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Flüchtlinge und Schulen (Gelesen: 930 mal)
IloveUbabe
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Re: Flüchtlinge und Schulen
Antwort #15 - 19.11.17 um 14:26:25
 
Seda33 schrieb am 19.11.17 um 12:27:56:
. Es war auch kein Ersteindruck zur Einschulung, sondern ganz normaler Alltag in dieser Schule, wie ich mir von Eltern sagen ließ.

Es gibt überall engagierte Lehrer und Eltern, die da fast schon Wunder vollbringen. Wenn die "Gemeinschaft" sich verständigen kann, kann halt auch vieles gestämmt werden bzw. läuft halt Reibungsloser. Aber wohl auch da werden Riße in der Fassade sein. Überall gibt es Lehrerausfallstunden. Das zieht sich quer durchs Land und alle sind betroffen.
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Seda33
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Re: Flüchtlinge und Schulen
Antwort #16 - 21.11.17 um 16:07:43
 
Da müssten sich die Politik auch mal die Frage stellen, warum?

Es ist tatsächlich fast Unmögliches, was man den Lehrern abverlangt. Jeder weiß, wie schwer es schon ist, einen Haufen Kinder und Jugendliche der eigenen Ethnie zu kontrollieren und auf einen Nenner zu bringen. Nun bekommen Lehrer jedes Jahr eine "bunte Mischung" aus Kindern/Jugendlichen, die alle andere Voraussetzungen, Glaubensrichtungen, Kulturen, Bildungsstand, Vorlieben etc. mitbringen. Die einen dürfen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen, die anderen weigern sich, mit Mädels in einer Bank zu sitzen usw. usw. Als wäre das nicht genug, kommt ja auch noch die Inclusion hinzu. Da müssen sich die ohnehin gesundheitlich benachteiligten Kinder ebenso im Durcheinander zurechtfinden. Wem kann man da noch zumuten, für alle gerechten Unterricht zu gestalten? Und wie den Kindern, motiviert am Unterricht teilzunehmen?

Das kann Niemanden gerecht werden. Kein Wunder, dass immer mehr Lehrer psychisch am Limit gehen. Die Eltern, bzw. die Eliten, die sich das leisten können, werden ihre Kinder an Privatschulen unterrichten lassen. Somit ist es nicht zu bestreiten, dass Bildung eine Frage des Geldes ist.
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Re: Flüchtlinge und Schulen
Antwort #17 - 21.11.17 um 17:24:48
 
Seda33 schrieb am 21.11.17 um 16:07:43:
Somit ist es nicht zu bestreiten, dass Bildung eine Frage des Geldes ist.

Das war es noch nie, aber für sich genommen hat man in Deutschland mit der Einführung des Schulzwangs zwar vermeintlich etwas gutes Leisten wollen, nur ist die Finanzierung dafür inklussive Bürokratiekopf den Menschen aus Tasche genommen worden. Es ist also ein Nullsummenspiel, an dem nur der staat Verdient und dazu noch die Kontrolle über sämtliche Lehrinhalte inne hat.

Ein Schelm wer Böses dabei denkt!
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Erutan
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RESISTO

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Re: Flüchtlinge und Schulen
Antwort #18 - 21.11.17 um 19:27:54
 
Seda33 schrieb am 21.11.17 um 16:07:43:
Es ist tatsächlich fast Unmögliches, was man den Lehrern abverlangt. 


Bei allem Verständnis für die vorgebrachten und sicherlich teilweise auch richtigen Gründe, sehe ich das etwas anders. Nach meiner Erfahrung gehen Lehrern all die Probleme komplett am Arsch vorbei. Es wäre etwas anderes wenn sie sich da richtig reinhängen und versuchen würden auf jeden und alle Befindlichkeiten einzugehen. Tatsächlich tun sie das aber nach meiner Erfahrung nicht. Und Schulen per se auch nicht.

Beispiel Gewalt zwischen Schülern. Glaube nicht, dass ein Lehrer da eingreift. Glaube nicht, dass Schulen da eingreifen. Was sie dagegen tun ist, die Problematik unter den Teppich kehren.

Was Schulen dagegen sehr gerne tun, ist, eigene Probleme aus dem Weg zu schaffen. Spurt ein Schüler in rein schulischen Belangen nicht und seien es auch nur Kleinigkeiten, dann wird sofort mit Kanonen auf Spatzen geschossen, bishin zur Suspendierung (natürlich voll im Sinnen des Bildungsauftrags) oder zum Rauswurf. Schüler, die nicht so spuren wie die Schule es will, finden sich ganz schnell in "Aufbewahrungslagern" wider wo es dann tatsächlich so zugeht wie Du beschrieben hast. Aber auch da geht Lehrern alles am Arsch vorbei. Denen ist es völlig egal ob jemand seinen Abschluss schafft oder nicht.

