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Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien (Gelesen: 3637 mal)
Sowilo
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Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
27.05.16 um 09:54:54
 
http://www.zeit.de/2016/05/goldzug-nazis-polen-waldenburg
Tach Leute,
was haltet ihr denn von dieser Geschichte?
Die beiden Schatzsucher behaupten ja immer noch, dass es diesen Zug gibt.
Zufällig kam gestern auf ZDF.Info bzw. ZDF-History genau zu diesem Thema ein Beitrag, wo ich überhaupt das erste mal davon gehört habe.

Auf jeden Fall gab es wohl 2015 eine Pressekonferenz mit diesen beiden und Wissenschaftlern (Uni Krakau), die Untersuchungen im betroffenen Gebiet durchgeführt hatten, nachdem das Militär (offiziell) nach Sprengfallen und Minen gesucht haben  im Auftrag der Stadt Waldenburg.

Auf jeden Fall haben die Wissenschaftler nur nichtssagende Antworten gegeben.

Was ist da los?

Zutaten für eine abenteuerliche Geschichte gibt's ja genug: Gold-Nazis-Panzerzug, usw. und natürlich die vielen Trittbrettfahrer (Souvenirverkäufer, "Fachleute", usw.)
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Thagirion
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #1 - 27.05.16 um 11:35:08
 
Dass es sehr große unterirdische Nazi-Objekte in Deutschland, Polen und vielleicht sogar noch weiteren Ländern gibt, in denen seit 1945 niemand mehr war, ist keine Frage; das steht fest. Und dass da noch größere Schätze zu finden sind, kann man auch als einigermaßen sicher annehmen. Genausogut kann es übrigens sein, dass da mal eben irgendwo ein paar Tonnen Giftgas freigesetzt werden. Und vielleicht gibts sogar noch andere Dinge, um die sich eventuell mal jemand kümmern sollte: http://www.theepochtimes.com/n3/2075166-man-claims-to-have-found-hitlers-hidden-...
Das mit dem Goldzug glaube ich jedenfalls ohne weiteres, auch wenn die Polen abwiegeln, weil sie nicht von einem Ansturm von Schatzgräbern überrannt werden wollen.
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Justus
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #2 - 28.05.16 um 21:48:36
 
Nach meinem Wissen handelt es nicht nur um einen Zug, sondern um zwei Züge
mit Nazi-Gold die in/um Walbrzych zum Ende des Krieges  verschwunden sein sollen.
Bewiesen ist natürlich bis jetzt nichts.

In der Nähe von Walbrzych (Eulengebirge) gab/gibt  es eine ganze Reihe
unterirdischer Stollen, welche die Nazis unter dem Codenamen "Riese" hatten bauen
lassen.  Dort sollte die Waffenproduktion, geschützt vor amerikanischen Bombenangriffen,
weitergeführt werden.

Unter anderem sollte ein Ersatz-Quartier von Hitler dort installiert werden.

Ganz ungefährlich ist die „Bergung“ eines solchen „Zuges/Fundes“ nicht. Niemals
haben die Nazis etwas zurückgelassen, ohne es sauber zu sichern.  Unabhängig
von den wahrscheinlich dort noch befindlichen Kampfmittel wie Munition, Granaten , etc. etc..

Allerdings bin ich skeptisch, dass der Zug dort gefunden worden sein soll.
Mein Favorit-Fundort wäre wohl näher an Schloß Fürstenstein in der Nähe von Waldenburg . 
Schloß F. (heute Zamek Ksiaz) wurde  umgebaut zu Hitlers Unterkunft.
Die Gleispläne existieren noch zum Teil. Es wurde ein Nebengleis unterirdisch zur
Burg Fürstenberg gelegt. Zwangsarbeiter trieben einen Lift von der Burg in den Felsen und
hoben darunter Schutzbunker und geheime Stollen aus.

Angeblich sollte das Schloss zu einem möglichen Führerquartier umgebaut worden sein.

Nun es wird sicher noch einiges berichtet werden.

Justus
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kernspecht
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #3 - 28.05.16 um 22:47:09
 
Hatte das so nebenbei in den Nachrichten gehört...

Erstmal Danke an Justus, dafür, dass Du Deine Erkenntnisse hier mit uns teilst! Sowas ist rar... Deine Erfahrung kann uns "jungen" nützlich sein.

