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Die Methadon-Diskussion (Gelesen: 205 mal)
Erutan
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RESISTO

Beiträge: 2334
Die Methadon-Diskussion
18.07.17 um 16:55:17
 
Hallo zusammen,

Ihr habt wahrscheinlich alle schon von der, neuerlich entbrannten Diskussion um Methadon als Krebsmedikament gehört. Ich wurde erst sehr spät durch einen Beitrag bei Stern-TV aufmerksam aber es gibt wohl eine Gruppe, die sich schon wesentlich länger darum bemüht, diese Diskussion in die Öffentlichkeit zu bringen. Jedenfalls entbrannte an verschiedenen Stellen des Internets verhaltener Jubel, dass das Thema nun endlich von einem großen Fernsehformat aufgegriffen worden sei.

Seitdem berichten mehr und mehr Mainstreammedien über das Thema und bringen immer mehr Fälle geheilter (oder scheinbar geheilter) Patienten in die Öffentlichkeit. Gleichzeitig unternimmt die Pharmaindustrie scheinbar alles um genau diese Diskussion zu unterdrücken. So findet sich unter dem offiziellen Methadon-Lemma von Wikipedia beispielsweise kein einziger Hinweis darauf. Wer glaubt, die Seite sei dahingehend einfach noch nicht überarbeitet worden, sollte sich die entsprechende Diskussionsseite ansehen https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Methadon#Eventuell_Abschnitt_zur_Wirkun
g_auf_Tumore.3F

Dort findet sich u.a. folgender Beitrag:

Zitat:
Methadon als vielversprechender Wirkstoff in der Krebsbekämpfung

Könnte man im Artikel nicht erwähnen dass es viele experimentelle Kleinstudien gibt, die eindeutig darauf hinweisen dass Methadon die Opioidrezeptoren von Tumorzellen besetzt und die Wirkung konventioneller Chemotherapien um den Faktor zehn erhöhen kann? An der Universität Ulm wird schon rege zu derlei Anwendungsfällen geforscht, in der Ärzteschaft ist das Wissen über diese neuen Erkenntnisse aber noch sehr dünn gesät. Da Methadon als Schmerzmittel zugelassen ist kann es theoretisch von jedem behandelnden Arzt verschrieben werden. Mehrere Initiatoren bemühen sich bei öffentlichen Stellen und privaten Geldgebern daher um Mittel für ein anwendungsspezifisches Zulassungsverfahren inklusive evidenzbasierter Großstudien, zumal die Pharmaindustrie an der onkologischen Erforschung eines nicht renditeträchtigen, weil längst billig verfügbaren Wirkstoffs, verständlicherweise kein Interesse bekundet.

Mehrfach berichtete das Fernsehen über den Stand der Dinge, zuletzt das ARD-Magazin "Plusminus":

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/methadon-...

Auch medizinische Ratgeberseiten widmen sich häufig dem Thema:

http://www.netdoktor.de/news/ersatzdroge-methadon-bringt-krebszellen-den-tod/

    Das Pharmaindustrie-kritische Arzneimitteltelegramm hat sich im Juni 2017 kritisch mit den Erwartungen an Methadon in der Krebstherapie auseinandergesetzt.[1] Vor diesem Hintergrund habe ich den POV im Artikel entfernt. In einem Lexikon wird gesichertes Wissen dargestellt und keine Wunschvorstellungen.--Shisha-Tom (Diskussion) 12:35, 3. Jul. 2017 (CEST)


Aha, der kritische Bericht eines Arzneimitteltelegramms, das sich selber als pharmaindustrie-kritisch darstellt hat also zum kompletten Ausschluss dieser Thematik geführt. Dass Wikipedia weitgehend von Lobbyisten dominiert wird, ist ja allgemein bekannt aber hier wird dieser Umstand einmal mehr überdeutlich.

Ich denke, das solklkte man ändern!

Krebs stellt einen Krankheitskomplex dar, der noch immer nicht wirklich erforscht ist und der wahrscheinlich jeden Menschen irgendwann im Laufe seines Lebens betreffen wird. In einigen wenigen Fällen wird er nicht entdeckt und bildet sich von alleine zurück. In erschreckend vielen Fällen wird er jedoch entweder frühzeitig von der Schulmedizin entdeckt und entsprechend "behandelt" mit all den daraus resultierenden Folgen oder er wuchert tatsächlich so stark, dass er behandlungspflichtig wird.

