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Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität (Gelesen: 4157 mal)
henna
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #15 - 31.01.17 um 06:27:56
 
Ilum schrieb am 30.01.17 um 20:31:20:
Ja, wobei ich mich gerade im spirituellem Bereich nicht als Fan von jemandem bezeichne, genauso wie ich in meinem Leben noch nie Vorbilder hatte.


....hatte ja den Begriff Fan auch in "..." gesetzt. Zwinkernd

ICH halte es SO: Ich ziehe mir DAS aus den Aussagen Videos raus, was für MICH stimmig ist ...
egal ob von Wagandt oder von Rassadin.

Auf jeden Fall haben BEIDE bei mir schon zu "AHA"-Erlebnissen geführt...
und auch haben diese "gedanklichen Anstupser von AUSSEN" dazu beitragen können, mein BewusstSein zu "erweitern" ...

DEN WEG muss ich alleine gehen.

that´s all Zwinkernd
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stb
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #16 - 01.02.17 um 22:49:35
 
Ilum schrieb am 30.01.17 um 20:31:20:
auch wenn es sich noch so stimmig, plausibel anhört und mit der eigenen Wahrnehmung gut übereinstimmt, und wenn wir bei diesen Beiden bleiben, die sicherlich "gut angebunden" sind, es gibt oft noch eine tiefere Wahrheit.


Das stimmt. Um bei den beiden Genannten zu bleiben: Ich schätze beide auch sehr und sauge ihre Vorträge förmlich ein, dennoch bleibt zu sagen das es sich (trotz aller Weisheit) auch "nur" um deren Sicht der Welt handelt... die muss weder allgemeingültig noch bedingungslos richtig sein, auch wenn die Beiden es noch so überzeugend und charismatisch rüberbringen  Zwinkernd

Sei es GOR's Ansicht der "Welle" die bald kommt oder Alexanders Ansicht zum Thema "freier Wille": KANN so sein, kann auch "nur" deren Realität sein...

henna schrieb am 31.01.17 um 06:27:56:
ICH halte es SO: Ich ziehe mir DAS aus den Aussagen Videos raus, was für MICH stimmig ist ...
egal ob von Wagandt oder von Rassadin.

Auf jeden Fall haben BEIDE bei mir schon zu "AHA"-Erlebnissen geführt...
und auch haben diese "gedanklichen Anstupser von AUSSEN" dazu beitragen können, mein BewusstSein zu "erweitern" ...

DEN WEG muss ich alleine gehen.


fein gesagt Smiley
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henna
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #17 - 02.02.17 um 07:55:22
 
Falls Interesse besteht Zwinkernd

Neues 99. Tagesenergie-Video mit A. Wagandt:


https://www.youtube.com/watch?v=xU160DZZcPU
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Ilum
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #18 - 02.02.17 um 17:44:13
 
schon gestern gesehen  Smiley
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #19 - 02.02.17 um 21:28:50
 
Ilum schrieb am 02.02.17 um 17:44:13:
schon gestern gesehen  


dito  Durchgedreht

aber danke
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Loran K.
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #20 - 25.02.17 um 05:31:50
 
Wir können nicht wissen, inwieweit wir "frei" sind. Rückschauend auf unser Leben erkennen wir Stufen des Freier-geworden-seins. Sich erinnern heisst, sich in Zusammenhängen sehen.

Wie wir über das Thema "Freier Wille" denken, hängt davon ab, wie wir gelebt haben, leben und, dazu passend, welche Bücher wir lasen. So wir wir sind, so lesen wir auch. So wie wir sind, essen wir auch. Alles, was wir tun, ist, uns selbst in dem zu finden, was wir tun.

Ich bin nun fast 60 Jahre alt und habe mich zeitlebens mit vielen Fachgebieten aus allen Bereichen der Wissenschaft auseinandergesetzt. Am schwersten beeindruckt haben mich die Bücher und Theorien von Bhagwan, Arthur Janov, Bert Hellinger, Albrecht Mahr, G.C.Burger, Jens Hafner, Rupert Sheldrake, Klaus-Dietrich Runow und die Webseite von Helmut Diehl zum Innenweltkosmos. Dazu gesellten sich Artikel und Vorträge zur Relativitätstheorie, Astrophysik und Epigenetik.

Man sieht auf den ersten Blick keine Zusammenhänge der Themen.
Dennoch schimmert hinter allem ein Netz der Verbindungen. In ihm: der Mensch, wie er ist. Wie er sich selbst sucht.

