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Warum kommen die Hohle-Erde-Anhänger bei ihrer aufrichtigen Suche nach der sagenhaften “inneren Erde” nicht weiter, die auf der Innenseite der 1300 Kilometer dicken
Erdkruste existieren soll?
Ist es, weil die orthodoxe Wissenschaft Recht behält, wenn sie sagt, unser Planet (wie alle anderen terrestrischen Planeten) sei ein Ball mit solider Kruste, der bis in
den Kern hinein aus Fels und Gestein bestünde, zur Hälfte geschmolzen durch Reibung und hohe Temperaturen? Oder kommt es daher, weil niemand wirklich genau sagen kann, ob die Erde
tatsächlich solide ist oder nicht?
Oder ist es – wie viele meinen – aufgrund einer weltweiten geheimen „Vertuschung“ durch mächtige weltpolitische Gruppen und all die wissenschaftlichen Organisationen, die
sie kontrollieren?
Als ein Forscher der alternativen Wissenschaften werde ich nun versuchen, eine unvoreingenommene, aber dennoch kritische Untersuchung der vorherrschenden Konzepte
darzulegen. Mein Bemühen ist, herauszufinden, ob das gegenwärtige Wiederaufleben der altehrwürdigen Hohle-Erde-Berichte, Mythen, Legenden und Theorien einen wahren Kern besitzt.
Lesen und entscheiden Sie selbst, was die Wahrheit hinter dem Konzept einer hohlen inneren Erde ist und was eine politische und käufliche Machtgruppe auf der Oberfläche
durch ehrliches Zugeben der Existenz eines solch ausgedehnten neuen Territoriums, welches sofort jeglicher Ausbeutung und territorialer Beanspruchung durch das Entdeckerland anheimfallen
würde (sofern der Nachweis erbracht würde, daß es existiert), gewinnen oder verlieren könnte.
Gerry Forster, 18. Oktober 2000
Kubla Khan.
In Xanadu did Kubla Khan a stately pleasure-dome decree: Where Alph, the sacred river, ran through caverns measureless to man Down to a sunless sea.
So twice five miles of fertile ground with walls and towers were girded round And there were gardens bright with sinuous rills where blossomed many an incense-bearing tree;
And here were forests ancient as the hills, enfolding sunny spots of greenery.
But O, that deep romantic chasm which slanted down the green hill athwart a cedern grove!
A savage place! As holy and enchanted as e’er beneath a waning moon was haunted By woman wailing for her demon-lover!
And from this chasm, with ceaseless turmoil seething, as if this earth in thick fast pants was breathing,
A mighty fountain momently was forced; amid whose swift half-intermitted burst Huge fragments vaulted like rebounding hail, or chaffy grain beneath the thresher’s flail:
And ‘mid these dancing rocks at once and ever it flung up momently the sacred river Five miles meandering with a mazy motion through wood and dale the sacred river ran,
Then reached the caverns measureless to man and sank in tumult to a lifeless ocean And ‘mid this tumult Kubla heard from afar ancestral voices prophesying war!
The shadow of the dome of pleasure floated midway on the waves; Where was heard the mingled measure from the fountains and the caves.
It was a miracle of rare device, a sunny pleasure-dome with caves of ice! A damsel with a dulcimer in a vision once I saw: It was an Abyssinian maid, and on her dulcimer she played,
Singing of Mount Abora. Could I revive within me, her symphony and song, To such a deep delight ‘twould win me, that with music loud and long,
I would build that dome in air, that sunny dome! Those caves of ice! And all who heard should see them there, and all should cry Beware! Beware!
His flashing teeth his floating hair! Weave a circle round him thrice, and close your eyes with holy dread, for he on honey-dew hath fed And drunk the milk of Paradise!
Samuel Taylor Coleridge (1772-1834)
(Fußnote: Wer das obige Gedicht genau und aufmerksam durchliest, wird einige erstaunliche Parallelen zum Konzept
einer idyllischen Welt im Herzen der Erde finden, wo ewige Ruhe und paradiesisches Glück zu finden seien. Der Autor führt jedoch auch die Gefahren und grausam-dämonischen Einflüsse an,
denen man sehr wohl begegnen könnte, sollte man beschließen, Kubla Khans traumähnlicher unterirdischer Suche nach Frieden und Seelenruhe zu folgen. GF)
Ist unsere Erde hohl?
Eine hypothetische Abhandlung von Gerry Forster
Da bereits vieles über dieses angeblich „abwegige“ Thema geschrieben und sehr viel darüber diskutiert wurde, halte ich es für lohnenswert, das Konzept einer hohlen Erde
noch etwas eingehender zu betrachten, und sei es nur, um die Neugier jeden Lesers zu befriedigen, der diese Vorstellung interessant finden mag. Daß es ein interessantes Konzept ist
, kann nicht verleugnet werden, obgleich es sehr wohl sein kann, daß gelehrtere wissenschaftliche Denker und Professoren darüber höhnen und spotten mögen. Da jedoch die gleichen
Personen auch das Konzept von Gott und Jesus Christus lächerlich machen, sorge ich mich nicht sehr darum, sie zu weiteren höhnischen Worten hinzureißen. Offensichtlich haben die äußerst
tiefsinnigen Worte Shakespeares, gesprochen von seinem dänischen Prinzen Hamlet: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio, als Eure Schulweisheit sich träumen läßt“,
keine Bedeutung für die „allwissenden Weisen“, wofür sich solche Gelehrte anscheinend halten.
Hyperboräa und Ultima Thule Bevor wir uns die eigentliche Hohle-Erde-Theorie ansehen, sollten wir uns, glaube ich, zuerst den uralten
Nordpol-Mythos vornehmen, der zu der hier vorliegenden Theorie führte. Wir werden mit einigen der legendären Länder beginnen müssen, von denen die Volksgeschichte der skandinavischen
und germanischen
Völker erzählt, obwohl diese Legenden einige ihrer Ursprünge von den alten Griechen und den Ariern aus Zentralasien bezogen. Zwei große mystische und magische Länder springen hier ins Auge,
Hyperboräa und Ultima Thule, welche großen Raum in der nordischen Mythologie zugedacht bekommen haben. Alle Aufzeichnungen sprechen von ihrer
tatsächlichen Existenz,
nämlich in der Arktisregion der Welt in grauer Vergangenheit. Bevor wir uns jedoch auf die Suche nach konkreten Beweisen machen, untersuchen wir die Legenden über diese Orte – die sehr wohl
identisch gewesen sein könnten.
Hyperboräa Die erste Erwähnung der Hyperboräer finden wir in den Mythen des alten Griechenlands, vor Homers Zeit. Herodot jedoch nennt sie als
Teil des legendären thebanischen Epos in Verbindung mit dem Apollo-Kult, dem Sonnengott. Ihre Heimat sei ein paradiesisches Land „jenseits des Nordwinds“ gewesen, was eine Region beschreibt, die heute in der Arktis oder gewiß im Nordatlantik liegen könnte! Laut der gleichen Quelle lebten die Hyperboräer angeblich
eintausend Jahre, aber sie folgten der Tradition, daß jeder, der des langen Lebens überdrüssig war, ihm in einer Selbstmord-Zeremonie ein Ende setzen konnte: Der Betreffende wurde
mit Blumengirlanden bedeckt und durfte von einer hohen Zinne ins Meer springen.
Andere Legenden scheinen zu besagen, Hyperboräa sei „das glückliche Land im Westen, hin zur sinkenden Sonne“, der in grauer Vorzeit berühmte
Garten der Hesperiden, wo die Bäume goldene Früchte trugen, die Elysäischen Felder oder sogar die Glücklichen Inseln. Im allgemeinen heißt es, es sei ein wahres Paradies
auf Erden gewesen, vielleicht eine Insel irgendwo zwischen den Azoren und Island, die – wie Atlantis – nach einer großen Katastrophe in den Wellen versank. Einige
Gelehrte ziehen eine direkte Verbindung zwischen den beiden und behaupten, Hyperboräa war in Wirklichkeit der verlorene Kontinent Atlantis.
Meine Ansicht, zu der ich nach der Lektüre der Mythologie um Hyperboräa und Thule gekommen bin, lautet: Es ist möglich, daß sie der
gleiche Ort gewesen sein könnten. Es hängt einfach davon ab, wie weit die ursprünglichen Legenden zurückreichen. Kann man sie bis in die Zeit des Anbeginns der ägyptischen
Nation zurückverfolgen (da sie Teil des thebanischen Epos sind), so wäre es möglich, daß sie zeitlich bis vor dem letzten Polsprung zurückgehen. In diesem Fall wäre das
Land, das sich nun in der Arktis befindet, warm bis gemäßigt gewesen, reich bedeckt mit Grasland und Wäldern und all den pflanzlichen und tierischen Gaben der Natur.
Es ist sogar möglich, daß wir nicht weiter zu blicken brauchen als zu den Britischen Inseln, da diese sehr wohl im „fernen Nordosten“ Ägyptens
wie Griechenlands lagen. (Wir dürfen nicht den Fehler machen, unser geographisches Denken von einem nordeuropäischen Konzept von „Nordwest“ vernebeln zu lassen) Zu diesem fernen Zeitpunkt
jedoch waren England und Irland der nordwestlichste Teil der europäischen Landmasse, da der Ärmelkanal und die Nordsee damals beide trockenes Land waren. In den Legenden
scheint es einen klaren Hinweis darauf zu geben, daß Hyperboräa und Ultima Thule immer Inseln waren, also würde dies England und Irland eventuell ausschließen, da sie damals Teil
des europäischen Festlands waren.
Meine erste Schlußfolgerung ist also, daß beide eigentlich der gleiche Ort waren, wobei Grönland Ultima Thule darstellt und Island Thule
. Die Mythologie scheint Ultima Thule und Thule in zwei getrennte Inseln aufzuteilen, und da „Ultima“ Thule den entferntesten Ort bezeichnet, muß Thule
näher an Europa gelegen haben. Der augenscheinliche Kandidat für Thule muß also Island sein. Laut Pytheas, einem bekannten griechischen Navigator im 4. Jahrhundert
vor Christus, lag Thule eine Sechstagesreise nördlich von England entfernt. Zwar sagt er nicht, ob diese Reise per Schiff oder per Ochsenkarren vonstatten ging, aber diese Aussage scheint
Thule ins moderne Island zu verlegen. Der gesunde Menschenverstand sagt nun, Grönland müsse Ultima Thule gewesen sein. Was wäre aber, wenn beide einst
als eine zum größten Teil überflutete Landmasse vereint waren – als Kontinent Hyperboräa?
Die arktische Heimat: Hyperboräa Um mehr über den Mythos um Hyperboräa herauszufinden, müssen wir einen kurzen Blick auf die Werke zahlreicher
älterer Autoritäten auf dem Gebiet esoterischer Mysterien werfen. Jean-Sylvain Bailly (1736-1793), ein Astronom und Mystiker, kommentiert: „Es ist sehr bemerkenswert, daß die
Erleuchtung aus dem Norden gekommen zu sein scheint, entgegen dem gängigen Urteil, die Erde sei vom Süden her erleuchtet worden, so wie sie auch vom Süden her bevölkert wurde...“ Weiter führt er aus, daß laut allen Legenden und aller überlieferten Weisheit „der reinste Strom der Zivilisation von Nordasien nach Indien kam, als die Menschheit sich nach der Noah-Sintflut neu einzurichten begann. Bis zum heutigen Tag führt Indien den Beweis, das älteste astronomische System auf Erden zu besitzen.“ Weiterhin sagt er, in den meisten alten Mythologien des Planeten scheine es ein Rassengedächtnis eines
Ursprungs im hohen Norden zu geben – und eine schrittweise Wanderung nach Süden. Ein anderer großer wissenschaftlicher Geist der gleichen Ära, der
Comte (Graf) de Buffon, verlegte die ersten Zivilisationen nach Nord- und Zentralasien, östlich des Kaspischen Meeres, doch generell schien er mit Bailly darin
übereinzustimmen, daß die Menschheit ihren Ursprung im Norden habe statt im Mittleren Osten oder im Süden. Rev. Dr. W.F. Warren,
Präsident der Boston University und Mitglied verschiedener gelehrter Gesellschaften, belebte die Theorie des polaren Ursprungs der Menschheit in seinem Buch Paradise Found wieder,
das er 1885 veröffentlichte. Darin schreibt er: „Die Wiege der menschlichen Rasse lag am Nordpol, in einem Land, das zur Zeit der Sintflut überschwemmt wurde.“ Seine Theorie war sehr gut vergleichbar mit allen relevanten Wissenschaften und der vergleichenden Mythologie – besonders der deutschen.
Warren war Christ und erklärter Anti-Darwinist, und er verwarf völlig das Konzept, der Mensch habe sich aus dem Affen entwickelt und eine Periode primitiver Barbarei durchlaufen.
Er war überzeugt, die frühesten Menschen seien die edelsten und langlebigsten gewesen, „und erst nach der Sintflut begann die Menschheit ihre heutigen kraftlosen Charakterzüge
anzunehmen.“ In seinem Werk offenbart er erstaunliche Einblicke in das, was die Sintflut durch Gottes Hand ausgelöst haben mag. Er sagt, nachdem die Überlebenden der polaren Überflutung ihr Lager in ihrem nordasiatischen Exil aufgeschlagen haben, „fanden sie den Himmel anders als vorher: Der Polarstern war nicht mehr über ihren Köpfen.“ – „Sie
erkannten, warum dies so war. (...) Doch ihre groben Abkömmlinge, die nichts von den Schätzen vorsintflutlicher Wissenschaft erahnten und ein barbarisches Nomadenleben führten, konnten
mit Leichtigkeit die Erklärung hierfür vergessen haben.” Und die Erklärung war: „Statt dem menschlichen Horizont hatte sich die Erde selbst verändert.“ Hier finden wir nun endlich die erste versteckte Erwähnung eines
Polsprungs!