...mehr davon!


kernspecht

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Justus
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #4 - 29.05.16 um 05:48:17
 
@Kernspecht
Vielen Dank für Deine aufmunternden Worte. So etwas spornt
einen "alten Geist" wieder an. Vielleicht quetsche ich noch was raus.

Gruß Justus
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Ilum
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #5 - 29.05.16 um 12:42:20
 
Vom Thema abweichende Antworten wurden in dieses Thema verschoben.
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Ilum
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #6 - 29.05.16 um 10:41:50
 
Im August 2008 wurde bereits ein eigener Beitragsfaden aufgemacht: "ZUGANG IM JONASTAL",
es wurde aber nur zwei Seiten geschrieben.

http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1075596966


Unter "Tourenwoche Fotos" hat Vriler09 u. a. einige Fotos reingestellt, der wohnt in der Nähe, war aber seit ende 2013
nicht mehr online.

http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1281443107/0


Ich selbst hatte ja auch schon diverses dazu geschrieben weil ich das Thema, und alles was damit zu tun hat, sehr interessant und wichtig finde. Aber auch in verschiedenen Beiträgen.
So richtig zusammenführen kann man das jetzt nicht mehr, bzw. ich weiß nicht ob sich dann alles vermischt und keinen Zusammenhang mehr ergibt Und wenn ein extra Beitrag aufgemacht wird, dauert es nicht lange und entspr. Beiträge landen doch wieder woanders.
Ich werde zumindest einige Beitragsfäden dazu umbenennen, damit erkennbar wird das sie hauptsächlich zum Thema gehören,
hänge die Begriffe "AWO_SIII_OLGA_Berich Jonastal" dran.
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Thagirion
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #7 - 29.05.16 um 10:53:10
 
Sowilo schrieb am 29.05.16 um 08:53:15:
Ich halte es für wahrscheinlich , dass es diesen Zug gibt, aber über seine Beladung kann man nur spekulieren.
Dieser Zugtypus ist ja als Schlachtschiff auf Schienen konzipiert und ich glaube daher nicht, dass da Unmengen an Laderaumkapazitäten vorhanden sein können. 

Gold ist schwer, davon bringt man zur Not auch in jeder ganz normalen Lokomotive ein paar Zentner unter.
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Sowilo
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #8 - 29.05.16 um 08:53:15
 
Thagirion schrieb am 27.05.16 um 11:35:08:
Und vielleicht gibts sogar noch andere Dinge, um die sich eventuell mal jemand kümmern sollte: http://www.theepochtimes.com/n3/2075166-man-claims-to-have-found-hitlers-hidden-....

Nun ja, das Thema Jonastal-AWO-Dreieck usw. ist ja hinlänglich bekannt, obwohl wir erstaunlicherweise hier noch keinen Fred dazu hatten (?), bzw. dieses Thema mal kurz angeschnitten wurde.
Im AWO-Dreieck (Arnstadt-Wechmar-Ohrdruf in Thüringen) befand sich die zentrale Atom-(Bomben) Forschung, auch dort gab es ein FHQ (Führerhauptquartier, nicht Ersatz-Quartier, sowas passt nicht in die Terminologie der Nazis) wie Schloss Fürstenstein.
Man sollte meinen, 2,3 FHQ ( eins im Westen, eins im Osten, eins im Norden und der Obersalzberg) würden genügen, aber nein, es wurden zahlreiche FHQ´s geplant und teilweise auch gebaut.

Doch zurück zum Eulengebirge: dort gibt es das größte Tunnelsystem überhaupt von allen (z.B. Ebensee Österreich).
Und nicht nur das: auch das Projekt "Glocke" wurde dort in Neumarkt (heute Sroda Silaska)sowie Leubus (heute Lubiasz), dort als Schlesische Werkstätten Fürstenau getarnt umgetrieben. Die Finanzierung übernahmen die AEG und Siemens.
Und es geht noch weiter: etwas entfernt gibt es eine weitere Anlage, die Teil des Projektes Glocke war, nämlich die Wenceslas-Mine bei Ludwigsdorf (heute Ludwikowice). Dort in einem sehr entlegenen Tal, als Kohlemine getarnt, wurde ein weiteres Labyrinth aus Tunneln, Bunkern und einem sehr merkwürdigen Objekt angelegt, das wie ein Steinkreis aus Beton aussieht-ganz offenbar ein Testgerüst.
Dieser Steinkreis steht in einem Becken, dass  von Anschlüssen für Starkstromkabel umringt ist.

