 
Thagirion schrieb am 30.11.15 um 07:55:28:
dass außerirdische Zivilisationen doch viel seltener sind, als man annehmen könnte, weil sie sozusagen eine hohe Kindersterblichkeit haben. Vielleicht löschen sich die meisten Zivilisationen in dem Stadium aus


Guter Punkt. Ich hatte mich oben jedoch ein wenig vertan und Millionen geschrieben. Tatsächlich sind es jedoch Milliarden von möglichen Lebensquellen.

Das mit der Selbsauslöschung ist ein Faktor, der auch unsere Zivilisation stets begleitet.

Aber rein rechnerisch dürfte selbst dann noch ein ordentlicher Gutteil von angenommen Alienrassen übrig bleiben.

Die Überbrückung von Lichtjahre Distanzen stellt aus unserer jetzigen Sicht das grösste Problem dar.

Jedoch ist die Zeitspanne unserer eigenen technologischen Entwicklung bisher doch lächerlich kurz und wenn man bedenkt, was sich alleine nur in den letzten 100 Jahren so an Technologie hier entwickelt hat und man es in Relation setzt, sich überlegt, was in weiteren 100 oder gar 1000 Jahren alles an Tech zur Verfügung stehen könnte...

Wenn dann noch dazu kommt, dass diese unserer Spezies eventuell  um einige tausend Jahre der technologischen Entwicklung voraus sind, kann einem schon mulmig werden.

Eine Frage, die ich mir manchmal stelle ist, ob es tatsächlich wünschenswert wäre, von denen überhaupt entdeckt zu werden, oder besser nicht....


cheers
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« Zuletzt geändert: 30.11.15 um 16:41:16 von kernspecht »  

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Re: Der Mesch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #3 - 30.11.15 um 21:12:25
 
kernspecht schrieb am 30.11.15 um 04:09:00:
Anbetracht der Tatsache, dass es millionen von Sternen mit eventuell bewohnbaren Planeten in unserer Galaxie gibt.

Anbetracht der Tatsache, dass es wiederum millionen von Galaxien wie diese eine hier, da draussen im Universum gibt. Millionen mal millionen Möglichkeiten...

Wie unwahrscheinlich ist es denn, dass unter diesen vielen Möglichkeiten dort draussen, sich irgendwo auch intelligentes Leben entwickelt hat? 10.000 Jahre vor uns. 100.000 Jahre vor uns?

Was wenn die unseren Planeten bereits vor langer Zeit entdeckt haben und beobachten?
Was wenn die unsere törichten "Glaubenskriege" und "Profitkriege" sehen?

Wir meinen, so schlau zu sein.
Wir meinen, einzigartig zu sein, die Krone der Schöpfung.

Tatsächlich sind wir Menschen eher dumm und gierig und abergläubisch oder besonders gläubig einem  bestimmten, eingebildeten Gott gegenüber und bringen uns deswegen gegenseitig um.

Wir beuten den Planeten aus, auf dem wir leben, bis zum Erschöpfen, bis alle Rohstoffe weg sind und nichts als Plastikmüll und giftige Luft übrig bleibt.

Wie schlau sind wir denn eigentlich wirklich?
Wie lange soll man das so weiter machen?

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Das Gedankenspiel der Gedankenspiele... weiß gar nicht wie oft ich mir all diese Fragen schon gestellt habe...

Mittlerweile kann ich mir gar nicht mehr erklären wie Menschen ernsthaft der Meinung sein können das wir die einzige Zivilisation im Weltall sind. Macht für mich in vielerlei Hinsicht überhaupt keinen Sinn.

Ich würde nicht mal ausschliessen das in unserem eigenen Sonnensystem so einiges vorgeht von dem wir keinen blassen Schimmer haben... (und wofür man auch alles tut das dies so bleibt...)