Unterstützung aus Indien Bal Gangadhar Tilak (1856-1920), ein bekannter Pionier der indischen Unabhängigkeitsbewegung Anfang des 20.
Jahrhunderts, war ebenso ein Gelehrter auf dem Gebiet der Astronomie und des vedischen Altertums. Zeitlich legte er die älteste indisch-vedische Zivilisation um das Jahr 4.500 v. Chr.
herum fest. Tilak wurde von den Briten für seine antibritischen Schriften einige Jahre lang ins Gefängnis gesteckt, und diese Zeit nutzte er gut, um die Veden in bezug auf bekannte
astronomische und geologische Ereignisse zu studieren. Seine Funde veröffentlichte er 1903 in dem Buch Die arktische Heimat der Veden. Darin schreibt er, seinen Lesungen der
Veden zufolge sei die ursprüngliche arktische Heimat der Menschheit um 10.000 bis 8.000 v. Chr. von der letzten Eiszeit zerstört worden, und von
8.000 bis 3.000 v. Chr. wäre die Zeit der Wanderungen gewesen, bevor die vedischen Völker sich schließlich zwischen 5.000 und 3.000 v. Chr. in Indien niedergelassen hätten. Zu
dieser Zeit, fügt er hinzu, hatten sie bereits ihre arktischen Ursprünge zu vergessen begonnen, und mit ihren Traditionen ging es bergab.
Wie wir in früheren Erzählungen gesehen haben, paßt seine zeitliche Einordnung dieses Kataklysmus sehr gut auf das, was wir über die Vernichtung von Atlantis und Mu
wissen, also können wir sie auf die gleiche Ursache zurückführen – ein plötzlicher Polsprung, der zu riesenhaften Wellen und plötzlicher tektonischer Umgestaltung führte,
gefolgt von einer rasend schnellen Verlagerung der polaren Eiskappen: die sogenannte Eiszeit. Wir haben also die Zerstörung von Mu grob geschätzt vor 12.000 Jahren, die von
Atlantis vor etwa 10.000 Jahren, und laut den besten Schätzungen die Vernichtung Hyperboräas ungefähr zur selben Zeit vor 10.000 Jahren. Könnte dies dann auch die Zeit der
biblischen Sintflut sein? Soweit ich dies den Schriften verschiedener Autoritäten entnehmen kann, könnte dies der Fall sein. Es ist nun Sache meiner Leser zu entscheiden, ob dies
rein zufällig geschah oder ob Gott eine böse und ungehorsame Welt reinigen wollte, wozu Er eine rein natürliche Katastrophe verwandte – dies schiene die logische Konsequenz zu sein,
sofern der Eine der Höchste Intellekt ist, der das gesamte Universum gemäß rein logischer Strickmuster schuf!
Land der Mitternachtssonne Altindische Texte scheinen höchst deutlich darauf hinzuweisen, daß die Arktis das „Reich der alten Götter“ war, denn
sie sagen ganz spezifisch, dort erhebt sich und versinkt die Sonne nur einmal pro Jahr – was zeigt, daß die Autoren klares Wissen über die astronomische und jahreszeitliche
Situation am Nordpol besaßen. Natürlich hatten sie recht, denn die Sonne erscheint dort nur sechs Monate im Jahr über dem Horizont und bleibt die restlichen sechs Monate
darunter! Die Frage hier lautet, wie konnten die alten Inder dies wissen?
Die offensichtliche Antwort lautet, daß es in den vedischen Hymnen aufgezeichnet steht, die von der Dämmerung über viele Tage und die dreißig sich wie ein Rad drehenden Dämmerungsschwestern sprechen.
Auf den Pol übertragen machen diese Begriffe Sinn, denn die Sonne braucht genau einen Monat, um wirklich nach der viermonatigen Nacht über dem Horizont zu erscheinen. Ich
spreche hier von vier Monaten statt sechs, da die Sonne einen weiteren Monat braucht, um zu versinken. Wir haben also ein polares Zwielicht von einem Monat Länge, gefolgt
von einer Nacht von vier Monaten, einer Dämmerung von einem Monat und einem Tag von vier Monaten. Die Veden behalten mit jeder Einzelheit recht, obwohl sie vor Tausenden von Jahren
geschrieben wurden. Ganz offensichtlich wußten die Ahnen des indischen Volkes, die Arier, aus unmittelbarer Erfahrung um diese Dinge!
Das älteste vedische Jahr war nur zweifach unterteilt, nämlich in devas und pitras; Namen, die verknüpft sind mit dem Göttertag und der
Götternacht. Sonderbarerweise erinnert dies stark an ein anderes dramatisches Detail aus der germanisch-arischen Mythologie, Götterdämmerung, eine seltsam treffende
Verbindung mit dem vedisch-arischen Poljahr!
Erscheinen des großen Frostes Im Buch Aryan Ecliptic Cycle (1965) des zoroastrianischen Gelehrten H. S. Spencer lesen wir, der
„arische Ekliptik-Zyklus“ währte von etwa 25.500 v. Chr. bis 300 v. Chr. – von ihrem Leben in der polaren Heimat während des Zeitalters zwischen den Eiszeiten (oder zwischen den
Polsprüngen, je nach Überzeugung) bis zu ihrer erzwungenen Abwanderung aufgrund von a) riesenhaften Reptilien (Dinosauriern) und b) dem Hereinbrechen von großer Kälte und viel
Schnee. (Es ist auch wichtig, daran zu denken, daß das gleiche auch den Südpol betrifft) Die große Kälte geschah etwa zu 10.000 v. Chr. und war nur einer von mehreren natürlichen
Kataklysmen jener Zeit, welche Atlantis, Lemurien (Mu) und das Gobi-Meer (heute die Wüste Gobi) vernichteten. Von den Polen aus mußten sich die Arier ihren Weg gegen die
Naturkräfte erkämpfen, und auch die einheimischen Stämme Asiens sowie eine Zeit der Versklavung durch die Turanianer (Türken) machten ihnen zu schaffen.
Religiöse Einflüsse der Arier Gegen 8.500 v. Chr. herrschten sie in ihrem eigenen Reich in Baktrien, wo sie ihren Gott Mazda
verehrten, der seit mindestens 19.000 v. Chr. offenbar die Hauptgottheit ihres Pantheons war. Zoroaster (besser bekannt als Zarathustra) brachte den Mazda-Monotheismus um
7.100 v. Chr. auf. Die persischen Arier blieben ihrem Glauben treu, doch der indische Zweig schloß sich dem lokalen Polytheismus an und wechselte zum Hinduismus, als sich der Glaube
verbreitete, Zarathustra sei um 4.000 v. Chr. als Krishna erschienen.
Es ist auch interessant zu bemerken, daß (laut Spencer) die europäischen Arier Zarathustra in Jesus Christus wiedererkannten! Der religiöse Einfluß dieser Arier hatte große
Auswirkung auf die umgebenden Religionen. Die Vorrangstellung eines männlichen Gottes-Konzeptes löste ein weibliches ab, welches bis anhin Ägypten, Babylon, Sumer und die
Semiten beherrscht hatte, die vorher in der Hauptsache weibliche Götter angebetet hatten.
Atlantis und Thule Wie wir aus Platos „Vorträge“ erfahren, soll sich Atlantis inmitten des Atlantiks erhoben haben, gegenüber den Säulen
des Herkules – der Straße von Gibraltar. Und so wurde es jahrhundertelang geglaubt, bis im 18. Jahrhundert Olaf Rudbeck kam und widersprach: das verschollene Reich sei seine Heimat
Schweden gewesen. Dies belebte einen neuen Gedankentrend unter den Wissenschaftlern, und Bailly, von dem wir schon früher gelesen haben, gelangte zu der Überzeugung, Atlantis habe
viel nördlicher gelegen als bislang angenommen. Als mögliche Orte führte er Spitzbergen, Grönland und Novaja Zemlya an. Er erklärte, die Rotationsbewegung des Planeten in
Polnähe sei viel weniger und die Atmosphäre demzufolge viel weniger angeregt, was es in Wirklichkeit zu einem Ort des ewigen Frühlings machen würde. Mittels dieser Vorstellung
setzte er seine Atlanter mit den Hyperboräern gleich, die in ihrem goldenen „Garten der Hesperiden“ nahe dem Nordpol lebten.
Ein Ort immerwährenden Frühlings nahe dem Pol? Trotz des ursprünglichen Berichtes des Griechen Pytheas
ungefähr zu 300 v. Chr., er habe ein Eismeer nur einen Tag nördlich von Thule (womit er offenbar Island meinte) erreicht, glaubte man ihm nicht, und der Mythos eines
warmen Polarmeeres um den Pol herum mit sehr mildem und gemäßigtem Klima und Land blieb bestehen. Selbst Kolumbus glaubte dies, und er segelte 500 Kilometer nördlich jenseits von
Island, bevor er Eisgewässer erreichte. Die meisten seiner Kritiker bezweifelten dieses Kunststück, da sie der festen Überzeugung waren, der Nordatlantik sei recht unpassierbar. (Es war
jedoch diese Tat Kolumbus, die spätere Entdecker die arktischen Gewässer nach der legendären Nordwestpassage zum Pazifik absuchen ließ!) Aber ich schweife ab.
Atlantische Nazis? Es war der römische Geschichtsschreiber Tacitus, der als erster das germanische Volk glauben ließ, sie
seien die Nachkommen dieser atlantisch-hyperboräischen Arier vom Nordpol. Er hatte erwähnt, daß er kaum glauben könne, ein Volk würde sich ein solch strenges Klima wie
dasjenige Germaniens als Lebensraum erwählen, ganz zu schweigen davon, noch weiter nördlich zu leben. Später jedoch stimmte er jenen zu, die glaubten, die Germanen seien eine
reine Rasse, die sich niemals mit einer anderen vermischt hätten. Dies wurde durch ihre deutliche familiäre Ähnlichkeit zur Schau getragen, sowohl körperlich als auch dem Charakter
nach, obgleich sie zahlreich waren.
Sie alle hatten harte blaue Augen, rötlichblondes Haar und waren von großer körperlicher Erscheinung – das Bild des großen blonden Nordariers, entworfen von Tacitus, das später das Rassenideal der
Hitler-Nazis werden sollte, obwohl Hitler selbst und viele seiner Nazi-Kollegen klein und dunkelhaarig waren und in ihrem allgemeinen Erscheinungsbild typisch
südeuropäisch wirkten.
Dies führte zum Konzept eines Nazi-Thule, deren drei Paten von List, von Liebenfeld und von Sebottendorff waren. Alle drei erhebten
Anspruch auf Größe und Bedeutung und hatten ihre einfachen Familiennamen mit dem nobel anmutenden „von“ versehen. Dies allein war ein klassisches Anzeichen einer Herrenrasse
-Selbsttäuschung, da sie alle fest daran glaubten, sie selbst gehörten dieser auserwählten aristokratischen Arierrasse an. Ich könnte viel über diese Nazi-Arier-Verbindung
und ihre Thule-Gesellschaft erzählen, aber das hat relativ wenig mit dem wirklichen Ursprung der menschlichen Rasse als Ganzes oder mit dem Eingang zur hohlen Erde zu tun –
obwohl es von großer Bedeutung auf dem Gebiet rassischer Unterscheidung und Diskriminierung ist, was von ihrem späteren Antisemitismus unter Beweis gestellt wurde. Der Versuch der Nazis,
die Weltherrschaft zu erlangen, ist nun in den Bereich der politischen Geschichte der Welt versetzt worden, und das ist nicht das Thema der vorliegenden Arbeit. Wer mehr über den
Nazi-Thule-Mythos erfahren möchte, sollte Joscelyn Godwins faszinierendes Buch „Arktos – The Polar Myth“ lesen.
In diesem Buch deckt Godwin jedoch viele interessante Dinge über die Boräische Rasse auf, ob sie nun Atlanter waren oder was auch immer. Er sagt,
zwei große und deutlich unterscheidbare Ströme ergaben sich während der Wanderungen dieses Volkes: ein Strom von Nord nach Süd, ein anderer später von West nach Ost. Die Hyperboräer
nahmen den gleichen Geist, die gleiche Blutlinie und das gleiche Kommunikationssystem nach Nordamerika mit und dann nach Nord-Eurasien. Zehntausende Jahre später scheint eine zweite Welle von
Hyperboräern sich „bis Mittelamerika nach Süden gedrängt und sich vorrangig in einem verschwundenen Land in der Atlantik-Region angesiedelt zu haben. Dort gründeten sie nach Art des Vorbildes am Pol ein
Zentrum.“ „In dieser Hinsicht“, führt er weiter und zitiert Evola, „sollten wir richtigerweise von einer ‚nordatlantischen’ Rasse und Zivilisation sprechen.“
Abstieg und Fall „Nach Evola“, sagt Godwin, „wurde der spätere atlantische
Strom von tellurischen (erdischen) und dämonischen Elementen der noch älteren Lemurier (Muvianer) verschmutzt, deren entfernte Abkömmlinge in den dunklen Rassen weiterleben. Dieser Vermischung entstammen die Kulte der Mutter wie der Erde, die für immer in Gegnerschaft mit dem ursprünglichen Sonnenkult bleiben sollten, welcher den reineren nordischen Strom aufrechterhielt.” Wir haben schon erfahren, daß sich die Atlanter sehr viel mehr mit Aggression und Zauberei umgaben als die Nationen, die sie zu beherrschen versuchten, also verdienen sie es nicht wirklich, mit den noch immer reinen nordischen Ariern verglichen zu werden. Wie die Geschichte jedoch zeigt, erliegen selbst die reinsten und rassisch sauberen Nationen letztlich ihrem eigenen Ruhm und fallen in moralischen Niedergang. Die Ägypter ereilte dieses Schicksal, die Griechen und Römer ebenso.