Da Krebs eine wahre Volksplage ist, ist er eine enorm gute Einnahmequelle der Pharmaindustrie. Krebsmedikamente gehören zu den stark überteuerten Medikamenten mit denen Krankenkassen und Patienten geradezu erpresst werden. Dabei sind sie oftmals wirkungslos und nicht selten schädlich, bishin dazu, dass sie die eigentliche Todesursache darstellen.
Dies und die Operationswut der Schulmedizin machen einen Großteil des Schreckens aus, der mit Krebs einher geht. Und es macht einen Großteil der Daseinsberechtigung ganzer Spoarten der Pharmaindustrie und Schulmedizin aus.

Was, wenn es nun tatsächlich ein Medikament gäbe, das Krebs heilen oder seine Ausbreitung aufhalten kann? Was, wenn dieses Medikament günstig wäre und eine Operation überflüssig mache? Ein Desaster für alle, die davon leben und die ihren Beruf darauf ausgerichtet haben!
Ein Desaster, nicht nur für die Pharmaindustrie, sondern auch für die unzähligen Onkologen und Chirurgen!
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Hagall
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Beiträge: 949
Re: Die Methadon-Diskussion
Antwort #1 - 18.07.17 um 18:12:29
 
Erutan schrieb am 18.07.17 um 16:55:17:
Aha, der kritische Bericht eines Arzneimitteltelegramms, das sich selber als pharmaindustrie-kritisch darstellt hat also zum kompletten Ausschluss dieser Thematik geführt. Dass Wikipedia weitgehend von Lobbyisten dominiert wird, ist ja allgemein bekannt aber hier wird dieser Umstand einmal mehr überdeutlich.

Ich denke, das solklkte man ändern!


Das sehe ich nicht ganz so. In Wikipedia muß man sich nur an die Regeln halten. Dieser Diskussionsbeitrag tut das aber nicht. Viele Einwände gegen die Schulwissenschaft werden abgewiesen weil sie stümperhaft vorgebracht werden.

Bei Wikipedia kommt es vor allem auf die Methodik an ob der nächste Zensor das einfach entfernen kann oder nicht.

Die Lobbyarbeit gibts natürlich schon indem ungewünschte Sichweisen kurz gehalten und lächerlich gemacht werden. Und natürlich auch im Vorfeld, so daß es schwer ist überhaupt eine Studie zum Thema zu erstellen.

Ich bin mir aber sicher wenn irgendwer eine aussagekräftige Studie dazu macht diese irgendwo veröffentlicht und dies dann als Quelle angibt wird sie in Wikipedia nicht verschwiegen werden, selbst wenn die Studie allen anderen widerspricht. Man wird natürlich gleich danach anfügen, daß andere Studien dies wiederlegen oder mögliche Fehler in der Studie gefunden wurden usw. aber verschweigen wird man es nicht.
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Erutan
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RESISTO

Beiträge: 2334
Re: Die Methadon-Diskussion
Antwort #2 - 18.07.17 um 18:53:36
 
Hagall schrieb am 18.07.17 um 18:12:29:
Bei Wikipedia kommt es vor allem auf die Methodik an ob der nächste Zensor das einfach entfernen kann oder nicht.


Nein, leider nicht. Wikipedia ist der beste und traurigste Beweis dsfür, dass Demokratie nicht funktioniert bzw. im Lobbyismus untergeht.

Wir hatten hier vor vielen Jahren schon einmal eingehende Erfahrungen mit Wikipedia gemacht als wir versucht haben, das Forum beimn Lemma zur hohlen Erde unterzubringen. Das wurde damals maßgeblich von einem ehemaligen Forenmitglkied, das Zak rausgeworfen hatte, vereitelt.

Siehe dazu: http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1238631033/0
und http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1238631033/16

Wikipedia funktioniert ganz einfach folgendermaßen:

Jemand eröffnet (oder bearbeitet) ein Lemma (ein Schlagwort). Nun kann jemand anderer daher kommen und die Aussage oder das gedsamte Lemma bestreiten. Es entwickelt sich im Regelfall eine Diskussion, die diejenigen mit der größten Stimmgewalt für sich entscheiden. Mit anderen Worten: Wer die meisten Mitstreiter hinter sich vereinigt, macht auf Wikipedia das Rennen.

Klingt genial - wäre es auch wenn genug Leute dabei mitmachen würden.

Leider ist das aber nicht der Fall. Schon WikiMedia als technische Platform für Wikipedia ist kein simples WYSIWYG-CMS sondern erfordert einige Einarbeitung. Das alleine schreckt schon zahllose Leute ab. Dann werden viele Themem auch eifrig bewacht von Leuten, die keine andere als ihre eigene Meinung gelten lassen und alles und jeden angreifen, der anderer Meinung nicht.

Es gibt also keinen "Zensor" bei Wikipedia, wohl aber Leute, die sich einen Vorteil davon versprechen, Wikipedia ehrenamtlich zu "betreuen".