Wir haben gerade mal 10% des Meeresbodens unseres Planeten erforscht (!), über den Aufbau unserer Erde herrschen Thesen. Auf dem Mars deutet sich immer mehr an das es Leben gibt/gab... Der Mond ist definiv mehr als der graue, leblose Steinklotz als der er uns verkauft wird... Und Und Und...

kernspecht schrieb am 30.11.15 um 12:50:05:
Eine Frage, die ich mir manchmal stelle ist, ob es tatsächlich wünschenswert wäre, von denen überhaupt entdeckt zu werden


Ich denke das ist läängst passiert...Zwinkernd
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Thagirion
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Re: Der Mesch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #4 - 30.11.15 um 21:53:24
 
kernspecht schrieb am 30.11.15 um 21:34:09:
Na okay, mal angenommen, dann tun die grade was genau? 

Sie haben uns an Stelle 18674099 in ihrer Datenbank der uninteressanten Frühzivilisationen abgespeichert mit dem Vermerk: In 1 Mio. Jahren nochmal nachschauen.
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kernspecht
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Re: Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #5 - 30.11.15 um 21:57:09
 
Kann so sein. Oder die glotzen auf uns, wie auf einen Ameisenhaufen.... betrachten uns als Insekten.

Ehrlicherweise sind wir auch nicht mehr als das! Zwinkernd

Können grademal ein mit fossilen Brennstoffen befeuertes Stück Schrott hoch in den Orbit pupsen...

WoW
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« Zuletzt geändert: 01.12.15 um 11:06:39 von kernspecht »  

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Re: Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #6 - 01.12.15 um 00:51:33
 
kernspecht schrieb am 30.11.15 um 21:57:09:
Kann so sein. Oder die glotzen auf uns, wie auf einen Ameisenhaufen.... betrachten uns als Insekten.

Ehrlicherweise sind wir auch nicht mehr als das! Zwinkernd

Können grademal ein mit fossilen Brennstoffen befeuertes Stück Schrott hoch in den Orbit pupsen...

WoW

Gemeinhin würden uns Lebensformen beobachten, ohne das wir Notiz davon nehmen (mit dem ganzen Rattenschwanz UFOs und was dahinter steckt mal dahingestellt) so gibt's auch noch die viel erwogene Möglichkeit, das man uns Beobachtet um nachzuvollziehen wie die eigene Kultur sich in einem frühen Stadium entwickelt hat, über das es womöglich keine eigenen Aufzeichnung gibt. Aber letzt lich ist das auch nur Hirngespinst. Solang nicht jemand vor meiner Wohnungstür steht und sagt hast du mal nen Bett zum Schlafen, mein Raumschiff ist erst morgen wieder selbstrepariert, ist es mir Einerlei.

Apropos, ist das Gedankenexperiment mit den vielen Sonnensystem ja auch ganz nett. Aber es ist dann ohne die Erreichbarkeit zu Hinterfragen auch noch ne Sache das ein paar mehr Variablen zutreffen müssen, als nur nen netter "bewohnbarer" Planet, der gerade günstig zum Zentralgestirn gelegen ist. Da gibt es ja nicht nur die Meinung das ohnehin schon Hochbetrieb im All ist und wir einfach nur rückständig im Vergleich zu dem was sich da Draußen so tummelt. Sondern auch die These das erst jetzt die Zeit gekommen ist, dass entsprechende Sternensystem entstehen, die überhaupt erst Voraussetzungen bieten sowas wie uns entstehen zu lassen. Und da koppeln sich noch eine Menge bisphärische Parameter dran, die wenn man der derzeit wissenschaftlich angenommen Entwicklung glauben schenken mag durch eine Unzahl von Nebenparametern beeinflusst ist. Der Mensch der sich entwickelt tut das in seiner Umwelt. Da braucht es Essbare Pflanzen die leicht zu kultivieren sind. Tiere die sich domestizieren lassen von Nahrungslieferanten bis hin zum Arbeitseinsatz. Dann braucht es nen gewissen Mangel, damit erstmal der Gedanke aufkommt sich zu bevorraten für schlechte Zeiten, was die Sesshaftigkeit notwendig macht um einen Hort zu haben wo man lagert. Da sind also Nebenbedingungen drin, die das einfache aufzählen von astronomischen Bedingungen zusätzlich überlagert.