Was wurde aus Hyperboräa? Man könnte sich vorstellen, daß Hyperboräa seinen Platz in der Mythologie der Welt einbüßte, sobald die Region zu
einem gefrorenen Ödland wurde, überdeckt von Eis und Schnee. Vielleicht könnte es als vielbesungene Heimat im Rassengedächtnis der Arier und vielleicht der Atlanter überdauert haben. Das
scheint jedoch bei weitem nicht der Fall zu sein. Wie schon vorher bemerkt, liebte die erste Hyperboräer-Gruppe, die nach Atlantis zog, Zauberei und Eroberung
sehr viel mehr als die Gruppe, die nach Asien ging und viel von ihrem reinen Charakter bewahrte. Könnte dies eine Teilung der Hyperboräer in zwei moralische
Lager bezeichnen, nämlich in jene, die den linken Pfad wählten, und jene mit dem rechten? Vielleicht trägt dies Rechnung für das erste Kontingent (die Atlanter), die Thule
viel früher verließen als jene, die zu den Ariern wurden.
Wenn nun offensichtlich einige tausend Jahre zwischen den beiden Gruppen lagen, die den Pol verließen, so scheint dies anzudeuten, daß die erste
Gruppe (die Atlanter) vielleicht vom Rest der Bewohner aus ihrer Heimat ausgestoßen wurde. Die zweite Gruppe, die Arier, verließ ihre Heimat eindeutig nur aufgrund des
Eis-Kataklysmus, und anfangs suchten sie nach nichts anderem als einem friedlichen Lebensraum für sich. Dies scheint anzudeuten, daß sie gegenüber ihren atlantischen Cousins von recht
anders gelagerter und friedliebenderer Natur waren. In dieser Vertreibung der ersten Gruppe aus dem „Garten der Hesperiden“ können wir eventuell sogar eine Art Parallele zur Vertreibung Adams und Evas aus dem „Garten Eden“ sehen.
Shambhala, Agartha und das „Loch am Pol“ Daß es im borealen Gebiet noch weitere Geheimnisse gab, darauf weist der Mythos von Shambhala
hin, der von den frühtibetischen Lamas stammen soll. Man hält es für ein uraltes Reich irgendwo in Asien – vielleicht in der Wüste Gobi, die damals noch das Gobi-Meer
war. Es hieß, Shambhala sei ein Inselreich namens „Heilige Insel“, welches in vielerlei Hinsicht Thule oder Hyperboräa erstaunlich ähnlich war.
Das Geheimnis wird noch größer, wenn wir erfahren, daß Shambhalas Bewohner die letzten Überlebenden der „Weißen Insel“ seien, die vor vielen Zeitaltern verschwand. Laut
Madame Blavatsky stammen die Bewohner von den Lemuriern ab, doch da sie ihre Information angeblich aus theosophisch-spirituellen Quellen bezog, mag die Schlußfolgerung
weiser sein, daß sie wahrscheinlich von Hyperboräa-Thule stammen.
Shambhala
Nach einigen der verfügbaren Berichte scheint Shambhala ein Zentrum für spirituelle Erleuchtung gewesen zu sein, was stark an James Hiltons „Shangri-La“ erinnert, doch andere
sagen, es sei ein Zentrum okkulter Kräfte und arkaner Lehren gewesen. Sein Führer soll entweder ein teuflischer, tyrannischer Zauberer-König gewesen sein oder ein gottähnlicher
„Weltenherr“. Wir scheinen nun vor der Wahl zu stehen, welcher Geschichte wir lieber folgen wollen, und augenscheinlich auch welchem Pfad: dem teuflischen linken
oder dem guten rechten. Offensichtlich gab es zwei Lager (wie in Hyperboräa), von denen das eine der Goldenen Sonne folgte und das andere der
Schwarzen Sonne. (Die Schwarze Sonne war übrigens ein prominentes Emblem des Nazi-Mythos, ebenso wie die Swastika) Laut Jean-Claude Frére, Autor von „Nazisme et Sociétiés
Secretès“, gründete das Volk aus Hyperboräa, nachdem es vor über 6000 Jahren in die Gobi-Wüste zog, ein neues Zentrum namens Agartha. Es wurde zu einem großen Zentrum der
Gelehrsamkeit, und die Menschen strömten aus allen Ecken der Welt herbei, um Agarthas Kultur und Zivilisation zu genießen.
Eine große Katastrophe trat jedoch unerwartet ein, und die Erdoberfläche wurde verwüstet, doch das Reich Agartha überlebte irgendwie unter der Erde. Die
Legende führt weiter an, daß die Arier es den Hyperboräern nun gleichtaten und sich in zwei Lager aufteilten: Eine Gruppe zog nordwestlich weiter in der Hoffnung, zu ihrem
verlorenen Hyperboräa zurückzugelangen, die andere ging nach Süden, wo sie ein neues Geheimzentrum unter dem Himalaya gründeten.
Jean-Claude Frére schließt: Die Söhne der Äußeren Intelligenzen teilten sich in zwei Gruppen. Eine folgte dem „rechten Pfad“ unter dem „Rad der
goldenen Sonne“, die andere dem „linken Pfad“ unter dem „Rad der schwarzen Sonne“. Die erste Gruppe bewahrte das Zentrum Agartha, jenen unbestimmten Ort der Kontemplation, des Guten und
der Vril-Kraft. Die zweite Gruppe schuf angeblich einen neuen Ort der Einweihung in Shambhala, der Stadt der Gewalt, der die Elemente und Menschenmassen anvertraut waren und die die
Ankunft eines “Leichenhauses der Zeit” herbeiführen will.” Ein Vorzeichen des jüdischen Holocaust im Zweiten Weltkrieg?
Die arische Swastika Als Gegenstand beiläufigen Interesses in dieser Verbindung der rechten und linken Pfade ist es faszinierend zu bemerken,
daß die Swastika, ein wahres arisches Symbol und Darstellung eines „quadratischen Rades“, eine Dualität
in ihrem Symbolismus trägt. Die rechtslaufende Swastika steht für das „Rad der goldenen Sonne“ und den rechten Pfad des Guten, wohingegen das Gegenteil
für die linkslaufende Swastika gilt. Hitler wählte die rechtslaufende Swastika als Emblem seiner Nazi-Partei, da sie das arische Symbol für Macht und Glück war. Die
linkslaufende und weitaus passendere lehnte er ab, da er fürchtete, sie könne ihm Böses und Unglück bringen. Daß er mit beidem falsch lag, ist Geschichte.
Asgard – Agartha „Asgard“ ist das Heim der Götter
in der nordischen Mythologie, ähnlich wie der Olymp bei den Griechen, und seltsamerweise berichtet uns ein französischer Student der indischen Mythologie namens Louis Jacolliot in
einem seiner Bücher unter dem Thema „Le Fils de Dieu“ („Die Söhne Gottes“), wie lokale Brahmanenpriester in Villenoor ihm die Geschichte eines Ortes namens „Asgartha“
erzählten. Dieser Ort war als die „Sonnenstadt“ bekannt und war der uralte Sitz von Brahmatma. Er schien auf 13.000 v. Chr. zurückzugehen, und Jacolliot behauptete, er sei lange
vor dem Auftauchen der Arier dagewesen. Er zog die Arier stark in Zweifel, indem er sagte, sie seien nur eine Abspaltung der Brahmanen gewesen. 10.000 v. Chr. rebellierten diese „arischen
Brahmanen“ gegen ihre Priesterherren und übernahmen Asgartha, wobei sie eine Allianz mit den anderen Priestern eingingen, die unter ihrer Führung zu einer Kriegerkaste wurden.
Später, gegen 5.000 v. Chr., fielen die nordischen Brüder Ioda und Skanda über den Himalaya in Hindustan ein und zerstörten Asgartha, bevor sie schließlich von den
brahminischen Krieger-Priestern vertrieben wurden. Die beiden zogen nordwärts weiter und gingen zurück in ihre Heimat, das Land der Nordmänner. Hier machte man sie als „Odin“
und „Skandinavien“ unsterblich. Die Nordmänner gedachten dieser Geschichte so gut, daß sie beim Aufbruch zur Plünderung Roms riefen: „Wir ziehen los, um Asgard
einzusacken, die Sonnenstadt!“ So entstand die Legende von Agartha. Immer wieder tauchte sie in Legenden auf, die immer mit den Ariern, dem Brahmatma
und verschiedenen geheimnisvollen Mahatmas im Zusammenhang standen – einschließlich derer, die mit Madame Blavatsky und ihren Theosophen sprachen.
Schließlich offenbarte ein anderer französischer Geheimnisforscher, Saint-Yves d’Alveydre, in seinem 1886 erschienenen Buch „Mission of India“, Agartha sei ein verborgenes Land unter der Erdoberfläche, regiert
von einem schwarzen Obersten Hohepriester namens Brahmatma. Weiter sagt er, das Reich wurde gegen 3.200 v. Chr., zu Beginn des Kali-yuga
(bzw. Eisernes Zeitalter) in den Untergrund verlagert, und Agartha habe Technologien gekannt, die unserer modernen Zeit um Jahrtausende voraus waren: künstliches Licht, mechanischer Transport und selbst Luftfahrt. In regelmäßigen Abständen entsendet Agartha Botschafter in die
Oberwelt, über die sie gut informiert bleibt. Agartha verfügt auch über große Bibliotheken, die das gesamte Wissen der Zeitalter verwahren, eingraviert in Stein. Viele große
Geheimnisse zu esoterischen und spirituellen Themen liegen dort, einschließlich erstaunlicher Fähigkeiten, die von den Bewohnern der Oberfläche schon lange vergessen wurden.
Fiktion, Fantasie oder Tatsache? Sein Buch, das sich wie reine Science-Fantasy liest, erinnert stark an Bulwer-Lyttons Buch „Die kommende Rasse“, welches ebenfalls von einer unterirdischen Welt von High-Tech-Wesen spricht, die von der geheimnisvollen
Vril-Kraft besessen sind. Die Nazis hatten im Zweiten Weltkrieg sehr eifrig nach dieser Vril-Kraft gesucht. Eines Tages, so steht es in Bulwer-Lyttons Buch, werden diese Wesen aus
ihrem unterirdischen Reich kommen, um die Oberfläche zu übernehmen. Saint-Yves besteht darauf, daß ein solcher Tag wirklich kommen wird, und wir werden gegen diese
Überwesen, die die wahren Weltherrscher werden sollen, völlig machtlos sein. Und er ist nicht der einzige, der darauf besteht. Viele andere Autoren, Mystiker und Forscher haben mit
unterschiedlichem Erfolg versucht, dieses Geheimnis aufzuklären. Die meisten scheinen jedoch darin übereinzustimmen, Agartha und Shambhala seien eng miteinander verknüpft,
entweder indem sie ein und derselbe Ort sind oder zwei völlig gegensätzliche Reiche, eines von Licht und Gutem, das andere von Dunkelheit und Bösem.
Das Loch an den Polen Vor vergleichsweise kurzer Zeit jedoch haben angebliche NASA-Aufnahmen des sogenannten „Loches an den
Polen“ wieder öffentlich Aufmerksamkeit erregt. Diese Fotografien scheinen einem jahrhundertealten Verdacht positiven Nachweis zu erbringen: Immer
habe es ein Loch in jedem Pol gegeben, das den Zugang zu einer Innenerde erlaubt, die mit Edgar Rice-Burroughs berühmten „Pellucidar“ verwandt zu sein scheint, jedoch eine
weit fortgeschrittene Bevölkerung und Technologie beherbergt anstelle der wilden, prähistorischen Umgebung, den Wilden und Tieren, mit denen Burroughs seine Unterwelt ausgestattet hatte.
Während vieler Jahrhunderte haben Gelehrte über diese Polarlöcher geschrieben, und es würde einige Seiten kosten, ihre Theorien und Vorstellungen zu beschreiben. Ich werde die vielen Legenden über diese
„Eingänge in die Unterwelt“ also nicht eingehender aufführen als im folgenden. Einige schrieben von riesigen Strudeln, die unbedachte Seeleute mit nach unten reißen konnten, andere
von den Toren der Hölle selbst. Wieder andere gingen so weit, uns von fantastischen Reisen zu erzählen, wo Seeleute in einen Pol eingefahren sind und sicher am anderen Ende wieder
herauskamen. Im Innern der Erde sahen sie eine völlig neue Welt, erhellt von einer Zentralsonne! Science-Fiction ist nichts Neues! Kommen wir jedoch
zum Thema zurück und sehen uns einige der moderneren Ansichten zu diesem faszinierenden Konzept an.