Und nun der Versuch einer Antwort: Der Mensch ist nicht "frei", sondern ein sich veränderndes System dynamischer Vorgänge. Wir sammeln Daten und verändern uns mit diesen. Unsere Identität ist die gekräuselte Oberfläche eines Ozeans naturhafter Vorgänge, sowohl stofflicher wie auch unstoffllicher/informativer Art. Indem wir denken, sind wir schon unfrei. Freiheit hiesse, kontemplativ sein, so wie die Tiere. Oder ein Buddha.

Möglicherweise hat unsere Art der Ernährung (Kochkost) uns aus dem Nest der Natur gedrängt, und alles, was wir tun, ist stets der Versuch, eine Heimat zu finden in etwas, das der Natur nahe kommt, sie aber nie erreichen kann.

Wir ahmen nach. Wir sind Suchende; und die Heimat in etwas Vollkommenem ist alles, was uns fehlt.

DAS ist unsere Identität.

Cool

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henna
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #21 - 25.02.17 um 07:22:52
 
Loran K. schrieb am 25.02.17 um 05:31:50:
Wir können nicht wissen, inwieweit wir "frei" sind.


Wir können es FÜHLEN > diese innerliche FREIHEIT Smiley

ICH durfte die Erfahrung machen, dass ALLES, was ich je gelesen/mir per Videos angeschaut/"Austausch" mit anderen lediglich gedankliche "ANSTUPSER" sein konnten, um mich bewusster werden zu lassen...

INNENSCHAU muss man betreiben ... alles, was von AUSSEN kommt, sind lediglich hilfreiche Unterstützungen auf unsrem Weg.

Es liegt -meiner Ansicht nach- in unsrer Hand, unser Leben > SO zu gestalten, wie WIR das WOLLEN....

innerhalb unsres SeelenPLANS können wir DEN Weg gehn, den wir möchten/den wir uns (aus)wählen.
Es gibt nicht FESTgetackertes (innerhalb meines S-Plans > ich kann mich jederzeit "UMentscheiden") Smiley

Und DARIN sehe ich meinen "FREIEN WILLEN".

 
Umso mehr ICH die "Illusion der Getrenntheit" durchschaute und spürte/fühlte, dass ich EINS mit ALLEM  bin, desto besser gelang es mir, diese Erkenntnis auch in meinen Alltag zu integrieren.

Es ist auch egal, welche "Methode" ich wähle, um in die "STILLE" zu kommen (da hat sicher jede/r "bestimmte eigene Vorlieben" Zwinkernd )

Diese STILLE in MIR zu finden, war wichtig für mich, denn nur auf DIESEM Weg konnte ich meinen inneren Frieden finden und musste mich auch nicht mehr mit meinen Mitmenschen "verbal prügeln", mit dem Finger auf sie zeigen: "DU hast Schuld, dass..." (WEIL  ich ERKANNT habe: Der/die von mir "Angesprochene/schuldig Gesprochene" = ja -wie ICH- auch eine "Welle in diesem AllesWasIst-Meer")

...und als mir DAS bewusst wurde > ab diesem Zeitpunkt wurde VIELES für mich leichter....denn mein ICH musste ja keine "Grenzen" mehr aufbauen und diese verteidigen, und ich musste keine Energie mehr in diesen "KAMPF" stecken, um mich "als separates Wesen zu erfahren."

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henna
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #22 - 25.02.17 um 07:55:43
 
Zitat:
Je mehr wir uns unserer eigenen Seele bewusst werden, uns mit dieser identifizieren, desto feinfühliger wird unser eigener Bewusstseinszustand..!!

Man wird feinfühliger, friedlicher und achtsamer bezüglich unseres Planeten, der Natur, Tierwelt und unseren Mitmenschen.

Empathie ist hier ein tragendes Stichwort. Je stärker wir aus unserem eigenen seelischen Verstand heraus handeln, desto empathischer werden wir bzw. ist Empathie eine Fähigkeit unseres eigenen seelischen Verstandes.

Aus diesem Grund eigenen sich die hohen einströmenden Energien nach wie vor perfekt dafür, um nach innen zu schauen, um wieder ein klareres Bild von dem großen Ganzen bekommen zu können.

Aufgrund der hohen kosmischen Einstrahlung erlangen immer mehr Menschen eine verstärkte seelische Anbindung..!!

Wir sind nun dabei uns an die Schwingungsfrequenzen der neuen Erde (Neue Erde = hochschwingender planetarer Umstand = 5. Dimension = harmonischer/ausgeglichener Lebensraum) anzupassen und werden daher wieder in die Lage versetzt, ein Leben zu erschaffen, dass unserem eigenen Seelenplan, unserem wahren Sein, unserem wahrhaftigem Ursprung entspricht.