PS: in der Überschrift fehlt ein n in Mensch
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« Zuletzt geändert: 01.12.15 um 13:18:50 von Ilum »  

 
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kernspecht
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Re: Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #7 - 01.12.15 um 13:50:05
 
Habe dazu noch ein ganz passendes Zitat von einem SciFi-Author gefunden:

“Two possibilities exist: either we are alone in the Universe or we are not. Both are equally terrifying.”

(Es existieren zwei Möglichkeiten: Entweder sind wir ganz alleine im Universum, oder wir sind es nicht. Beide sind gleichermassen erschreckend.)

Arthur C. Clarke
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Re: Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #8 - 06.12.15 um 11:40:31
 
Ich halte die Theorien von Däniken und anderen ähnlichen Autoren immer noch am logischsten. Da passen viele Mosaiksteinchen zusammen. Irgendwie werden wir doch seit Jahrhunderten, wenn nicht schon seit Urbeginn der Menschheit, von irgendwelchen Herrenrassen regiert und manipuliert. Das zeigt sich in der heutigen Zeit immer mehr und niemand weiß, wer genau dahinter steht.

Lt. den Büchern von J. von Salomon bekriegen sich seit ca. 5000 Jahren zwei außerirdische Zivilisationen um die Weltherrschaft, von denen die eine technisch sehr hoch entwickelt sein soll und von der auch die Vril-Technologie entwickelt wurde. Die anderen sollen sogenannte "Reptiloiden" sein, denen die "Illuminaten" zu Dienste sind und dafür materielle Privilegien erhalten.

Hört sich alles sehr abenteuerlich an, aber dass außerirdische Zivilisationen um das Vorrecht von Planeten kämpfen, halte ich nicht für so unwahrscheinlich. Immerhin will Amerika sich bereits jetzt schon das Vorrecht nehmen, die Schürfrechte auf außerirdischem Territorium selbst zu verteilen und die Mars- und sonstigen Missionen werden emsig vorangetrieben. Wieso sollten andere Zivilisationen nicht das Gleiche tun?
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kernspecht
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Re: Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #9 - 06.12.15 um 23:16:14
 
IloveUbabe schrieb am 01.12.15 um 00:51:33:
da koppeln sich noch eine Menge bisphärische Parameter dran, die wenn man der derzeit wissenschaftlich angenommen Entwicklung glauben schenken mag durch eine Unzahl von Nebenparametern beeinflusst ist. Der Mensch der sich entwickelt tut das in seiner Umwelt. Da braucht es Essbare Pflanzen die leicht zu kultivieren sind. Tiere die sich domestizieren lassen von Nahrungslieferanten bis hin zum Arbeitseinsatz. Dann braucht es nen gewissen Mangel, damit erstmal der Gedanke aufkommt sich zu bevorraten für schlechte Zeiten, was die Sesshaftigkeit notwendig macht um einen Hort zu haben wo man lagert. Da sind also Nebenbedingungen drin, die das einfache aufzählen von astronomischen Bedingungen zusätzlich überlagert.


Nach menschlichen Parametern mag das so sein.
Menschliche Parameter sind alles, was uns zur Verfügung steht. Das bedeutet jedoch nicht, dass ausserhalb dessen nicht anderes existieren kann.

Stichwort: Extremophile.

Was ist mit der Schwarmintelligenz von Bakterien oder beispielsweise von Ameisen? Muss man zwingend Einzelbewusstsein entwickeln, so wie wir Menschen, um den Weltraum besiedeln zu können??

Evolution funktionierte dort bisher sehr erfolgreich. Wenn ich deren Verhalten auf eine vorgestellte Alienrasse übertrage...

... so geht es im Endeffekt eigentlich immer um Fortpflanzung/Weiterverbreitung der eigenen Art, egal wie und mit allen verfügbaren Mitteln.