1926 hatte ein junger Student namens Amadeo Giannini
in Neu-England ein „erscheinungshaftes Erlebnis“, während dessen er von einem Engel auf eine Reise mitgenommen wurde. Er kam in ein Land jenseits des Polargebiets und erfuhr das große magische Geheimnis der Erde: Wir leben nicht auf der
Außenseite des Erdglobus, sondern in Wirklichkeit darinnen! Die Sterne des inneren Himmels sind einfach verzerrte Darstellungen der Unterseite des Himmels, obwohl die Sonne
tatsächlich im Zentrum der Erde existiert – Giannini gibt uns jedoch keinen schlüssigen Bericht darüber, warum (oder wie) sie nachts untergeht bzw. morgens aufgeht.
Gianninis Kosmologie ist, um es vorsichtig auszudrücken, einzigartig, denn er vermag die Gestalt
der Innenerde jeder Schwierigkeit anzupassen. Manchmal erscheint sie flach, dann wieder wie ein Doughnut. Sein Bild ist oft das einer unendlichen abgeflachten Scheibe,
umgeben von einer polarartigen Eisbarriere. Über, unter und jenseits dieser Scheibenwelt erstreckt sich der unendliche Himmel. Er stützt seine wilde Fantasie mit der Entdeckung von
Land jenseits des Südpols durch Sir George Wilkins Expedition im Jahre 1928 und auch mit Konteradmiral Richard Byrds Polarkämpfen 1947.
Später noch nahm er an, die amerikanische Expedition im Jahre 1956 sei bis mehr als 3000 Kilometer jenseits des Südpols vorgedrungen. Klar, daß Gianninis Vorstellungen von der Wissenschaft veralbert wurden, doch er zog viel Aufmerksamkeit von der UFO-Bruderschaft auf sich. Es gab noch andere, die Anspruch auf „nicht in Frage zu stellendes Wissen“ über die Existenz dieser Polarlöcher erhoben. Manche hatten sogar aus erster Hand Berichte über Reisen zum Pol
in fliegenden Untertassen gehört.
Hier schweifen wir jedoch in ein völlig anderes Thema ab. Es gibt Ufologen, die glauben, die fliegenden Untertassen kämen nicht aus dem Weltall, sondern seien in Wirklichkeit Vimana
-Flugzeuge aus dem Erdinneren, dazu ausgesandt, unsere Aktivitäten auf der Außenhülle zu beobachten.
Der König der Welt Während die ganze Sache mit Shambhala und/oder Agartha
nur Fantasie zu sein scheint, gibt es viele, die an ihre wahre Existenz
glauben, sei es als unterirdisches Reich oder als verschollene Stadt, irgendwo verborgen im Himalaya. Sie heißt auch „Paradesa“, die Universität für esoterisches Wissen, und eine
große Zahl von Reisenden und Mystikern behaupten, die Stadt auf ihrer Suche nach spiritueller und okkulter Erleuchtung im Laufe des vorletzten Jahrhunderts besucht zu haben. Der Anführer
der Agarther soll übrigens der König der Welt sein, der Metatron und Hohe Herr von Agartha. Laut Ray Palmer und Richard Shaver (der die Shaver Mysteries geschrieben hat, die in den 1940ern in Amazing Stories veröffentlicht wurden) soll er ein
Venusier sein, der vor vielen tausend Jahren vom Planeten Venus (der damals zwischen Mars und Jupiter seine Bahn zog) auf die Erde kam, um die heraufdämmernde Menschheit zu
weisen und zu leiten. Gemäß den „Zeugen“ erscheint er trotz seines enormen Alters immer noch jugendlich und sehr positiv entwickelt.
Trotz dieses scheinbar altruistischen Verlangens, der Menschheit zu helfen, sagen andere Berichte, Agartha sei in Wahrheit ein Zentrum für teuflische, okkulte Kräfte, dazu bestimmt, uns zu vernichten, und
Metatron wird mit Set, dem ägyptischen Gott der Unterwelt und des Bösen, gleichgesetzt, der niemand anders ist als Satan. (Der Name Satan leitet sich ursprünglich von
Set ab) Es scheint also passend, wenn dies so wäre, daß dieser Satan von genau dem Planeten stammen soll, der heute so sehr an die wahre Hölle erinnert, die Venus nun gemäß
den Fotos der russischen Sonde „Venera“ ist.
Wenn diese Person Satan wäre, wären auch Satans unermeßliches Alter bei gleichzeitiger Jugend überliefert, ebenso wie sein Titel
Prinz oder Herrscher dieser Welt, da Satan von niemand Geringerem als Jesus Christus so genannt wurde, und zwar im Neuen Testament der christlichen Bibel. Dieses Konzept
bekommt noch weitere Unterstützung durch die Tatsache, daß die Venus damals als Luzifer, der Morgenstern, bezeichnet wurde. Luzifer war natürlich der Name der Erzengel für
Satan. Und vergessen wir nicht den im biblischen Buch der Offenbarung vorhergesagten Weltdiktator, das sogenannte siebenköpfige Ungeheuer, dessen Name sich zu 666 addiert.
Die Zahl von allem inkarnierten Bösen.
Die verdrehte Swastika? Wir sehen uns also der Möglichkeit gegenüber, die beiden Positionen des rechten und linken Pfades, also
Agartha bzw. Shambhala, könnten sehr wohl absichtlich verdreht worden sein, und das Gegenteil
könnte der Wahrheit entsprechen. Das könnte auch die „Drehrichtung“ der Swastika nach rechts oder links betreffen: Wenn wir eine Swastika mit einer Spiralgalaxis
vergleichen – hinsichtlich ihrer „Arme“ und Drehrichtung -, so ist das Swastika-Emblem der Nazis linksgerichtet. Das arische Symbol für Böses und Unglück!
Seltsamerweise – und während wir all diese ungewöhnlichen Zufälle besprechen – hieß es von der Hölle
stets, sie sei ein großes Unterweltgebiet tief in unserer Erde! Das wurde noch gesagt, als ich ein Junge war. Das moderne christliche Denken hat seitdem das Konzept eines
Himmelsplaneten und eines Höllenplaneten ersonnen, doch vielleicht beruht der alte Glauben eventuell auf vernünftigen Grundlagen – falls ein solches inneres Reich des Bösen (Agartha) existiert.
Nicholas Roerich Bevor ich diese kurze Einführung zum Mythos der Inneren Erde abschließe, sollte ich vielleicht noch Nicholas Roerich
erwähnen, einen bekannten russischen Entdecker, Künstler und Mystiker, der während der 1920er und 30er auf der Suche nach Abenteuern und Erleuchtung durch diese geheimnisvollen Regionen reiste. Er war besonders am verschollenen Reich
Shambhala interessiert, über das er später auch ein Buch schrieb: Shambhala, veröffentlicht im Jahre 1930. Weitere Bücher waren u.a. Himalayas: Abode of Light und
Heart of Asia.
Einmal geriet Roerich in den Besitz eines „magischen Steines aus einer anderen Welt“, der als Cintamani-Stein bekannt war. Dieser Stein soll vom Sirius-Sternsystem stammen, und uralte asiatische Chroniken besagen, er sei von einem engelgleichen Boten aus dem Himmel
Tazlavoo, dem Herrscher von Atlantis, übergeben worden. Die Legende sagt uns, der Stein sei von Tibet zu König Salomon
nach Israel geschickt worden, und zwar mit einem Vimana-Luftgefährt (von denen er ebenfalls eines besessen haben soll).
Der Stein, der magische Eigenschaften besessen haben soll, soll ein Moldawit
gewesen sein, ein magnetischer Stein, der in vielen Kristallgeschäften erhältlich ist. Vor 15 Millionen Jahren soll er bei einem Meteorschauer mit heruntergekommen sein. (Der heilige
schwarze Stein in der Kaaba in Mekka, den alle Muslime verehren, ist gleichsam ein Meteoritenfragment und könnte sehr wohl ebenfalls aus Moldawit bestehen!) In seinem
Buch schrieb Roerich über Shambhala: „Shambhala selbst ist der heilige Ort, an dem sich die irdische Welt mit den höheren Bewußtseinsstufen verbindet... Viel wurde über den
tatsächlichen Ort des irdischen Shambhala spekuliert. Gewisse Abhandlungen verlegen Shambhala in den hohen Norden und meinen, die Strahlen der Aurora Borealis seien die Strahlen
Shambhalas... doch dies stimmt nicht. Shambhala ist nur nördlich in bezug auf Indien, vielleicht in Pamir, in Turkestan, inmitten der Wüste Gobi...” Er verbindet es mit der unterirdischen Stadt
Agarthi und mit der Weißen Insel. Shambhalas „herrliches Tal“ sei über unterirdische Passagen von den Bergen des Himalaya her zu erreichen. Weiter sagt er: „Die unterirdischen Höhlen Zentralasiens sind bis zum heuten Tag vom Volk namens Agarthi oder Chud bewohnt, und wenn die Zeit der Läuterung kommt, so die Legenden, werden sie in ihrem Ruhme aufsteigen.“
Shambhalas Religion Wenn sie wirklich als Religion beschrieben werden könnte, schrieb Roerich über Shambhala, so sei es die des Feuers.
Er bezieht sie auf die alten Kulte von Feuer und Sonne, und die Swastika
sei ihr Emblem und fände sich überall eingemeißelt oder gemalt. Definitiv verbindet er sie mit der arischen Rasse. Sie war jedoch nicht nur auf buddhistische Tempel beschränkt.
Roerich fand auch Verbindungen mit Bön-Po, einem vorbuddhistischen schwarzen Glauben, „der einige mysteriöse Götter der Swastika verehrt“. Er sagte, sie zeichneten
das Symbol gegen den Uhrzeigersinn bzw. linksgerichtet – was, wie wir gesehen haben, die von den Nazis gewählte Version war. (Hier scheint es auch Bestätigung dafür zu
geben, daß Bön-Po von den Agarthis übernommen wurde)
Fliegende Untertassen und Atomkraft
Am 5. August 1927 sahen Roerich und seine Reisegruppe ein Ufo, 20 Jahre vor Kenneth Arnolds berühmter Begegnung im Jahre 1947. „Wir sahen in Richtung Nord nach Süd etwas Großes und
Glänzendes fliegen, das die Sonne reflektierte, etwas wie ein großes Oval, das sich mit hoher Geschwindigkeit bewegte. Das Ding überflog unser Lager und wechselte von südlicher nach
südwestlicher Richtung. Und wir sahen, wie es im tiefblauen Himmel verschwand. Wir hatten noch Zeit, unsere Feldstecher zu nehmen und dem Objekt nachzuschauen. Recht deutlich erkannten
wir eine ovale Form mit glänzender Oberfläche, wobei eine Seite von den Sonnenstrahlen hell erleuchtet war.“
Laut einem Lama, der Teil von Roerichs Gruppe war, war dies ein gutes Zeichen. „Ein sehr gutes Zeichen!“ sagte er. „Wir werden beschützt. Rigden-Jyepo kümmert sich um uns.“ Er
meinte den prophezeiten „Herrn der neuen Ära Shambhalas“, den „Herrscher der Welt“, „Maitreya“, den „letzten Avatar des Kali-yuga“, der ein neues Zeitalter einführen würde –
ähnlich wie Christus das neue Jahrtausend des Friedens auf die Erde bringen würde. Es gibt jedoch auch einen Hinweis auf eine esoterische Schule der Astrologie, die in Urga
(Ulan Bator, Mongolei) errichtet werden sollte „als ein Zentrum, aus dem der Impuls für die bevorstehende Erneuerung der Menschheit kommen wird sowie ein Herr, König oder Fürst
der Welt, der weder Christus noch Luzifer ist.“
Interessant ist, daß Mitte der 1980er in jeder führenden Tageszeitung der Welt eine ganzseitige Anzeige erschien, die von der bevorstehenden Offenbarung des “Maitreya” sprach, der
jedem Erdbewohner gleichzeitig erscheinen würde, sei es durch sein unmittelbares Erscheinen oder durch das Fernsehen. Ich habe noch immer ein Exemplar einer dieser Anzeigen in meinem
Archiv. (Doch während ich dies schreibe, nämlich fast zwanzig Jahre später, ist er noch immer nicht erschienen!)
Roerichs Frau Helena, selbst eine Mystikerin, schrieb in ihrem Buch Agni-Yoga über Agni bzw. das Feuer
Shambhalas und wie es im neuen Zeitalter verwendet werden würde. Sie beschrieb es als „die große ewige Energie, die feine, unmeßbare Energie, die überall verstreut ist und die jeden Augenblick für uns zur Verfügung steht.“ Roerich
selbst sagte 1940 über dieselbe Kraft: „Energien des kosmischen Feuers werden sich der Erde nähern und viele neue Lebenszustände schaffen.“ Joscelyn Godwin
kommentiert in seinem Buch Arktos, the Polar Myth: „Das könnte eine Definition von Bulwer-Lyttons Vril-Kraft sein... Hätte Nicholas Roerich, der unermüdliche Förderer
des Weltfriedens, die Form gekannt, in der Agni 1945 zur Manifestation gezwungen wurde, wäre er mit seiner Empfehlung vielleicht vorsichtiger gewesen...“ Es ist
augenscheinlich klar, daß dieses Agni-Feuer bzw. die Vril-Kraft (was dasselbe zu sein scheint) nur das gewesen sein kann, was wir heute Atomenergie nennen.