Je mehr wir dabei aus unserer eigenen Seele heraus handeln, sprich empathischer, harmonischer, friedfertiger und ausgeglichener werden, desto mehr folgen wir unserer wahren Bestimmung, desto mehr erschaffen wir eine Realität, die den kollektiven Bewusstseinszustand beflügelt

Mehr hier: http://www.allesistenergie.net/portaltag-am-25-02-2017-weiterhin-ein-energetisch...
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #23 - 25.02.17 um 09:55:29
 
henna schrieb am 25.02.17 um 07:22:52:
nicht mehr mit meinen Mitmenschen "verbal prügeln", mit dem Finger auf sie zeigen: "DU hast Schuld, dass..." (WEILich ERKANNT habe: Der/die von mir "Angesprochene/schuldig Gesprochene" = ja -wie ICH- auch eine "Welle in diesem AllesWasIst-Meer") ...und als mir DAS bewusst wurde > ab diesem Zeitpunkt wurde VIELES für mich leichter....denn mein ICH musste ja keine "Grenzen" mehr aufbauen und diese verteidigen, und ich musste keine Energie mehr in diesen "KAMPF" stecken, um mich "als separates Wesen zu erfahren."


Sehr guter und wichtiger Punkt!
Ich möchte auch noch einmal widerholen das es hilfreich ist eine Adler Position einzunehmen, dann wird vieles Klarer.
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #24 - 26.02.17 um 10:43:18
 
Vom Thema abweichende Antworten wurden in dieses Thema verschoben.
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Loran K.
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #25 - 26.02.17 um 06:07:28
 
henna schrieb am 25.02.17 um 07:55:43:
Je mehr wir uns unserer eigenen Seele bewusst werden, uns mit dieser identifizieren, desto feinfühliger wird unser eigener Bewusstseinszustand..!!

Man wird feinfühliger, friedlicher und achtsamer bezüglich unseres Planeten, der Natur, Tierwelt und unseren Mitmenschen.


Ich weiss, was Du ausdrücken möchtest, und ich weiss, zumindest ansatzweise und vom Prinzip her (aus meiner aktiven Sannyasin-Zeit), aus welchem Blickwinkel Du das Sein betrachtest.
Mein Beitrag richtete sich allerdings auf eine philosophische Frage, ist sozusagen eine sokratische, eine erkenntnistheoretische Haltung.

Ich möchte dazu Fragen in den Raum werfen, die den Unterschied markieren.

1. Was wäre, wenn unsere Gefühle und Bestrebungen nur das Resultat von Bakterienbedürfnissen im Darm sind (kein Scherz, wird aktuell in der Biologie diskutiert!)?

2. Was wäre, wenn religiöse und spirituelle Visionen/Gedanken/Zustände/Erkenntnisse lediglich das Resultat einer chronischen Überversorgung mit Opiatverbindungen aus Weizenprodukten sind (kein Scherz, kann man selbst testen, das Resultat ist vernichtend; s. Bücher von J.Hafner, G.C. Burger u.a.)?

3. Was wäre, wenn alles, woran wir glauben, alles, was wir meinen, was ist, bedingt ist durch Elemente, die sich unserer Erkennntnis entziehen (Gödelsches Unvollständigkeitsprinzip)?

Der Lebensstil ändert die Gedanken und Gefühle. Gedanken und Gefühle sind tautologische Wahrheiten, jedoch keine ontologischen.

Bei systemischen Familienaufstellungen habe ich mehrmals erlebt, dass Personen, die ein feinfühliges, energetisch ausgelegtes Weltbild haben, einen Verwandten vertraten, der einst entweder verstossen (oder abgelehnt) wurde, als Embryo abgetrieben wurde, oder bei einem Unfall starb, oder im Krieg fiel, oder sich das Leben nahm, so dass man dieser dem Tode zugewandten Person unbewusst "folgt", ihr quasi die Treue hält, um ihr Schicksal zu würdigen, da dies im Familenbund getan werden muss. Löst man diese Bande durch Würdigung, verschwindet jedes Interesse an Spiritualität. Das gibt zu denken, wer man eigentlich ist ...

Was ich sagen will: Das einzige, von dem wir beim Thema "Freiheit", "Individualität", "Wirklichkeit" ausgehen können, ist Demut und Bekenntnis zur vollkommenen Unwissenheit.

Man kann und darf meinen, etwas sei. Man sollte jedoch niemals meinen, dieses Bild des Seins sei die Wirklichkeit, für alle und für immer gültig.

Was uns auch widerfährt - es ist nur ein weiteres Stück "Schleier der Maya".