Es ist sogar vorstellbar, dass es anorganische Wesen geben könnte. Dann sind menschliche Maßstäbe nicht mehr anwendbar.

Gut möglich, dass es dort draussen einiges gibt, von dem wir besser nichts mitbekommen, auf unserem kleinen beschaulichen Wasserplaneten hier.


cheers


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Re: Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #10 - 08.12.15 um 13:09:44
 
kernspecht schrieb am 06.12.15 um 23:16:14:
Stichwort: Extremophile. 

Die sind ja gut und schön, aber die haben sich als Lebewesen, wenn man sie so begreifen mag, an einen Zustand angepasst. Und entwickeln sich von diesem quasi nicht mehr fort. Sprich die sind glücklich mit ihrem Schwefel Metabolismus oder in einer Salzumgebung, die für andere Lebewesen auf Dauer tödlich wäre. Nur ist es halt auch so, dass sie eben nur an diesen Orten vorkommen. Was den Menschen ja mehr oder weniger ungewöhnlich macht, ist seine Adaptionsfähigkeit sich über die ganze Erde auszubreiten und auch in "unwirtlichen" Gebieten zu leben, obgleich seine Physis gar nicht dafür herhält. Er macht sich durch Technik dies zum Lebens und Aufenthaltsgebiet.

Wenn es um die Entdeckung im Raum außerhalb der Erde geht durch Fortschritt, so braucht es dafür halt eine Weiterentwicklung. Diese Entwicklung ist aber erst darin begründet das der Wunsch besteht den Mangel da sich nicht aufhalten zu können zu überwinden. Sprich der Mensch ist ein Mangelüberwinder. Darum gehts mir halt.

kernspecht schrieb am 06.12.15 um 23:16:14:
Gut möglich, dass es dort draussen einiges gibt, von dem wir besser nichts mitbekommen, auf unserem kleinen beschaulichen Wasserplaneten hier.

Naja die einzigen die es uns verwehren können nachzuschauen sind in erster Linie wir selbst.  Zwinkernd Ob wir dann beim Gucken eins auf den Deckel bekommen steht auf nem anderen Blatt Papier.  Zunge
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Re: Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #11 - 10.12.15 um 03:15:47
 
IloveUbabe schrieb am 08.12.15 um 13:09:44:
die sind glücklich mit ihrem Schwefel Metabolismus oder in einer Salzumgebung


Verstehe, in diesem "glücklichen" Zustand gibt es keinen Grund sich fortzuentwickeln, weil alles okay ist... man könnte es für Äonen so aushalten, egal ob in Säure oder ohne Sauerstoff... man hat sich mit der Umgebung arrangiert... es fehlt der Kick (und es besteht kein Bedarf) für das Extremophil sich weiter zu entwickeln... meinst Du das?

Ist dann die ständige "Krisenlage" in der sich die Menschen scheinbar dauerhaft befinden der eigentliche Motor für Evolution?

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Re: Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #12 - 10.12.15 um 04:19:22
 
kernspecht schrieb am 10.12.15 um 03:15:47:
Verstehe, in diesem "glücklichen" Zustand gibt es keinen Grund sich fortzuentwickeln, weil alles okay ist... man könnte es für Äonen so aushalten, egal ob in Säure oder ohne Sauerstoff... man hat sich mit der Umgebung arrangiert... es fehlt der Kick (und es besteht kein Bedarf) für das Extremophil sich weiter zu entwickeln... meinst Du das? 

Ja so meinte ich es.

kernspecht schrieb am 10.12.15 um 03:15:47:
Ist dann die ständige "Krisenlage" in der sich die Menschen scheinbar dauerhaft befinden der eigentliche Motor für Evolution?