Wie dem auch sei. Für den geschichtlichen Hintergrund des Hohle- bzw. Innere-Erde-Konzeptes sollte das Obenstehende mehr als genügen, also werde ich nun zur Theorie selbst übergehen.
Woher kommt die Hohle-Erde-Theorie? Es war Sir Edmund Halley, Astronom aus dem 17. Jahrhundert und Entdecker des Halleyschen Kometen,
der die hohle Erde als erster ins Spiel brachte. Seine Vorstellung von der Erde war, sie bestehe aus drei konzentrischen Sphären, von denen jede Leben trug und im Zentrum einen
weißglühenden, leuchtenden Kern hatte. Die Veränderungen in der Position der Erdmagnetpole schrieb er den Bewegungen dieser Sphären zu. Das mag ziemlich verrückt klingen, bis man
herausfindet, daß andere angesehene Wissenschaftler wie Wegener oder Hapgood vermuteten, die „Polwanderung“ würde durch das Gleiten der Mesosphäre in der Lithosphäre oder umgekehrt
verursacht werden.
Ein theologischer Stümper in der Wissenschaft, Thomas Burnet, meinte in seinem Buch Sacred Theory of the Earth (deutsch etwa:
Heilige Theorie der Erde), das Wasser der Meere käme aus einem Loch am Nordpol, doch nur im Einklang mit dem Willen Gottes, wenn es für Sintfluten oder ähnliche vom Himmel gewollte
Katastrophen gebraucht würde, nicht als beständiger, sich selbst tragender Auffüllungsprozeß.
Alexander Colcott aus Bristol neigte etwas zu Burnets Idee, doch 1768 postulierte er eine hohle Sphäre mit einer inneren Oberfläche, bedeckt von einem weiten Meer. Aus seiner Sicht entstand die biblische Flut, als dieses Meer durch eine Lücke an den Polen auf die äußere Oberfläche quoll.
Niemand von ihnen dachte jedoch an eine hohle Erde mit Land und einer Zentralsonne, eine Heimstatt für menschliches und tierisches Leben, noch konnten sie
sich eine Verbindung zwischen den Löchern an beiden Enden der Erde vorstellen. (Vielleicht ist der Grund hierfür, daß die Landmasse am Südpol noch entdeckt werden mußte) Diese Erweiterung
der Möglichkeiten wurde, wie ich früher schon sagte, den Autoren populärer Fantasieromane überlassen – vom 17. Jahrhundert bis heute, insbesondere Schriftsteller der sogenannten
Romantik wie Edgar Allen Poe mit seiner großartigen Geschichte Die Erzählung von Arthur Gordon Pym und Bulwer-Lyttons Die kommende Rasse, von
Jules Vernes unsterblichen Klassikern Die Reise zum Mittelpunkt der Erde und Die Sphinx aus dem Eis ganz zu schweigen. Und natürlich Edgar Rice Burroughs
unvergleichliche Serie von Abenteuergeschichten wie Pellucidar und Im Erdkern usw., auf die ich später noch eingehen werde.
Drei mögliche Arten einer hohlen Erde Bevor ich dieses faszinierende Thema beschreiben und erörtern werde, muß ich sagen, daß es eigentlich
drei Arten einer unterirdischen „Welt“ gibt, die alle unter der gemeinsamen Überschrift Hohle Erde angesprochen werden.
Die erste davon ist einfach nur das, was sie besagt – eine äußere planetare Felskruste oder „Schale“ von unterschiedlicher Dicke (1000 bis 1300 Kilometer) um ein weites, offenes oder hohles Sphärenzentrum herum, von dem es für gewöhnlich heißt, es werde von einer kleinen Zentralsonne erhellt. Diese Innenwelt besitzt eine Oberfläche, die derjenigen der äußeren Welt sehr ähnelt – abgesehen von dem Verhältnis zwischen trockenem Land und Meeren, welches für gewöhnlich umgekehrt ist
(d.h. vier Fünftel Land im Gegensatz zu einem Fünftel Meer). Normalerweise heißt es, die Innenwelt sei über Öffnungen bzw. „Löcher“ an den Polen durch die Axialregionen der Erdkruste
erreichbar – sowie durch extrem tiefe Höhlensysteme, die die Innen- und Außenoberfläche verbinden.
Die Innenwelt soll Heimat einer hochintellektuellen Menschenrasse sein, die vor vielen Jahrtausenden der Außenwelt entfloh, um einer dort vonstatten gehenden Weltkatastrophe zu entgehen. Heute wünschen sie keinen Kontakt mit den gegenwärtigen Außenhaut-Bewohnern, da wir mit Atomwaffen und anderen dumm-gefährlichen Technologien experimentieren, die zur großflächigen Vernichtung der Umwelt und Atmosphäre führen können. Es heißt auch, die Bewohner der Innenerde seien für die sogenannten Ufos verantwortlich, die durch die Polöffnungen aus der Innenerde herausfliegen und wieder zurückreisen. Sie seien einfach dazu da, unsere Aktivitäten zu beobachten, besonders jene, die die globale Sicherheit und Integrität der Erde bedrohen.
Die zweite Innenerde-Theorie beschreibt ausgedehnte Systeme entweder natürlicher oder künstlicher Höhlen und Tunnels tief in der Erdkruste,
welche von uralten „fremdartigen“ Menschenrassen bewohnt sein sollen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit uns haben, den modernen Menschen auf der Außenhülle jedoch nicht allzu freundlich
gegenüberstehen. Diese Völker sollen von hydroponisch (durch Wasserkultur) angepflanztem Gemüse, von Pilzen und unterirdischen Tieren verschiedener Art leben (sowie in manchen Fällen von
gefangenen Tieren der Außenhülle, einschließlich Menschen) und haben ihre eigenen geheimnisvollen Gesellschaften sowie seltsame Formen der Technologie entwickelt, die auf ihr
Höhlendasein passen.
Ihre Höhlen werden von einer Art elektrischer oder natürlich-fluoreszierender Energie erhellt, welche dieselben lebensspendenden Eigenschaften enthält wie reines Sonnenlicht, jedoch insgesamt sanfter ist. Auch diese Völker sollen sich in grauer Vergangenheit in den Untergrund zurückgezogen haben, um Katastrophen zu entfliehen, die im Begriff waren, sich über die ganze Erdoberfläche auszubreiten. Einige Berichte behaupten jedoch, es seien Außerirdische, gefallene Engel, Dämonen, menschenähnliche Reptilien oder esoterischere Geschöpfe der menschlichen Fabelwelt wie Trolle, Zwerge, Elfen – oder sogar Yetis und Sasquatch!
Lachen Sie noch nicht!
Bevor wir jede mögliche Existenz solch mythischer Geschöpfe lachend bestreiten, sollten wir einen Augenblick innehalten und daran denken, daß alle
Nationen der Außenhülle, die heutigen wie auch die archaischen, uralte überlieferte Legenden besitzen, die von unheimlichen und gräßlichen Bewohnern der „Unterwelt“ sprechen. Die Häufigkeit solcher Geschichten zeigt, daß solche Fabeln einst zumindest etwas Substanz besessen haben müssen, um derart universell und
oft in identischer Form in der Folklore der Welt aufzutauchen! Viele alte Volkslegenden behaupten, unsere eigene menschliche Rasse sei in einer solchen unterirdischen Welt entstanden – und viele der Bösen unter uns werden auch womöglich in einer solchen
enden. Die Hölle?
Die dritte Innenerde-Hypothese ist vielleicht die am unglaublichsten klingende der drei überhaupt – außer daß sie verschiedene Schlüsselelemente
der akzeptierten modernen Gesetze der Physik und Relativität umfaßt, welche sie bezeichnenderweise jenseits aller Ablehnung durch jeden, der sich als wahren Schüler der
modernen akademischen Wissenschaften bezeichnet, stellt. Ich werde jedoch noch nicht auf dieses erstaunliche Mysterium eingehen, da ich in dieser Abhandlung nicht zu früh und
unabsichtlich zuviel darüber verraten möchte. Ich glaube, ich bewahre mir dieses Konzept für den Schluß auf, ähnlich wie ein Gastgeber einen unwiderstehlichen Nachtisch bei einem ohnehin
fürstlichen Bankett für den Schluß aufbewahren möchte - als finalen Anreiz.
Eine Angelegenheit von beträchtlicher Schwere Ich sollte vielleicht einen letzten Punkt anführen (bevor es meine Kritiker tun), und zwar die wissenschaftliche
Möglichkeit einer hohlen Erde. Kann sie unter den gegenwärtig erfaßten physikalischen Naturgesetzen, die unser Universum regieren, überhaupt existieren? Ich kann diese
wahrscheinlichen Einwände oder Fragen nicht in sämtlichen technischen Einzelheiten beantworten, da ich keinen Doktorgrad einer Universität oder auch nur irgendeinen Grad in der Physik
besitze. Alles, worauf ich mich verlassen kann, ist gesunder Menschenverstand und die wissenschaftlichen und physikalischen Grundlagen, die ich in der Schule lernte – oder seitdem
irgendwo aufgeschnappt habe (was zum Glück weitaus mehr ist!).
Einer der ersten zu betrachtenden Punkte ist die reine Gravitation. Könnte sich eine solche hohle Erde jemals unter den Bedingungen der allgemein
akzeptierten Theorie des Zuwachses an kosmischem Staub ausgeformt haben, wie sie die moderne Wissenschaft den Planeten des Sonnensystems zuschreibt? Die sofortige
Antwort der akademischen, orthodoxen Wissenschaft wäre wohl ein nachdrückliches Nein! Das heißt, bis wir einen genaueren Blick auf mögliche Wege werfen, wie sie seit ihrer ursprünglichen Akkretion zu einer sphärischen Masse hohl geworden sein könnte.
So etwas könnte auf zwei oder drei Arten geschehen sein, aber hier konzentriere ich mich auf die Art, die den meisten Laien vernünftiger erscheint: durch eine axiale, drehungs-induzierte Zentrifugenwirkung auf
die schwere Materie und die Elemente unter der Erdkruste, zusammen mit einer entsprechenden Aushöhlung des Zentrums des Planeten und der Schrumpfung seines hypothetischen radioaktiven
Kerns zu einem zentralen Leuchtkörper im Inneren. Die orthodoxe Wissenschaft versichert natürlich auch weiterhin vertrauensvoll, der Erdkern bestehe möglicherweise aus
hochkomprimiertem Nickeleisen, entweder in erhitztem solidem oder in weißglühendem flüssigem Zustand – ohne eine Möglichkeit zu haben, den Nachweis zu führen, daß so etwas wirklich der Fall ist.
Das Wort möglicherweise taucht alarmierend häufig in „in Stein gemeißelten“ wissenschaftlichen Textbüchern auf, doch meiner Ansicht nach steht es
in Wirklichkeit für theoretisch. Und da es jedermann völlig freisteht, eine Theorie über irgend etwas zu formulieren, werde ich diese Freiheit nun nutzen, um meine eigene Hypothese
über die Möglichkeit einer hohlen Erde vorzubringen.
Einige im Grunde akzeptierbare Vorgaben
Akzeptieren wir an dieser Stelle im Sinne des Argumentes die allgemeine Auffassung, die Sonne und die Planeten hätten sich aus einer wirbelnden Masse von kosmischem Staub und Gas herausgebildet, und zwar in einem der weit ausgedehnten „Körperteile“ von Materie, die schweifförmig aus unserer spiralförmigen Milchstraßengalaxis heraustrieben. Da alles im Universum nachweisbar in Bewegung ist und alle Nebel und Galaxien um ihre „Nabe“ oder Achse rotieren, so wurde auch der Masse an kosmischem Material, welches unser Sonnensystem formen sollte, eine Wirbelbewegung verliehen. Dabei begann die amorphe Masse aus Raumtrümmern, Staub und Gas sich immer mehr zu einem zentralen Masseklumpen zu verdichten. Während der Klumpen an Größe und Masse zunahm, nahm auch die Schwerkraft zu und zog immer mehr Material in seine wachsende, rotierende Masse hinein.
Schon bald war aus dem „schwangeren“ Stern, unserer Sonne, ein schwach glühender Ball geworden, der beständig in gleichem Maße an Hitze zunahm, in dem sein Material durch den stets zunehmenden Druck der eigenen Masse dichter wurde. Und während ihre Drehbewegung immer mehr zunahm, begannen sich Wirbel in dem weiten, kreisförmigen „Rand“ bzw. der Scheibe aus Restmaterie zu bilden, die mit der Sonne herumschwang. Diese Wirbel begannen nun selbst Materie
anzuziehen und mit ihnen zusammenzuwachsen, und sie drehten sich immer schneller, während sie an Masse zunahmen. Natürlich hatten diese protoplanetaren Massen ihre Umlaufbahn auf der
gleichen Grundebene wie die ursprüngliche Staub- und Gasscheibe in einem 90°-Winkel zur Sonnenachse und parallel zum Äquator der knospenden Sonne, die sie durch die Opposition starker
Gravitations- und Zentrifugalkräfte fest an ihrem Platz hielt, in beinahe perfektem Gleichgewicht.
Diese nun in gleichmäßigen Umlaufbahnen befindlichen rotierenden Protoplaneten beschleunigten ihre Axialdrehung nun gleichsam mit ihrer Größe und
Masse, wuchsen zu individuellen, grob kugelförmigen Körpern heran. Ständig wurden sie dichter und kompakter, während sie immer mehr Staub, Gas und Trümmer aus den Überresten der
ursprünglichen Materiewolke heranzogen. Statt ein wirbelndes „Kleid“ unorganisierten kosmischen Materials mit sich herumzuschleppen, drehte sich die bereits leuchtende Sonne nun schnell
um ihre Achse, mit einer knospenden Familie sich entwickelnder Planeten im Schlepptau.