P.S.: Feinfühligkeit und Achtsamkeit im Umgang mit der Natur nützen in der Regel der Natur nichts, sondern nur uns selbst, womit diese Achtsamkeit ohne Kraft bleibt. Solange wir Prozesse unterstützen, die auch nur indirekt das "grundsätzliche Denaturierungsprinzip der Menschheit" unterstützen (schon dieser Computereintrag gehört dazu, genauso wie der durch Wasserkocher erzeugte Tee neben mir, so wie die Tasse. in der er ist, und der Ikea-Tisch unter ihr usw.), bleibt jede Art von Feinfühligkeit nur ein naturferner Wunschgedanke im nahezu ausweglos anthropozentrischen Weltbild der menschlichen Existenz.
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #26 - 26.02.17 um 08:03:05
 
Loran K. ,

vielleicht magst dich mal hiermit befassen ?

http://www.maya.at/Literatur/download/Letzte_Akt_der_Dunkelmaechte.pdf

Vielleicht gelingt es ja dem Inhalt der pdf, bei DIR einige "Schleier zu entfernen" Zwinkernd

Loran K. schrieb am 26.02.17 um 06:07:28:
Was uns auch widerfährt - es ist nur ein weiteres Stück "Schleier der Maya".


Und auch dieser Tipp könnte sich als SEHR hilfreich herausstellen:

Ilum schrieb am 25.02.17 um 09:55:29:
Ich möchte auch noch einmal widerholen das es hilfreich ist eine Adler Position einzunehmen, dann wird vieles Klarer.

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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #27 - 26.02.17 um 11:20:57
 
Zumindest haben die Punkte 1. und 2. Einflüsse auf uns.
Punkt 3. lasse ich mal weg da zu undefiniert.

Man bedenke nur welche Schwarmintelligenz beispielsweise Borrelien fähig sind,
die können schon mal das  Kommando im Körper übernehmen wenn es ihnen an den Kragen gehen soll,
bzw. beeinflussen sie ihren Wirt in seinen Gewohnheiten so das sie sich richtig wohlfühlen können.
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henna
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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #28 - 26.02.17 um 17:33:22
 
Loran K. schrieb am 26.02.17 um 06:07:28:
Mein Beitrag richtete sich allerdings auf eine
philosophische Frage, ist sozusagen eine sokratische, eine erkenntnistheoretische Haltung
.

Ich möchte dazu Fragen in den Raum werfen, die den Unterschied markieren.

1. Was wäre, wenn unsere Gefühle und Bestrebungen nur das Resultat von Bakterienbedürfnissen im Darm sind (kein Scherz, wird aktuell in der Biologie diskutiert!)?

2. Was wäre, wenn religiöse und spirituelle Visionen/Gedanken/Zustände/Erkenntnisse lediglich das Resultat einer chronischen Überversorgung mit Opiatverbindungen aus Weizenprodukten sind (kein Scherz, kann man selbst testen, das Resultat ist vernichtend; s. Bücher von J.Hafner, G.C. Burger u.a.)?

3. Was wäre, wenn alles, woran wir glauben, alles, was wir meinen, was ist, bedingt ist durch Elemente, die sich unserer Erkennntnis entziehen (Gödelsches Unvollständigkeitsprinzip)?


Ich schließe  mich Ilums Meinung an, dass 1. und 2.  sicher einen gewissen "Einfluss" auf uns haben....jedoch sollten wir dabei Folgendes berücksichtigen:

Zitat:
Unser Körper besteht nur zu einem Milliardstel Teil aus Masse, alles Übrige ist leerer Raum. „Dieser masseleere Raum unseres Körpers geht fließend über in den identischen Raum der umgebenden Luft, weiter in die Atmosphäre der Erde und schließlich in den Kosmos bis in die Unendlichkeit des Universums.“
https://zeitgeist-online.de/buchbesprechungen/930-ulrich-warnke-quanten
philosophie
-und-spiritualitaet.html


Zu 3. musste ich erstmal googeln Zwinkernd und bin dann HIER gelandet:

http://www.gaertner-servatius.de/highlights/sinnfrage/4-4.php

wo mir u.a. diese Sätze besonders erwähnenswert erscheinen:

Zitat:
Lass Dein Blickfeld nicht einengen von angeblich Wissenden (Wissenschaftler, Lehrer, Gurus, Fachidioten ...), sie beschränken. Sei offen für alles!

Weder von den Naturwissenschaften, noch von der Philosophie her kommen wir wirklich weiter an den "letzten, wahren Grund" von allem und damit auch nicht an den Sinn unseres Lebens.











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Re: Der scheinbar freie Wille und die scheinbar eigene Identität
Antwort #29 - 26.02.17 um 18:30:05
 
henna schrieb am 26.02.17 um 17:33:22:
Gurus


Jupp, Selbstreflexion ist immer super!

GORgeous greetings, nicht wahr!? Zwinkernd

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