Unabhängig von der Frage ob das der bessere Zustand ist, ist zumindest der Freiheitsgrad da die Umgebung zu beeinflussen und eben dadurch für sich bewohnbarer zu machen. Sei es nun darin sich das tägliche Dasein zu erleichtern mit erfinden von Hilfsmitteln oder sogar ein generelle Wahrnehmung die darauf ausgerichtet zukünftige Zustande voraus zu ahnen und schon vor dem Eintreten sich darauf vorzubereiten. Evolution so wie sie dargestellt wird soll ja gerade die Adaption auf eine Umstand sein. Letzlich ist es aber nur Selektion derjenigen die mit dem neuen Zustand gar nicht zurecht kommen.

Wenn man also mal davon ab sieht vom Hier und Jetzt eben aufzubrechen um irgendwas, was wir als lebendig beschließen würden zu suchen und zu finden sondern etwas das mit uns auch die letzteren Eigenschaften teilt also ein Planungsvermögen und ein Vermögen sich auf neue Situationen durch Hilfsmittel einzustellen wird der Kreis der Existenzen im Raum wohl schon geringer. Eben weil das meiste was zwar lebendig ist gar nicht den stetigen "Kick" hatte so wandelbar zu werden, das sich aus  diesem heraus ein Wesen entwickelte, welches uns darin gleicht.

Mal davon ab kann man dann immer noch sagen ehe alles Humbug und wenn der Schöpfer mag das wir mit Aliens Party machen, dann wird er die schon auf Planeten verteilt haben, so dass wir sie treffen, wenn die "Zeit reif" ist.
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Re: Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #13 - 19.12.15 um 13:10:29
 
Mir persönlich gefällt immer das Gleichnis "Ameisenstaat".
Das ist pure Evolution und Expansionismus, inklusive eigenes Farming bei einigen Arten seit Millionen von Jahren...

Denen genügt das, und natürlich haben die bisher keine Tech entwickelt, um diesen Planeten hier zu verlassen...

Das muss nicht überall im Universum so sein...



"Eingewanderte Argentinische Ameisen haben entlang der europäischen Mittelmeerküste eine Kolonie von gigantischem Ausmaß geschaffen. Sie erstreckt sich über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden dort einen gigantischen Superorganismus. Sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität und sind bisher nicht aufzuhalten. "

...


Es braucht im Prinzip nur einen winzigen Kick, damit Evolution eskaliert....

Beim Menschen war es der räumlich anders angeordnete Daumen (Winkelweise).

Heute haben machen wir WLAN und senden mechanische Scouts hinaus in den Weltraum.... dank dieses Daumens. Zwinkernd



progressive Grüsse,

kernspecht
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Re: Der Mensch als einsame Existenz im Raum!?
Antwort #14 - 19.12.15 um 14:45:05
 
@Kernspecht das was du zu den Ameisen schreibst ist schon interessant. Aber zeigt ja eben wie eine "gutes" Modell läuft sich ausbreitet und ausbreitet aber nicht wirklich entwickelt. Es expandiert, aber es evolutioniert nicht, obgleich es so "erfolgreich" ist neue Räume sich zu eigen zu machen.

kernspecht schrieb am 19.12.15 um 13:10:29:
Heute haben machen wir WLAN und senden mechanische Scouts hinaus in den Weltraum.... dank dieses Daumens. 

Und genau das ist das was eben nicht stimmt. Der Daumen ist eben auch nur ein kleines Teilchen in all jenen Bedingungen der uns unterscheidet zu vielem anderen und selbst der ist nicht ausreichend der Ankerpunkt, dass man sagen kann wir sind heute da wo wir sind. Immerhin gibt es genug Affenarten die ebenso den opponierten Daumen haben und das diese Raketen zum Mond geschickt haben ist ja uns nicht bekannt. Es sind eben soviele Nebenbedingungen in richtiger Konstellation zueinander, wobei eine davon der Daumen ist, dass es so ausschaut wie es ist. Und all diese Eigenschaften an uns selbst und Umgebungsvariablen sind schon bedenklich viele, als das sich das so oft ereignet hat, selbst im "endlosen" Universum.
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