Jeder Planet bekam nach und nach sphärische Gestalt* und drehte sich geschwind um die eigene Achse. Sie hatten in verschiedenem Grad rötlich zu glühen begonnen, je nach Größe und Sonnenferne. Sie glühten aufgrund ihrer enormen inneren Hitze, die sich aus der eigenen Schwerkraftkompression und der nachfolgenden Reibung der Materieteilchen ergab. Wegen dieser zunehmenden selbsterzeugten Hitze begannen die kosmischen Trümmer, aus denen sich die flügge gewordenen Planeten zusammensetzten, sich von glühendem Gestein in geschmolzenes Magma zu verwandeln – ein dicker kosmischer „Hexenkessel“ verschiedenartiger Elemente. (*Ich bin seither auf ein weiteres wahrscheinliches Szenario der Planeten- und Sternbildung gestoßen, das ich weiter unten als „Spekulative Abhandlung über die Bildung hohler
Planeten“ behandle. GF)
So weit, so gut! An dieser Stelle jedoch müssen wir die allgemein akzeptierte orthodoxe Sicht der Planetenentwicklung aufgeben und gewisse
physikalische Naturgesetze einbeziehen, die die orthodoxe Wissenschaft in ihrer Selbstgefälligkeit übersehen zu haben scheint. Es soll hier auch klar gesagt werden, daß es selbst unter jenen, die nicht allen Dogmen der orthodoxen Wissenschaft und Physik blind glauben, gewisse Gruppierungen gibt, die das Konzept von „Gravitation“ und verwandter „Kräfte“ nicht per se akzeptieren wollen. Statt dessen möchten sie die Anziehungs- und Abstoßungswirkungen des Elektromagnetismus, den Druck der Licht-Photonen, „weiche Ätherteilchen“ und andere gleichgelagerte Naturerscheinungen und fotoelektrische Effekte für die Erklärung heranziehen.
Doch zum ausdrücklichen Nutzen für die Neulinge bei dieser „Hohle-Erde“-Theorie möchte ich die grundlegende „Hohle-Erde-und-Planeten”-Debatte nicht mit
irgendwelchen verderblichen Disputen über wirklich sekundäre Aspekte verdunkeln, sondern meine Argumente auf die allgemein verbreiteteren Newtonschen Physik-„Gesetze“ und die
Wissenschaft ausrichten.
Gravitation gegen Zentrifugalkraft
Die orthodoxe Wissenschaft hat sich bislang zu folgender Annahme vorgearbeitet: Da die Planeten einst Bälle geschmolzenen Magmas waren und alle terrestrischen Planeten (mit Venus als der möglichen einzigen
Ausnahme) heute eine solide Oberfläche besitzen, müssen sie nach und nach abgekühlt sein, und zwar von außen nach innen, bis sich eine harte Felskruste (die Lithosphäre) gebildet hätte.
Dieser Kühlvorgang geht auch heute noch weiter und arbeitet sich Stück für Stück zum Kern vor. Von Merkur und Mars wird in wissenschaftlichen Kreisen angenommen, sie seien bereits
völlig erstarrt. Es ist also verständlich, daß der Hauptteil der Wissenschaftler annimmt, diese Planeten seien allesamt solide oder solide werdende Körper. (Die Wissenschaft macht viele Annahmen!)
Verborgene Nachwirkungen in der Erde Was übersehen worden zu sein scheint (vielleicht weil es keinen Grund gab, die terrestrischen Planeten
anders zu sehen als einfach Bälle einst geschmolzenen Magmas, die alle im Begriff sind, sich abzukühlen, bis ihre Masse einst völlig erstarrt), ist die Frage, wie genau sie gebildet wurden und welche verborgenen Konsequenzen dieser
Bildungsvorgang im Inneren hervorgerufen haben mag. Oben habe ich erwähnt, die beiden prinzipiellen Kräfte, welche die Planeten laut der Wissenschaft gebildet hätten, seien Gravitation
und Zentrifugalkraft gewesen. Die Materie in den Wirbeln, die jeden Planeten formte, verklumpte zuerst zu einer amorphen Masse, dann zu einem gesonderten Körper und später – zum Teil
aufgrund der Eigendrehung der Sonne, hauptsächlich jedoch deshalb, weil sich alle solchermaßen herangebildeten Körper im Universum, seien es nun Planeten, Sterne oder Nebel, um
etwas drehen – zu einem Himmelskörper in der Umlaufbahn um die Sonne. Es gibt eine selbsterzeugte Drehbewegung gemäß einem noch nicht genauer bezeichneten Satz physikalischer Gesetze, welche diese universelle Tendenz hin zur Rotation in allen Himmelskörpern steuert.
Wir können uns diese Erscheinung am besten mit dem Bild eines Eiskunstläufers vorstellen, der seinen Körper an einer bestimmten Stelle langsam mit
ausgestreckten Armen zu drehen beginnt. Dann zieht er seine Arme zu seinem Körper hin, und seine Drehgeschwindigkeit (oder sein Winkelmoment) nimmt zu, bis er sich wirklich
sehr schnell um seine Achse dreht. Dieses Winkelmoment ist in Wirklichkeit das Produkt von Trägheit (die Tendenz eines Körpers, seinen Zustand von Ruhe bzw. gleichmäßiger Bewegung
beizubehalten) und Winkelgeschwindigkeit (die Bewegungsrate durch einen Winkel um eine Achse). Die Planeten sind bereits in einem Kampf zwischen
den Kräften des Winkelmomentes und der Trägheit gefangen, da sie sich bereits um die Sonne bewegen, doch gleichzeitig werden sie als Gefangene der Schwerkraft in der Umlaufbahn gehalten,
so daß ihre Neigung, in gerader Linie davonzufliegen, vereitelt wird. Diese paradoxe Kombination und Opposition physikalischer Kräfte trägt Rechnung für das Winkelmoment, und während sich
die Materiemasse sehr schnell zu einer hochkomprimierten Form heranbildet, nimmt das Winkelmoment (Achsendrehung) in
beträchtlichem Maße zu, genau wie bei unserem Eiskunstläufer.
Das alles hört sich zwar ziemlich technisch an, aber wenn Sie sich vorstellen, wie sich unser Eiskunstläufer immer schneller dreht, während er sich zu einer dicht gepackten Gestalt zusammenzieht, so ist dies mit der Erde vergleichbar, die an Drehgeschwindigkeit zunimmt, während sie immer ballförmiger wird. Kommen wir jedoch auf die orthodoxe Mechanik der Materie zurück.
Was geschah im Inneren der schnell rotierenden Erde? Denken Sie daran, daß die abkühlende Kruste unter dem Einfluß der tiefen Kälte des Raumes
schnell zu Fels und Gestein zu erstarren begann, das hocherhitzte Magma darunter jedoch, im Inneren der Erde, noch immer geschmolzen, halbflüssig und beweglich war. Vielleicht können wir
auch hier eine bildhafte Illustration aus unserer Alltagserfahrung heranziehen, um diesen interessanten Punkt zu verdeutlichen.
Verdeutlichen wir es! Denken wir uns die Erde auf dieser Entwicklungsstufe als eine Art gigantische senkrechte Waschmaschine im
Schleudergang, wobei ihre erstarrte Kruste die Wand ihrer Trommel ist (bzw. ihre gravitative Schale, wenn Sie so wollen), so können wir uns vorstellen, wie die schwere
geschmolzene Materie und die Elemente gegen das Innere der erstarrten Kruste gedrückt wurden, und zwar in sehr ähnlicher Weise wie nasse Kleidung gegen die Trommelwand der
Waschmaschine – durch Zentrifugalkraft. Dies hinterläßt einen Leerraum, einen hohlen Kern um die zentrale bzw. senkrechte Achse der Trommel, obwohl entlang der ganzen zentralen
Rotationsachse der Trommel wie der Erde praktisch keine Zentrifugalkraft feststellbar wäre. Dieser Effekt ist für jeden auf natürliche (oder mechanische) Weise rotierenden Materiekörper
nachweisbar. Und da die Masse des Inhalts der Waschtrommel nicht länger im Zentrum der Trommel verbleibt, bewegt sich das Gravitationszentrum vom Mittelbereich fort und bildet nun
anstelle einen einzelnen Fokuspunktes eine kreisförmige Konfiguration bzw. ein kreisförmiges Feld.
Ein typisches Beispiel für diesen Effekt ist der Strudel, der sich bildet, wenn wir den Stöpsel aus der Badewanne oder dem Waschbecken ziehen. Sehr
schnell kommt der Zentrifugaleffekt ins Spiel, und das Zentrum des Strudels bleibt offen und wasserfrei. Dem gleichen Phänomen begegnen wir bei jedem rotierenden Sturm wie einem Hurrikan,
einem Zyklon oder einem drehenden Tornado, wo das Zentrum des Strudels das berühmte offene „Auge des Sturms“ ist.
Und die gleiche Regel gilt für alle natürlich drehenden Objekte im ganzen Universum, seien es Nebel oder Galaxien (oder selbst schwarze Löcher), wo
die zentrale Hauptmasse des Objektes noch nicht zu einer soliden Masse zusammengedrückt wurde. Es scheint, daß das Phänomen der Rotation immer das naturgegebene Resultat ist, wo
auch immer dieses Zusammentreffen physikalischer Naturgesetze auftritt, und mit einer solchen Rotation kommt die Zentrifugalkraft (oder auch Zentripedalkraft) ins Spiel, was
unveränderlich eine zentrale Strudelröhre oder Kernöffnung irgendeiner Art hervorbringt.
Das Gravitationszentrum in einem solchen Strudel befindet sich irgendwo in den Wänden ihrer Röhre – nicht im offenen Zentrum der Röhrenachse, die
frei von Schwerkraft ist. (Auf diese Weise konnte auch Dorothys Haus im „Auge“ des Wirbelsturms im Magier von Oz emporgehoben werden. Es gab keine Gravitation innerhalb des
Strudels, um es niederzuhalten!) Erkennen Sie, was ich meine? (Wenn nicht, besorgen Sie sich das Video und sehen Sie selbst!)
Ein anderes (recht wirres) Beispiel Der gleiche Effekt wie bei der Waschmaschine ergibt sich, wenn wir einen Modellglobus mit dampfend heißem,
matschigem Kartoffelbrei oder Milch-Porridge füllen und ihn dann mit hoher Geschwindigkeit drehen, bis alles abgekühlt ist. Wenn wir den Globus nun öffnen, finden wir (hoffentlich) den
Kartoffelbrei oder das Porridge zusammengepreßt um das ganze Innere des Globus herum, wobei die dickste Stelle um die Äquatorregion liegt und ein ansehnlicher Leerraum in der Mitte zu
finden ist. Vielleicht wären wir auch überrascht zu entdecken, daß an den Polenden der Achse des Globus nur eine sehr dünne Schicht zu finden ist – wenn überhaupt. (Sie
können das selbst überprüfen – aber verlangen Sie keinen Ersatz für Ihren Globus von mir!) Den gleichen Effekt sehen wir nebenbei bei jedem Betonmischer, wie viele von uns vielleicht
schon entdeckt haben mögen – besonders wenn wir vergessen haben, die Trommel mit Wasser auszuwaschen, und den Inhalt über Nacht fest werden ließen. Stimmen Sie mir zu?
Der Grund, weshalb wenig oder gar keine Materie an den Polen der Achse des Spielzeugglobus verbleibt, ist der gleiche wie bei unserer
Waschmaschine – und es ist meine Überzeugung (und darin stimme ich mit vielen anderen überein, die weitaus mehr wissen als ich), daß ebendieses Phänomen genausogut und recht logisch auch auf die
Erde
und die anderen Planeten (und selbst die Sterne) zutrifft, nämlich aufgrund der genau gleichen Umstände, physikalischen Gesetze und Mechanik. Leider vergessen viele Gelehrte, die Diagramme von hohlen Planeten zeichnen, diesen Effekt der durch die Erddrehung hervorgerufenen Zentrifugalkraft zu berücksichtigen, also sind ihre Schaubilder nicht völlig akkurat.
An dieser Stelle sollte ich die bekannte Tatsache erwähnen, daß dieselbe Zentrifugalkraft die Erde zu einem gewissen Grad am Äquator ausbauchen und an den Polen etwas abflachen läßt. Kurz gesagt sieht ihr Äußeres mehr
horizontal abgeplattet aus. Das bedeutet, die Erdkruste ist am Äquator weitaus dicker als an der Polachse. Das Innere einer hohlen, sich drehenden Erde
wäre also nicht so sehr sphärisch als vielmehr vertikal abgeplattet.
Noch Zweifel? Jedem, der noch Zweifel an diesem Konzept der „inneren Zentrifuge“ hat, würde ich empfehlen, seine Waschmaschine mit
Wäsche zu füllen, das Gerät anzustellen und dann sorgfältig den Drehzyklus zu beobachten. Was geschieht mit der Wäsche? Stellvertretend für das angesammelte kosmische Material oder
das Magma im Inneren des sich entwickelnden Planeten wird die Wäsche nach außen gegen die Trommelwand gedrückt, und das Zentrum bleibt offen. Die Tatsache, daß die Trommel der
Waschmaschine ein Zylinder ist und die Erde eine Kugel, macht hier wenig Unterschied.