Auf der anderen Seite haben Lehrer 1/4 des Jahres frei! Deutlich mehr als jeder andere Arbeitnehmer. Und da soll m ir keiner kommen mit "Die müssen sich für den Unterricht vorbereiten".
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Re: Flüchtlinge und Schulen
Antwort #19 - 21.11.17 um 23:15:04
 
@ Erutan Irgendwie klingt das wenig differenziert betrachtet.

Erutan schrieb am 21.11.17 um 19:27:54:
Bei allem Verständnis für die vorgebrachten und sicherlich teilweise auch richtigen Gründe, sehe ich das etwas anders.

Am Anfang sollte man schon unterstellen, dass die Leute Lehrer geworden sind, weil sie etwas gutes damit bewirken wollten. Die sind also wohl nicht unbedingt des Geldes oder des Beamtenstatus in den Beruf gegangen.

Erutan schrieb am 21.11.17 um 19:27:54:
Nach meiner Erfahrung gehen Lehrern all die Probleme komplett am Arsch vorbei. Es wäre etwas anderes wenn sie sich da richtig reinhängen und versuchen würden auf jeden und alle Befindlichkeiten einzugehen. Tatsächlich tun sie das aber nach meiner Erfahrung nicht. Und Schulen per se auch nicht.

Persönliche Erfahrungen, kann man halt schwerlich verallgemeinern. Ich gebe dir Recht, dass einigen die Sache über den Kopf gewachsen ist, und sie deswegen keinen Pfifferling geben, aber das trifft nicht auf alle zu. Sich richtig reinhängen. Kein Plan. Das ist nicht Unterricht mit 5-10 Schülern. Schulen sind verwahr Anstalten für Kinder, wo der Staat herrlich indoktrinieren kann. Ja den Schulen gehen Schüler am Arsch vorbei.
Einzelne Leher versuchen dennoch das beste draus zu machen. Ich hatte Arschkrampen und ein paar gute Lehrer. Nichts desto trotz, wenn ein Lehrer Schülern guten Unterricht bieten will, muss er viel vorbereiten, lesen. Dann wird er zugeschißen mit Verwaltungsformalitäten und den ständigen Tests, die er abhalten und kontrollieren muss. Dazu sollte er sich Weiterbilden usw.. Alles das in einem Umfeld wo die Gesellschaft durchaus keinen guten Eindruck mehr von Lehrern hat. Da kann er sich dann auch nichts für kaufen in der Ferienzeit "quasi" keine Schüler um sich zu haben, ja viel eher noch ist er heute ggf sogar arbeitslos in der Zeit. 

Erutan schrieb am 21.11.17 um 19:27:54:
Beispiel Gewalt zwischen Schülern. Glaube nicht, dass ein Lehrer da eingreift. Glaube nicht, dass Schulen da eingreifen. Was sie dagegen tun ist, die Problematik unter den Teppich kehren.

Früher wußten Lehrer das sich Jungs raufen. Die haben es toleriert. Natürlich keine Gewalt wie sie wahrscheinlich heute abgeht, aber das fehlt den Kindern auch. Ein Ventil um Luft abzulassen. Mal davon ab das mit den MigrationsHintergrund Kids die vom Elternhaus die du bist der Mascho eingeblasen bekommen haben und Frauen sind Dreck, es nicht allzu prall ist. Die Schulen greifen erst ein wenn es brennt und zwar lichterloh. Aber das ist halt die Politik die den Scheiß zu verantworten hat. Kann man nicht den Lehrern anlasten.

Erutan schrieb am 21.11.17 um 19:27:54:
Was Schulen dagegen sehr gerne tun, ist, eigene Probleme aus dem Weg zu schaffen. Spurt ein Schüler in rein schulischen Belangen nicht und seien es auch nur Kleinigkeiten, dann wird sofort mit Kanonen auf Spatzen geschossen, bishin zur Suspendierung (natürlich voll im Sinnen des Bildungsauftrags) oder zum Rauswurf. Schüler, die nicht so spuren wie die Schule es will, finden sich ganz schnell in "Aufbewahrungslagern" wider wo es dann tatsächlich so zugeht wie Du beschrieben hast. Aber auch da geht Lehrern alles am Arsch vorbei. Denen ist es völlig egal ob jemand seinen Abschluss schafft oder nicht.