Nach diesem kurzen Ausflug in das offensichtlich wichtige Gebiet des Eulengebirges/ Niederschlesien, zurück zum Goldzug.
Es wird natürlich auch spekuliert, ob denn nicht auch das Bernsteinzimmer darin gelagert ist, wäre möglich, denke ich mal.
Die "Offizielle" (in Gänsefüssschen, weil die offizielle Geschichtsschreibung bei weitem nix mit der Realität zu tun hat) sagt ja aus, das sich die Spur des Bernsteinzimmers in Königsberg verliert.
Aber das Bernsteinzimmer rechtfertigt ja auch wieder einen eigenen Fred Zunge

In dem eingangs erwähnten Fernsehbeitrag, stellte ein Historiker die These auf, das 1945 das meisten Raubgold und Kunstwerke (Schätze) gefunden und sichergestellt wurden (s. hierzu auch Operation "Paperclip"), es also eher unwahrscheinlich sei, das noch irgendwas, bzw. sehr wenig gefunden werden könne.
Ich halte es für wahrscheinlich , dass es diesen Zug gibt, aber über seine Beladung kann man nur spekulieren.
Dieser Zugtypus ist ja als Schlachtschiff auf Schienen konzipiert und ich glaube daher nicht, dass da Unmengen an Laderaumkapazitäten vorhanden sein können.
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Justus
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #9 - 30.05.16 um 21:09:44
 
Wenn mich nicht alles täuscht, soll der Zug in 70 Meter "Tiefe" liegen.
Wie in aller Welt haben die beiden Hobby-Sucher herausgefunden,
dass das ein Zug ist?
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es bei bestimmten Bodenbeschaffenheiten
gerade mal - mit Ach und Krach- 60 Meter machbar sind.
Dazu benötigte ich für meine Unterbergsgeschichte auch noch zwei Fachleute die
dieses Gerät bedienen konnten und die Ausdrucke und Anzeigen lesen konnten.
Optimale Ergebnisse gibt bis 40 Meter - in meinem Fall ausreichend-.

Justus
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« Zuletzt geändert: 31.05.16 um 09:01:51 von N/V »  
 
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Thagirion
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #10 - 30.05.16 um 22:11:41
 
Wenn die Schatzsucher das nicht per Georadar oder sonstigen geophysikalischen Hilfsmitteln herausbekommen, sondern die Info direkt aus alten Unterlagen und/oder von Augenzeugen haben, dann werden die das vielleicht niemandem auf die Nase binden wollen.
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Justus
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #11 - 31.05.16 um 09:09:08
 
@Thagirion
Das glaube ich auch. Der sogenannte Augenzeuge tauchte auch
mal in meinen Unterlagen auf. Find ich noch.

Ich bin dabei, mir mal alte Unterlagen darüber zu besorgen.
Dauert sicher ein paar Tage. Man bedenke meine beiden Quellen
-Großvater und Vater- sind leider auch schon tot. Der Nachlaß
aus der Zeit entsprechend groß. Also suchen.
Wird bestimmt was rauskommen.

Justus
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Sowilo
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #12 - 09.06.16 um 19:03:51
 
Zitat:
Wenn mich nicht alles täuscht, soll der Zug in 70 Meter "Tiefe" liegen.

Also, als ich den Filmbeitrag sah (s.a. Eingangsbericht), sah das vermutete Gelände eigentlich recht flach aus, ja sogar eher wie eine überdachte Gleistrasse (ähnlich jenen, die man im Alpenraum als Lawinenschutz so sieht), inzwischen natürlich überwuchert, bzw. bewußt so angelegt zu Tarnzwecken.
Von 70 Metern Tiefe hab ich da nix gehört oder gesehen Griesgrämig
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Sowilo
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Re: Goldzug von Waldenburg/ Niederschlesien
Antwort #13 - 05.06.17 um 13:14:15
 
Da hat man ja jetzt auch nix mehr von gehört, oder?
Der im Eingangsbericht erwähnte Filmbeitrag taucht immer wieder mal auf, aber ein Ergebnis ist nicht publiziert, d.h.
doch ganz einfach: da is nix!!!!
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