Würde die Maschine nun ewig weiterschleudern (wie im Falle der Erde), würde die Wäsche (bzw. das Magma) schließlich um die Seiten herum erstarren, wie
es auch mit dem Kartoffelbrei in unserem Globus-Experiment geschieht oder mit der festen Mischung aus Zement, Sand und Kies im Betonmischer. Das Zentrum jedoch würde in allen
drei Fällen – wie bei unserer hohlen Erde – immer in größerem oder geringerem Ausmaß hohl bleiben. Vergessen wir hierbei jedoch nicht, im Geiste den
Einfluß unserer irdischen Gravitation bei diesen Experimenten zu berücksichtigen. (Leider können weder Sie noch ich diese Experimente im „freien Fall“ durchführen, in der
Nullgravitation des Raumes) Dieser Test sollte jedem „ungläubigen Thomas“ guten Grund zum Nachdenken geben. Zwar hat er den Nebeneffekt, daß die Wäsche gemacht
wird, ein Spielzeugglobus kaputtgeht oder ein Betonmischer verschmutzt wird, doch sollte er uns anregen, über die Folgerungen dieser Kombination einfacher, beobachtbarer physikalischer
Gesetze in einer Situation von solcher Größenordnung wie der Bildung eines Planeten nachzudenken. Ich glaube jedoch, für den Augenblick genug über diesen Punkt geredet zu haben, also gehe
ich zu jenen anderen Erscheinungen über, die sehr eng mit unserer Hohle-Erde-Theorie zusammenhängen: zu den Löchern an den Polen und der Zentralsonne.
Die Löcher an den Polen Die meisten Berichte und Beschreibungen zu diesen Eingängen ins Innere der Erde umfassen große Löcher, Öffnungen oder
ähnliche Anomalien bei einer Polarkappe oder bei beiden. Einige dubiosere Berichte ansonsten achtbarer Polarforscher und Abenteurer „beschrieben“ diese Öffnungen als zwischen 150
und 2250 Kilometer weit. Einer der bedeutenden Menschen, von denen es heißt, sie hätten diese seltsame Erscheinung gesehen, ist der bekannte amerikanische
Konteradmiral Richard E. Byrd, der 1947 die Eiskappe des Nordpols überflog und die Antarktis im Jahre 1956. Seine erstaunlichen überlieferten Berichte der seltsamen
Phänomene sind eine ungewisse Angelegenheit, doch ich verweise meine Leser auf die vielen Darlegungen anderer Autoren über seine angeblichen Funde.
Andere bekannte Forscher, die auf ähnliche (aber nachweisbarere) verblüffende Anomalien im Bereich des Nordpols trafen, sind u.a.
Dr. Frederick Cook im Jahre 1908 und Konteradmiral Peary 1909. Und lange vor ihnen machte der berühmte norwegische Polarforscher Fridtjof Nansen
einige äußerst gespenstische Erfahrungen auf seiner Arktisexpedition 1885-86 auf der Suche nach dem Nordpol.
Viele andere Forscher hatten seitdem die gleiche Art unheimlicher Erlebnisse an den Polen, doch ich muß den Leser erneut auf die sehr zahlreichen Berichte im Internet und anderswo verweisen, die von erstaunlichen Entdeckungen sprechen, denn sonst müßte ich hier Seiten über Seiten über diese sehr ähnlichen, erstaunlichen und oft recht unglaublichen Berichte schreiben. Ich glaube, ich sollte vielmehr einige hervorstechende Punkte zu den Polen erklären, bevor ich weitermache.
Einige Hintergrundinformationen In seinem bekannten Buch „Die hohle Erde“ beschrieb Dr. R. W. Bernard, Bachelor of Arts,
Master of Arts und Doctor of Philosophy, den verbreiteten Glauben der hohlen Erde in einer ansehnlichen Fülle von Einzelheiten, und er konnte einige faszinierende Daten ausfindig machen,
um diesen Glauben zu untermauern. Ich werde einige bemerkenswerte Passagen aus seinem fesselnden Buch zitieren. Zuerst behandelt er die wissenschaftliche Annahme, die Erde sei ein
solider Körper:
„Der Glaube, die Erde besäße ein glühendes Zentrum, erwuchs möglicherweise der Tatsache, daß es umso wärmer wird, je tiefer man in die Erde eindringt. Die Annahme jedoch, dieser Temperaturanstieg nehme zu bis zum Zentrum der Erde, ist weit hergeholt. Es gibt keinen Beweis, der diese Ansicht stützen könnte. Wahrscheinlicher ist, daß der Temperaturanstieg nur weitergeht, bis wir die Ebene des Ursprungs vulkanischer Lava und von Erdbeben erreichen, vielleicht durch die Existenz einer Menge radioaktiver Substanzen. Nach dieser Schicht maximaler Hitze besteht jedoch kein Grund, weshalb es nicht kühler und kühler werden sollte, während wir uns dem Erdenzentrum immer weiter nähern.”
„Die Oberfläche der Erde mißt etwa 500 Millionen Quadratkilometer, und ihr geschätztes Gewicht beträgt sechs Sextillionen Tonnen. Wäre die Erde eine solide Kugel, wäre ihr Gewicht weitaus größer. Dies ist einer der wissenschaftlichen Hinweise, daß die Erde ein hohles Inneres besitzt. Der Autor glaubt, die wahrste Auffassung der Struktur der Erde gründe auf der Vorstellung, daß Zentrifugalkräfte während des geschmolzenen Zustandes bei ihrer Formierung die schwereren Substanzen nach außen in Form von Fels und Metallen gegen ihre Peripherie drückten, woraus die Außenkruste entstand. Das Innere blieb hohl, mit Öffnungen an den Polen, wo weniger (oder
gar keine) Zentrifugalkräfte wirkten und wo die Tendenz, Materialien nach außen zu pressen, geringer war. Diese Tendenz war am Äquator weit stärker, was die Ausbauchung der Erde in
dieser Region zur Folge hatte. Schätzungen besagen, als Resultat der Erdrotation um ihre Achse während ihrer Formationsstufe hätten sich polare Vertiefungen und Öffnungen gebildet, die
2250 Kilometer im Durchmesser mäßen.”
„Wir werden unten auch Beweise anführen, um darauf hinzuweisen, daß einiges des ursprünglichen feurigen und leuchtenden (vielleicht atomischen) Materials im Erdenzentrum verblieb(en sein könnte), um eine Zentralsonne zu bilden, viel kleiner zwar als unsere Sonne (in Wirklichkeit vergleichsweise winzig), doch fähig, Licht auszusenden und Pflanzenwachstum zu unterstützen. Wir werden auch erkennen, daß die Aurora Borealis bzw. die flutenden Lichter im arktischen Nachthimmel von dieser Zentralsonne stammen, deren Strahlen durch die Polöffnung schimmern.”
„War die Erde nun ursprünglich ein Ball aus glühendem, geschmolzenem Material, so blieb etwas von diesem Feuer im Zentrum, während die Zentrifugalkraft infolge ihrer Achsenrotation ihre solide Materie nach außen drückte, wo sie eine solide Kruste bildete und das Innere hohl beließ, mit einem leuchtenden Ball im Zentrum, der Zentralsonne, welche Licht (und Hitze) für pflanzliches, tierisches und menschliches Leben schenkt.“
(Anfügungen in Klammern von mir. GF)
Bernard sagt weiter, der erste, der diese Theorie einer hohlen Erde mit Löchern an den Polen vorgebracht habe, sei William Reed
gewesen, Autor des 1906 erschienenen Buches Phantom of the Poles, das die erste Zusammenstellung wissenschaftlichen Wissens zum Thema darstellt, basierend auf den Berichten
der Arktisforscher. Das Buch unterstützt die Theorie einer hohlen Erde mit Öffnungen an den Polen. Offensichtlich schätzte Reed die Dicke der Erdkruste auf etwa 1300 Kilometer Durchmesser
und das hohle Innere auf ungefähr 10.250 Kilometer Durchmesser. Seine revolutionäre Theorie faßte er in folgender Weise zusammen:
„Die Erde ist hohl. Die Pole, nach denen so lange gesucht wurde, sind Phantome. Es gibt Öffnungen am nördlichen und südlichen äußersten Ende. Im Inneren gibt es weite Kontinente, Meere, Berge und Flüsse. Pflanzliches und tierisches Leben ist in dieser Neuen Welt offensichtlich, und womöglich ist es von Rassen bevölkert, die den Bewohnern der Erdoberfläche unbekannt sind.”
Er stellte auch heraus, daß die Erde keine echte Kugel ist, sondern an den Polen abgeflacht. Wenn man sich dem hypothetischen Nord- oder Südpol nähert (denn es gibt keine, da sich dort die Öffnungen zum hohlen Inneren befinden), beginnt es flacher zu werden. Die (imaginären) Pole befinden sich also in Wirklichkeit in der Luft, in der Mitte der Polöffnungen, und nicht auf der Oberfläche, wie Möchtegern-Entdecker der Pole behaupten. Weiter sagt er, die Pole können nicht entdeckt werden, da die Erde an ihren Polpunkten hohl ist. Diese Polpunkte „existieren
in der Luft aufgrund der dortigen Existenz der Polöffnungen, die ins Innere führen.“ Dann betont Reed, daß die Forscher, welche glaubten, sie hätten die Pole erreicht, in
Wirklichkeit von dem exzentrischen Verhalten des Kompasses in hohen Breitengraden, nördlich wie südlich, in die Irre geführt wurden. Er behauptet, dies sei im Falle von
Peary und Cook geschehen, von denen keiner wirklich den Nordpol erreicht habe. Nehmen wir ein paar Augenblicke für die Untersuchung dieses besonderen Problems her.
Probleme mit Kompassen
Laut allen Hinweisen, die ich bislang gefunden habe, hatten praktisch alle großen Polarforscher ernsthafte Probleme mit ihren Magnetkompassen, sobald sie 80° bis 85° nördlicher Breite überschritten hatten. Ihre Kompaßnadeln machten alle möglichen wahllosen Schwünge, hoben und senkten sich. Wie schon erwähnt, passierte dies sowohl Peary als auch Cook, und so verfehlten sie den Nordpol komplett, so wie es vielen anderen vor und nach ihnen geschah.
Auf Admiral Byrds Luftexpedition gab es ebenfalls Probleme mit den Instrumenten. In seinem Logbuch notierte er, wie sowohl sein Magnet- als auch sein Kreiselkompaß zu „rotieren und schwanken“ begannen,
und zwar in einem solchen Maße, daß sie „unfähig waren, mittels unserer Instrumente unseren Kurs zu halten“. Da er sich jedoch weit oben in einem Luftfahrzeug befand, konnte er
mittels eines Sonnenkompasses seinen Kurs bestimmen, und er wußte, daß er sich dem Pol näherte. (Später komme ich nochmal auf Byrds Polarflug zurück, da er völlig erstaunlich ist)
Der bekannte russische Polarforscher Snegirew berichtet, wie der Magnetpol „eine Art trügerische Biegung“ hat, die es „mühselig macht, allein per Kompaß zu reisen. Der Pfeil zeigt nordwärts, schwenkt dann gen Westen und kehrt fast widerstrebend zu seiner Ursprungsposition zurück.” In
seinem Buch The Hollow Earth schreibt Dr. Raymond, daß diese seltsame Bewegung des Kompasses „von vielen Erkundern der Arktis beobachtet wurde. Als sie hohe Breitengrade um die 90°
erreichten, waren sie perplex ob der unerklärlichen Kompaßbewegung und dessen Tendenz, senkrecht nach oben zu zeigen.“ Dann fügt er die Erklärung an: „Sie waren nämlich
in der Polöffnung, und der Kompaß zeigte zum magnetischen Nordpol entlang des Randes der Öffnung.“ (Hervorhebungen wieder von mir. GF.)
Ray Palmer, amerikanischer Autor und Herausgeber mehrerer hervorragender Magazine im Zusammenhang mit mysteriösen Phänomenen, beschrieb in einem
Leitartikel mit dem Titel The North Pole – Russian Style „bemerkenswerte Entdeckungen von russischen Arktisforschern, welche die Theorie einer hohlen Erde und polarer Öffnungen
bestätigen, gleichsam den Beobachtungen von Arktisforschern, die wir unten anführen werden.” Ich kann seinen Artikel hier nicht vollständig wiedergeben, aber ich werde einen Auszug
daraus bringen, der für dieses Zeitalter täglicher Polüberflüge durch kommerzielle und militärische Flugzeuge sachdienlich ist.
„Eines, auf das wir mit am beharrlichsten bestehen, ist, daß niemand je am Nordpol war und alle dahingehenden Behauptungen falsch sind. Der Pol ist
kein ‚Punkt’ und kann nicht im herkömmlichen Sinn ‚erreicht’ werden. Den Militär- und Zivilpiloten, welche behaupten, den Nordpol ‚täglich’ zu überfliegen, haben wir mit Erfolg
widersprochen. Im Falle der Militärflieger haben wir das Standardmanöver herausgestellt, welches es automatisch unmöglich macht, jenseits des Pols zu gelangen, indem man quer
darüberfliegt. (Also über die Polöffnung statt hinein – Autor) Dies liegt an Navigationsschwierigkeiten durch Kompasse aller Art.”