Hagall schrieb am 18.07.17 um 18:12:29:
Ich bin mir aber sicher wenn irgendwer eine aussagekräftige Studie dazu macht diese irgendwo veröffentlicht und dies dann als Quelle angibt wird sie in Wikipedia nicht verschwiegen werden, selbst wenn die Studie allen anderen widerspricht.


Die wird es sicher nicht geben. Füpr Wikipedia ist sie auch gar nicht nötig. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und auf die Ausschlusskriterien verwiesen. Damit wird unterstellt, die Wirkungsweisen von Methadon bei Krebs seien Vermutungen und Vermutungen hätten bei Wikipedia nichts zu suchen.

Falsch: Es soll kein Hinweis darauf eingetragen werden, dass Methadon vermutlich oder möglicherweise ein probates Mittel gegen den Krebs sein könnte sondern es sollen nicht die Fakten verschwiegen werden, dass zahlreiche Patienten nach der Einnahme von Methadon eine deutliche Verbesserung des Krankheitsbildes erfahren haben und dass zahlreiche niedergelassene Ärzte sich für eine Feldstudie mit Methadon als Krebsmedikament stark machen. Das sind Fakten, keine Hypothesen. Niemand soll behaupten, Methadon sei das neue Wundermittel.

Aber davon einmal abgesehen, werden Hypothesen sehr wohl permanten auf Wipipedia verbreitet. Dieser Artikel besteht beispielsweise quasi (fast) nur aus Theorien: https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenphysik

Siehe dazu auch:
http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1393198448/3#3

Zitat:
Die, hinter Wikipedia stehende Wikimedia-Foundation will nun ihre Nutzungsbedingungen hinsichtlich bezahlter Editoren und bezahlter Einträge ändern und zwar so strikt, daß sie sogar auf mögliche rechtliche Schritte bei Zuwiederhandlung aufmerksam macht.

Quelle: http://meta.wikimedia.org/wiki/Terms_of_use/Paid_contributions_amendment/de

Zu den Hintergründen:

Das Wikipedia-Projekt kann als abschreckendes Paradebeispiel einer echten Demokratie angesehen werden, die einerseits auf die gegenseitige Selbstbeschränkung der Teilnehmer setzt, andererseits aber auch davon ausgeht, daß die, sich in einem solchen Konstrukt bildenden Mehrheiten, stets das Recht haben, darüber zu befinden, was auf der Platform veröffentlicht wird und was nicht.

Grundsätzlich darf jedermann Artikel bei Wikipedia veröffentlichen, doch andere drfen in der Folge darüber entscheiden, ob diese Artikel oder Artikelzusätze weiterhin bestehen bleiben, oder ob sie gelöscht bzw. abgeändert werden.
Dabei wird üblicherweise eine Diskussion gestartet an der sich jeder beteiligen kann und bei der letztendlich die tatsächlich oder scheinbare Mehrheit obsiegt.

Das hat jedoch bereits zu Beginn dazu geführt, daß Wikipedia von diversen Interessengruppen für sich eingenommen wurde. Diese Interessengruppen, die zahlenmäßig oft sehr stark sind, haben ob ihrer Mehrheit die Möglichkeit, quasi jedwede Dummheit oder auch Werbung über die zugriffsstarke Platform zu verbreiten. Und diese Möglichkeiten haben sie seit jeher genutzt.

Wir haben vor einigen Jahren einmal den Versuch unternommen, das Hohle-Erde-Forum bei Wikipedia zu etablieren indem wir es einem Artikel über hohle Erde hinzugefügt haben. Jeder wird mir wohl zustimmen, daß dieses Forum als Referenz besser geeignet ist als die meisten anderen Internetseiten. Dennoch kam es recht schnell zu einer Diskussion, die von einem ehemaligen Forenmitglied angeregt wurde. Dieses Forenmitglied hatte das Forum damals im Streit verlassen und ein kleines Grüppchen bei Wikipedia etabliert.

Da sich nur ganz wenige aktive Frenmitgieder an der Verteidigung des Eintrags beteiligten (es waren, glaube ich, gerade mal drei), gerieten wir schnell ins Hintertreffen und konnten eine Löschung nicht verhindern.

Nun stellt sich also heraus, daß sich viele derjenigen, die dort eifersüchtig ihre Reviere verteidigen, für ihre Einträge und für das "Sauberhalten" des Kastens im Sinne einiger Weniger schmieren lassen....von eben diesen Wenigen.
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« Zuletzt geändert: 18.07.17 um 19:16:19 von Erutan »  
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Erutan
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RESISTO

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Re: Die Methadon-Diskussion
Antwort #3 - 19.07.17 um 09:53:37
 
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