Die Schule ist dazu da die Ecken und Kanten des Individuums abzuschleifen. Siehe Birkenbiehl. Es ist Potenzialvernichtung. Die Eliten brauchen nur so und so viele gute Leute. Und zu klug dürfen sie auch nicht sien sonst durchschauen sie das Spiel. Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen oder Registrieren

Erutan schrieb am 21.11.17 um 19:27:54:
Auf der anderen Seite haben Lehrer 1/4 des Jahres frei! Deutlich mehr als jeder andere Arbeitnehmer. Und da soll m ir keiner kommen mit "Die müssen sich für den Unterricht vorbereiten".

Dazu hab ich oben schon was geschrieben. Sorry das du an ner Schule warst die wohl jeglichen Anstand hat vermissen lassen. Mein Grundschulzeit war fantastisch. Und weil ich nicht so gut Deutsch konnte hab ich Nachhilfe von meiner Klassenlehrerin bekommen. Im Gymnasium nach Humboldt Vorbild wars schon ok. Mit unseren Lehrern haben wir in der 12ten sogar einen gehoben. Ich hab nen Buch über die Nutzpflanze Hanf von meinem Chemielehrer geschenkt bekommen. Das war aber alles auch noch zur und nach der Wende in Mitteldeutschland.





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Re: Flüchtlinge und Schulen
Antwort #20 - 25.11.17 um 13:49:24
 
Erutan schrieb am 21.11.17 um 19:27:54:
Beispiel Gewalt zwischen Schülern. Glaube nicht, dass ein Lehrer da eingreift. Glaube nicht, dass Schulen da eingreifen. Was sie dagegen tun ist, die Problematik unter den Teppich kehren.


Das spiegelt m. E. genau das derzeitige politische und gesellschaftliche System wieder. In vielen anderen Berufen (z. B. Polizei) ist es doch ähnlich. Die ehemals motivierten Menschen resignieren einfach. Viele motivierte Leute möchten etwas ändern und engagieren sich. Aber als Dank werden sie von Aktivisten oder Gutmenschen beschimpft und die Vorgesetzten geben ihnen aus lauter Angst vor schlechter Presse einen gewaltigen Dämpfer.

Klar, bei Lehrern (kennen wir alle aus der eigenen Schulzeit) gibt und gab es immer schon Kotzbrocken, Uninteressierte, normaler Durchschnitt, aber dann auch Engagierte. Und dann kommt es m. E. auch immer auf die Schule an. In welchem Stadtteil ist sie, welche Schüler hat sie usw.

@ IloveUbabe

Tja, ob das heute noch ein Lehrer so ungestraft machen könnte  Augenrollen, was deiner machte ... da würde sicher ein Aufschrei der Gutmenschen erfolgen  Zwinkernd


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Re: Flüchtlinge und Schulen
Antwort #21 - 25.11.17 um 19:04:49
 
Seda33 schrieb am 25.11.17 um 13:49:24:
@ IloveUbabe

Tja, ob das heute noch ein Lehrer so ungestraft machen könnte  , was deiner machte ... da würde sicher ein Aufschrei der Gutmenschen erfolgen  

Pfff. Irgendwie waren wir früher Unschuldiger im Umgang miteinander. Die Qualität des heutigen Miteinanders hat den äußeren Umständen nach echt gelitten. Und AUsdruck findet das halt auch am Ort wo die Kinder sich aufhalten.

Ich hab echt Mitleid mit der heutigen Generation von Kindern und Jugendlichen. Ich denke Mal so "gut" wie wir es in den 80er/90ern hatten, wird es vorerst lang nicht mehr werden.
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Re: Flüchtlinge und Schulen
Antwort #22 - 07.12.17 um 18:34:02
 
Neuigkeiten von Polizeischülern. Berlin: Polizisten mit Migrationshintergrund randalieren unter lautstarken "Heil Hitler"-Rufen in Spanda Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen oder Registrieren

Der Michel dem tagtäglich die Nazikeule um die Ohren gehauen wird mit dem täglichen Hitler und seinem Schäferhund Fernsehunterhaltungsprogramm muss sich doch die Augen reiben bei sowas, wird aber wohl nichts davon mitbekommen. Zuletzt lebt die Mehrheit in einer Filterblase, die das ganz weit weg von ihnen hält.

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« Zuletzt geändert: 09.12.17 um 13:08:37 von IloveUbabe »  

 
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Re: Flüchtlinge und Schulen
Antwort #23 - 09.12.17 um 12:18:54
 
Na, dann darf man ja gespannt sein, zu welchen Erkenntnissen die Untersuchungskommission kommen wird. Über eine Rüge wird's wohl nicht hinausgehen. Aber man ist ja bemüht ... Augenrollen
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