„Ein ‚verirrter’ Flieger (dessen Kompaß nicht so funktioniert, wie er sollte) findet die Orientierung wieder, indem er eine Wendung in irgendeine Richtung macht, bis sein Kompaß wieder funktioniert. Im Falle der kommerziellen Fluggesellschaften, die sich in ihrer Werbung damit brüsten, zweimal täglich
über den Pol zu fliegen, nehmen sie es mit der Wahrheit nicht so genau. (Sie überfliegen lediglich den magnetischen Rand der Polöffnung,
wo der Kompaß den höchsten Grad Nord registriert, aber sie erreichen nicht wirklich den Nordpol, den Zentralpunkt der Polöffnung innerhalb dieses Randes – Autor)”
(Die Hervorhebungen sind wieder meine eigenen – GF)
Jedoch eine Warnung zur Vorsicht... Ich sollte anmerken, daß laut geologischer Untersuchungen im Arktischen Meer das Wasser beträchtlich tiefer wird,
wenn wir uns 85° nördlicher Breite nähern. Nansen selbst prüfte die Tiefe an diesem Breitengrad und maß über 2.000 Faden (3.660 Meter), und er sagte, die Tiefe nehme weiter zu, je
weiter nördlich er käme. (Die aktuellste offizielle Angabe für die geschätzte Meeresboden-Position des Nordpols ist 4.148 Meter)
Ich muß jedoch auch sagen, daß neuere Tiefseediagramme des arktischen Meeresbodens zwei große parallele Bergrücken um die polare Tiefsee-Ebene zeigen, wo der Nordpol sein soll. (Niemand kann sich hierbei jedoch sicher sein,
nicht einmal heute. Das liegt an den ständigen Abweichungen des Magnetkompasses) Es handelt sich um den Lomonosow-Rücken und die Nansen-Kordillere
(auf einigen Karten auch Gakkel-Rücken
genannt), und sie liegen 400 oder 500 Kilometer auseinander. Somit scheinen sie den größtmöglichen Durchmesser eines möglichen Polarloches auf maximal etwa 400 Kilometer zu
beschränken, im Gegensatz zu früheren Behauptungen von über 1000 Kilometer großen Löchern. (Ich persönlich glaube, nachdem ich mir Daten und Computerbilder auf der Basis von
Satelliten-Radarscans der Erdtopographie angesehen habe, daß das „Polarloch“ (sofern es überhaupt existiert) weniger als 100 Kilometer im Durchmesser haben mag) Nebenbei stieß ich kürzlich auf einen Bericht im Internet über eine schwedische Polarexpedition, die am
12. Juli 1996 auf dem Eisbrecher Oden aufbrach, um die klimatische und umwelttechnische Entwicklung in den innersten polumspannenden Gebieten der Arktis zu erforschen. Die
Oden sollte vom deutschen Forschungsschiff Polarstern begleitet werden. Die beiden Schiffe haben schon vorher erfolgreich zusammengearbeitet, und zwar während der 1991er IAOE
(Internationale Forschungsexpedition im Arktischen Meer), wo sie behaupteten, den Nordpol erreicht zu haben – auf dem Wasserweg! Mein Interesse flammte auf, als
ich erfuhr, eines ihrer geologischen Forschungsziele sei das Studium des Seebodens des arktischen Polarbassins durch Fernsensoren. Zudem wollten sie Teile davon sowie vom Lomonosow-Rücken
und der Nansen-Kordillere per Tiefenbohrung herausholen. Noch immer habe ich die Funde bei dieser Expedition noch nicht auffinden können, aber ich werde sie hier einfügen, sobald ich sie
entdecke – falls ich sie entdecke. Es wird interessanter Lesestoff!
...und noch einige optimistische Worte Wir sollten jedoch nicht die Tatsache vergessen, daß einige dieser polaren Tiefen sehr wohl Schätzungen oder gepfuschte Angaben sein mögen, einfach aufgrund der offenkundigen Unmöglichkeit, ein ozeanisches Forschungsschiff um oder durch das
zentrale, solide gefrorene Arktis-Packeis zu schicken, und selbst Atom-U-Boote wären für ihre präzise Positionierung von Magnet-Kompassen abhängig.
Könnte jedoch eine ähnliche Art von Satellitentechnik wie z. B. MOLA
(Martian Orbiting Laser Altimeter), das zur Messung der Tiefe, Höhe und allgemeinen Topographie der Marsoberfläche verwendet wurde, dazu eingesetzt werden, einige seltsame
Mysterien unserer eigenen irdischen Meerestiefen – wie das bekannte Bermuda-Dreieck (um verschwundene Schiffe und Flugzeuge zu erklären), den südwestlichen Pazifik
(für Spuren des verlorenen Kontinents Mu), den Indischen Ozean (für Beweise für Lemuria) und den antarktischen Kontinent (für einige Zeichen eines möglichen
südlichen Polarloches und vielleicht sogar für ein verlorenes Atlantis unter der mächtigen Eiskappe) – könnten wir eventuell sehr viel mehr über unseren Planeten
lernen und gleichermaßen sehr viel mehr über die tatsächliche innere Struktur der anderen terrestrischen Planeten.
Meiner bescheidenen Meinung nach bleibt noch viel zu entdecken und zu forschen, sowohl auf als auch in unserem Planeten, was unendlich viel
weniger Geld, Zeit und Mühe in Anspruch nehmen würde als die offenbar fruchtlose Erforschung des Weltraums (dazu später mehr). Nicht daß ich den leisesten Einwand gegen die
Erkundung unserer Nachbarplaneten hätte, aber ich glaube, wir sollten zuerst alles, was wir können, über unseren noch immer sehr geheimnisvollen und rätselhaften Planeten
herausfinden.
Einige relevante Punkte Bevor ich zu weiteren interessanten Aspekten dieses Hohle-Erde-Konzeptes vordringe, möchte ich sagen, daß der
Nordpol häufig von Wolken und/oder Nebel bedeckt ist und somit von hochfliegenden Flugzeugen und Satelliten im Erdorbit die meiste Zeit über nicht wahrgenommen wird, obwohl das Loch
aufgrund der Präsenz einer hellen zentralen Sonne in der Erde vielleicht nicht als dunkles Loch erscheint, sondern als eines, das Licht aussendet. (Vielleicht eine Art leuchtender
Fleck?)
Tagsüber kann man sich gut vorstellen, daß sich das äußere Sonnenlicht auf dem Eis und die Helligkeit eines inneren Leuchtkörpers gegenseitig aufhebt, besonders da die Sonnenstrahlen von Eis und Wasser während des sechsmonatigen arktischen Sommers recht hell reflektiert werden, wenn die Wolkendecke oft sehr verstreut oder in einigen Gebieten dann und wann sogar völlig abwesend ist.
Die Aurora? Im arktischen Frühling und Herbst kann man oft ein weiteres Phänomen an den Polen beobachten, das Schauspiel der Auroren namens
Nord- oder Südlicht – Aurora Borealis bzw. Aurora Australis. Die Wissenschaft erklärt diese senkrechten, schönen und vorhangartigen Effekte als „verursacht durch geladene Teilchen von
der Sonne, welche hoch in der Ionosphäre auf verdünnte Gase treffen und sie leuchten lassen“, auf ähnliche Weise, wie elektrische Ladung das Gas in einer Neonröhre aufleuchten läßt. Denken wir jedoch an eine
innere „Sonne“, welche durch Öffnungen in der Erdkruste an den Polen scheint, könnten wir dann nicht erwarten, in geeigneten, vergleichsweise wolkenfreien Nächten einen sehr
ähnlichen Effekt zu beobachten – ähnlich wie eine Gruppe verstreuter Scheinwerferstrahlen, die von der Eiskappe aus nach oben strahlen? Nun – vielleicht.
Eine andere offizielle Erklärung scheint zu sein, daß die Auroren von solaren Protonen und Elektronen hervorgerufen werden, welche zu den Erdmagnetpolen
hinabgezogen werden und ihre Farbe in bezug auf „die Höhe, in der die Kollision stattfindet, und auf die Wellenlänge der beteiligten Teilchen“ ändern. Was wäre jedoch, würde die Situation umgekehrt sein
und die Teilchen nach oben freigesetzt werden, also von der inneren Sonne (möglicherweise ebenfalls ein mäßig radioaktiver Körper) durch die Polöffnungen? Würden wir nicht ein sehr ähnliches Phänomen erwarten? Wieder: vielleicht. Die orthodoxe Wissenschaft würde eine solche Vorstellung vielleicht als völlig unsinnig von sich weisen – doch ist es eine solch lächerliche Vorstellung?
Nach sorgfältigem Nachdenken muß ich leider zugeben, daß diese Vorstellung ein wenig weit hergeholt ist, und ich muß der
wissenschaftlichen Erklärung zustimmen, solche Aurorenphänomene würden wahrscheinlich von kosmischen und solaren Teilchen hervorgerufen, welche auf die Ionosphäre der Erde stoßen und von
ihr „gebremst“ werden, was zu Photonen-Erregung führt, die sie aufleuchten läßt. Vielleicht werden sie danach in der Stratosphäre ausgebrannt. Die Freisetzung großer Mengen Licht nach oben von „Polarlöchern“ aus in Arktis und Antarktis wäre
mit Sicherheit von vielen Flugzeugpiloten, die den Pol überflogen, lange zuvor dokumentiert worden. Folglich ist die „Nach-oben-Leuchten“-Theorie eindeutig unstimmig.
Es ist auch gut, daran zu denken, daß der magnetische Nordpol von der Geologie nach Nordkanada verlegt wird, nahe Bathurst, bei etwa 78° nördlicher Breite,
also etwa 750 Kilometer südlich des geographischen Nordpols. Der magnetische Südpol
soll vor der Küste von Wilkes Land liegen, bei 64° südlicher Breite, also über 2700 Kilometer nördlich des geographischen Südpols, und scheinbar verändern diese Magnetpole jedes Jahr ihre Position.
Man würde die Magnetpole sicherlich auf einer Magnetachse vermuten, die von Nord nach Süd durch die Mitte der Erde verläuft, so wie es die wahre Polachse tut – sofern die Erde wirklich ein gigantischer sphärischer Magnet ist, wofür sie gemeinhin gehalten wird und wofür auch ich sie immer hielt. Seitdem habe ich jedoch erfahren, daß die
Magnetosphäre, welche die Van-Allen-Gürtel enthält, in Wahrheit mehr von der Form eines sehr dicken Doughnuts um die Hauptmasse der Erde ist, die Polregionen jedoch mehr
oder weniger offen gegenüber EMF-Einflüssen beläßt.
Wie also kommt diese eigenartige Anomalie zustande, die zeigt, daß die Magnetachse der Erde nicht durch ihren geozentrischen Punkt läuft,
sondern von 90° N zu 64° S und somit gewaltige 36 Grad von der geographischen Nord-Süd-Polarachse abweicht?
Schnell füge ich an, daß ich keine konkrete Antwort auf dieses Rätsel beisteuern kann, abgesehen von dem möglichen Vorkommen größerer Konzentrationen von Kupfer oder Eisenerz in der Erdkruste dieser Regionen, welche eine große Rolle bei diesem Mysterium spielen könnten
– aber ich wäre sehr daran interessiert zu hören, was die geologische Bruderschaft dazu zu sagen hat. Der Gedanke könnte einem vergeben werden, daß vielleicht die magnetischen
und geographischen Pole keinen wirklichen physikalischen Zusammenhang haben.
Wie auch immer. Man muß mich noch überzeugen, daß sich die Erscheinung der Auroren tatsächlich direkt auf die Magnetpole konzentriert –
in einem solchen Fall könnte der wahre Grund für die Auroren-Effekte in der erdeigenen Magnetosphäre zu finden sein, und zwar in der oben von mir vorgeschlagenen Weise, und einfach auf solare und kosmische Teilchen zurückgehen, die in der Ionosphäre fluoreszieren.
Sehr deutlich erinnere ich mich daran, wie ich als Junge in Nordbritannien die Aurora Borealis beobachtet habe. Immer schien sie mir zum
wahren Norden hin zu erscheinen, und nach dem Polstern zu Polaris. Ansonsten hätte ich in eine leicht andere Richtung blicken müssen, nach Nord-Nordwest.
(Vielleicht sollte ich anfügen, daß ich damals ein junger Pfadfinder war und somit einen hervorragend geübten Richtungssinn hatte)
Eine weitere Möglichkeit betreffs dieses Erdmagnetismus ist, daß er sich sehr wohl als eine Art unter der Oberfläche befindliches,
lokalisiertes Phänomen erweisen könnte, welches ausschließlich in der Lithosphäre der Erde zu finden ist – ein Phänomen, das auch auf andere Planeten terrestrischer Art übertragbar
ist. Der Erdmagnetismus mag von keiner bestimmten lebenswichtigen Bedeutung für die Funktionsweise oder das Wohlergehen unseres Planeten sein, abgesehen davon, daß er einen
nützlichen „Orientierungsleitfaden“ für wandernde Tiere wie Karibus, Moschusochsen und Rentiere sowie Vögel darstellt, die alle offenbar die natürliche Erdmagnetkraft mittels eines Sinnes
umsetzen können, der uns Menschen abhanden gekommen ist. Wir Menschen müssen stattdessen auf Mechanismen wie den Magnetkompaß zurückgreifen.
Bald mag es jedoch neue Informationen zu diesem Thema geben, die das gegenwärtige Denken der Wissenschaft über die sogenannten „Magnetpole“ der Erde radikal verändern könnten.
[ Fortsetzung Seite 2 ]
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